Von den übrigen Vorkommnissen im Leben der Schule sind die folgenden am bemerkenswertesten: 27.— 29. Mai 1926: Hauptversammlung des Landesver-
bandes akademisch geblldeter Zeichenlehrer. Es beteiligten sich Zeichenlehrer Rudolph und Oberstudienrat Fricke. 5. Juni: Gedächtnisfeier für C. M. v. Weber, (Ansprache: Oberschullehrer Knöpfel). 18.—19. Juni: Pädagogischer Lehrgang„Die Arbeit in der Grundschule“. Mehrere Herren des Kolle- iiums beteiligten sich an den Vorträgen im ealgymasium I.
11. August: Verfassungsfeier. Die Ansprache hielt Studienrat Hentze. 24. August: Sommerfest auf der Dönche.
8. Dezember: Abendunterhaltung in der Stadthalle.
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17. Februar 1927: Pestalozzifeier. Die Gedächtnis- rede hielt Oberstudienrat Fricke.
14. März: Entlassung der Abiturienten. sprache hielt Oberstudienrat Fricke.
26. März: Beethovenfeier. Die Gedenkrede hielt Oberschullehrer Knöpfel.
Der Dezernent der Anstalt, Herr Oberschulrat Dr. Grau, besuchte die Schule am 9., 10. und 12. Juni und wohnte am 24. September in Begleitung des Fach- beraters für den Zeichenunterricht, des Herrn Professor Michel, dem Zeichenunterricht bei. Der Fachberater weilte außerdem am 13. August 1926 in der Schule.
4. und 5. März 1927: Reifeprüfung der Abiturienten unter dem Vorsitz des Dezernenten der Anstalt. Letzte Woche: Zeichen-Ausstellung in der Schule.
Die An-
6. Wichtige Erlasse und Verfügungen der Behörden.
4. Mai 1926: Mitteilung der Stadtschulverwaltung: Für einen jährlichen Beitrag von 1,50 RM können Schüler der unteren Klassen in der Schulzahnklinik behandelt werden, Kinder Unbemitteltter unentgeltlich.
1. November 1926: Der preußische Minister für Wissen- schaft, Kunst und Volksbildung macht die Be- dingungen für die Aufnahme in die staatlichen Pädagogischen Akademien in Elbing, Kiel und Bonn bekannt. Wer Volksschullehrer werden möchte, kann die Bedingungen in der Schule erfahren.
18. Januar 1927: Der Minister teilt mit, daß Anfang Mai in Frankfurt a. M. eine Pädagogische Akademie auf simultaner Grundlage zur Ausbildung von Volks- schullehrern eröffnet werde.
7. Januar 1927: Der Landrat des Landkreises Kassel verbietet das Rodeln auf gewissen Wegen im Wilhelmshöher Park.
2. Februar 1927: Das Provinzial-Schulkollegium erinnert an den Ministerial-Erlaß, nach dem für das technische Studium eine praktische Ausbildung in Werkstätten oder auf Baustellen vorgeschrieben ist.
Ferienordnung für das Schuljahr 1927/28: Ostern 9.— 26. April, Pfingsten 3.— 14. Juni, Sommer 1. Juli— 2. August, Herbst 27. September— 12. Oktober, Weih- nachten 21. Dezember— 5. Januar 1928, Ostern 1928 Ferien vom 31. März an. Der erste Tag bedeutet jedes- mal den Tag des Schulschlusses, der zweite den des Schulbeginns. Der Unterricht schließt jedesmal am letzten Schultag vor den Ferien nach der 3. Stunde.
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