2 Std. Rechnen Prof. Kunze, in c Prof. Heyden- reich. I. Rechnen: Wiederholung der Bruch- rechnung. Die Lehre von den Dezimalbrüchen. Einfache und zusammengesetzte Regeldetri mit ganzen Zahlen und Brüchen. Gewinn-Sund Ver- lustrechnung. Zins-, Rabatt- und Verteilungs- rechnung. Schellen, Aufgaben.
II. Planimetrie. Die Lehre von den Winkeln, Parallelen, Dreiecken und Vierecken. Lehre von der Flächengleichheit der Figuren. Einfache Konstruktionen. Einfache Flächenberechnungen. Spieker, ebene Geometrie.
Naturbeschreibung: 2 Std. In a Prof. Grebe, in b und c Prof. Kunze. Im Sommer: Ver- gleichende Beschreibung verwandter Arten von Blütenpflanzen. Zusammenfassen zu natürlichen Familien. Lebenserscheinungen, Bestäubungs- einrichtungen und Verbreitungsmittel der Samen. Im Winter: Reptilien, Amphibien und Fische. Wiederholung und Erweiterung des zoologischen Lehrstoffs der früheren Klassen. System der
Wirbeltiere. Schilling, Grundriss der Natur- geschichte I u. II.
Zeichnen: 2 Std. In a Karbiner, in b und c Erdmann. UÜbungen im FTreffen von Farben.
Malen mit Wasserfarben nach natürlichen Blättern, Fliesen, Schmetterlingen u. s. w. UÜbungen im Skizzieren und im Zeichnen aus dem Gedächtnis.
Quinta.
Klassenvorstand: a) Oberlehrer Dr. Kugel, b) i. S.
Dr. Kling, i. W. Prof. Völler. Religion: 2 Std. In a Erdmann, in b Jürgens. Ausgewählte biblische Geschichten des Neuen Testaments. Wiederholung destersten, Erklärung undEinprägung des zweiten Hauptstücks. 4Kirchen- lieder(Nr. 28, 31, 131 und. 141 des Gesangbuchs) und eine Anzahl(mindestens 17) Sprüche wurden neu gelernt, früher gelernte wiederholt. Schäfer, Lehrbuchfürden evangelischenReligionsunterricht, II. Teil; Katechismus und Spruchsammlung. Ge- sangbuch.
Deutsch und Geschichtserzählungen: 4 Std. In a S. Oberlehrer Dr. Kugel, W. 3 Std. Deutsch Dr. Siebert, 1 Std. Geschichte Oberlehrer Dr. Kugel, in b 8. Dr. Best, W. Dr. Siebert. I. Deutsch: Fortgesetzte Übung im deutlichen und sinngemässen Lesen von Gedichten und Prosastücken aus dem Lesebuch von Muff. Einige Gedichte wurden auswendig gelernt; Übungen im Nacherzählen. Grammatik im Anschluss an das Lesebuch: Eingehendere Lehre vom einfachen erweiterten Satze sowie den leichteren Formen
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. Rechnen:
. Naturbeschreibung:
des zusammengesetzten Satzes. Die Konjunktionen. Fortführung der Lehre von der Zeichensetzung im Zusammenhang mit dem Aufbau des Satzes. Wöchentliche Diktate zur Einübung der Recht- schreibung und Zeichensetzung, gelegentlich auch schriftliche Nacherzählungen. 32 Arbeiten.
II. Geschichtserzählungen: Erzählungen aus der Sage und Geschichte der Griechen und Römer.
. Französisch: 6 Std. In a Oberlehrer Dr. Kugel,
in b S. Dr. Kling, W. Dr. Stiebeling. Verba auf-ir und-re sowie die reflexiven, unregel- mässige Steigerung, Zahlwörter, partitiver Genetiv nach Quantitätsbestimmungen, verbundene, un- verbundene und besitzanzeigende Fürwörter; Stellung derselben; Verneinung, Fragesatz. Wieder- holung aus dem Sexta-Pensum: Regelmässige Steigerung. Grund-und Ordnungszahlen, Teilungs- artikel. Ploetz-Kares, kurzer Lehrgang der fran- zösischen Sprache, Elementarbuch, Ausgabe C, Kap. 29— 59. Sprechübungen in jeder Stunde sowohl im Anschluss an Gelesenes als auch an die nächste Umgebung. Prosastücke und einige Gedichte wurden auswendig gelernt. Schriftliche Übersetzungen aus dem Deutschen, Diktate, Be- antwortungen von Fragen, freie Niederschriften, Umwandlungen und Nacherzählungen, im ganzen 32 Arbeiten, wovon mindestens die Hälfte Klassen- arbeiten.
. Erdkunde: 2 Std. In a S. Oberlehrer Dr. Kugel,
W. Hossbach, inb S. Dr. Kling, W. Hossbach. Länderkunde Mitteleuropas, insbesondere des Deutschen Reiches. Weitere Anleitung zum Ver- ständnis des Globus und der Karten. Seydlitz, Geographie, Ausgabe D, Heft I. Debes, Schul- atlas für die unteren und mittleren Unterrichts- stufen.
5 Std. In a Prof. Grebe, in b Prof. Völler. Die 4 Grundrechnungen mit gemeinen Brüchen. Regeldetri mit Brüchen. Einfache Auf- gaben aus der Dezimalbruchrechnung. Propä- deutischer geometrischer Anschauungsunterricht; UÜbungen im Gebrauch von Zirkel und Lineal. Schellen, Aufgaben zum Gebrauch beim Rechen- unterricht.
2 Std. In a Prof. Grebe, in b Prof. Völler. Im Sommer: Einzelbeschrei- bung von Blütenpflanzen unter besonderer Berück- sichtigung ihrer Lebensbedingungen. Vergleichung verwandter Formen. Einzelne Pflanzenfamilien. Im Winter: Beschreibung wichtiger Säugetiere und Vögel nebst Mitteilungen über ihre Lebens- weise, ihren Nutzen und Schaden.


