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IV. Der Elternbeirat.
Das Verhältnis zwischen der Elternschaft, insbesondere ihrer Vertretung, dem Eltern- beirat, und der Schule war vertrauensvoll und einträchtig.— Bei der Neuwahl des Eltern- beirats Ostern 1924 wurde nur eine Vorschlagsliste eingereicht. Seine Mitglieder sind nach der Reihenfolge der Liste:
Konrektor Josef Ebel,
Landesobersekretär Arthur Kramm, 2. Vorsitzender, Prakt. Arzt Dr. med. Albert Krüger, 1. Vorsitzender, Frau Oberstleutnant Lauer,
Frau Regierungsrat Macholz, Schriftführerin, Kaufmann Louis Oppenheim,
Erster Staatsanwalt Dr. jur. Viktor Sauer, Landesrat Dr. jur. Otto Schellmann,
Frau Gräfin von der Schulenburg,
Oberingenieur Fritz Strohmeyer.
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V. Verschiedenes.
1. Die baulichen Einrichtungen des seit 1886 bestehenden Schulgebäudes sind im allgemeinen gut. Dank der Fürsorge des Staates werden jetzt die Innenräume allmählich erneuert. Es besteht auch die Hoffnung, daß die veraltete, dazu recht kostspielige Luft- heizung bald durch eine zeitgemäße Zentralheizung ersetzt wird.
2. Nach einmütigem Beschluß des Lehrerkollegiums wurde beim Ministerium für Ostern 1924 die allmähliche Umwandlung eines gymnasialen Klassenzugs von UIll an in einen realgymnasialen sog. alten Stils, genauer: die Umwandlung eines altsprachlich- humanistischen in einen neusprachlich-realgymnasialen Zug beantragt. Diese Einrichtung entspricht der Neuordnung des höheren Schulwesens, die dem von Sexta an Latein lernenden Schüler die Möglichkeit geben will, von U Ill an anstelle des Griechischen eine neue Fremd- sprache zu erlernen.(Die Stundentafel ist auf Seite 1 abgedruckt.)— Damit ist eine längst empfundene Lücke im Casseler Schulleben ausgefüllt.
VI Chronik der Schule
Am 24. Mai besuchten der Dezernent für die höheren Schulen der Provinz Hessen- Nassau im Ministerium für Kunst, Wissenschaft und Volksbildung Oberschulrat Dr. Sondag zusammen mit dem Dezernenten des Wilhelmsgymnasiums im Provinzialschulkollegium Ober- schulrat Dr. von Kozlowski unsere Schule und wohnten dem Unterricht in mehreren Klassen bei.
Von Gedenktagen, Vorträgen usw. sind zu nennen: 4. 6. Volkstümliche Veranstaltung der Siebenbürger Sachsen: Schülervorstellung im großen Stadtparksaal.— 1. 7. Schulfest auf


