Jahrgang 
1907
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Klassenvorstand:

1.

.Zeichnen: In a und b Karbiner.

die Flächengleichheit der Figuren. Konstruktions- aufgaben. Spieker, ebene Geometrie.

II. Arithmetik und Rechnen: Die Grundrech-

nungen mit absoluten Zahlen. Heis§ 1 25. Gleich- ungen vom I. Grad mit einer Unbekannten. Wieder- holung der gewöhnlichen und der Dezimalbruch- rechnung. Aufgaben aus dem kaufmännischen Rechnen. Heis, Sammlung. Naturbeschreibung: 2 Std. In a Prof. Stange, in b. Prof. Völler. Im Sommer: Beschreibung und Vergleichung von Blütenpflanzen, auch solcher mit weniger einfachem Blütenbau. Die wichtigsten Familien der Blütenpflanzen und Ubersicht über das natürliche System. UÜbungen im Bestimmen. Im Winter: Gliedertiere mit besonderer Berück- sichtigung der Insekten. Schilling, Pflanzenreich und Tierreich. Zeichnen nach einfachen Gegenständen mit Wiedergabe von Licht und Schatten. Ubungen im Treffen von Farben. Malen mit Wasserfarben nach natürlichen Blättern, Schmetterlingen u. s. w.

Quarta.

a) Oberlehrer b) Oberlehrer König.

Religion: 2 Std. In a Erdmann, in b jürgens.

Dr. Fuckel,

Das Allgemeinste von der Einteilung der Bibel

und die Reihenfolge der biblischen Bücher. Lesen und Erklären von alttestamentlichen und neu- testamentlichen Abschnitten behufs erweiternder und vertiefender Wiederholung der in VI und V behandelten biblischen Geschichten. Katechismus: Wiederholung und Vertiefung des ersten und zweiten Hauptstücks, Erklärung und Einprägung des dritten Hauptstücks mit Luthers Auslegung. 25 Bibelsprüche und 4 Kirchenlieder wurden neu gelernt, die früher gelernten wiederholt. Biblisches Lesebuch von Schäfer und Krebs, Katechismus mit Spruchsammlung, Gesangbuch.

Deutsch: 3 Std. In a Oberlehrer Dr. Fuckel, seit Anfang September Dr. Bickel, in b Ober- lehrer König. Lesen von Gedichten und Prosa- stücken aus dem Lesebuch; Nacherzählen; Aus- wendiglernen und Vortragen von Gedichten. Grammatik: Der zusammengesetzte Satz, die Lehre von den Satzzeichen, das Einfachste aus der Wortbildungslehre. Alle 14 Tage ein Diktat oder ein Aufsatz.

Latein: 7 Std. In a Oberlehrer Dr. Fuckel, in b Oberlehrer König. Lektüre: Lebensbe- schreibungen griechischer und römischer Helden

12

nach Ostermann-Müllers Übungsbuch für Quarta. Grammatik: Das Wesentlichste aus der Kasuslehre und besonders Wichtiges aus der Tempus- und Moduslehre im Anschluss an das UÜbungsbuch. Wiederholung der Formenlehre. Wöchentlich eine Übersetzung ins Lateinische als Klassen- oder Hausarbeit, einmal im Vierteljahr eine UÜbersetzung ins Deutsche.

4. Französisch: 5 Std. In a Prof. Bauer, in b Prof. Dr. Danker. Einübung einer lautrichtigen Aussprache in einem vorbereitenden Lehrgang unter Benutzung von Rambeau's Lauttafeln. In- dikativ der Hilfsverben avoir und être sowie der Verben auf er; Debklination des Hauptwortes, partitives de, Eigenschaftswort, regelmässige und unregelmässige Steigerung, Grund- und Ordnungs- zahlen, Umstandswort, verbundenes persönliches Fürwort. Ploetz-Kares, kurzer Lehrgang der französischen Sprache, Elementarbuch, Ausgabe B, 1 31. Sprechübungen, 24 schriftl. Arbeiten, darunter 12 Klassenarbeiten.

5. Geschichte: 2 Std. In a und b Oberlehrer Dr. Fuckel. UÜbersicht über die griechische Geschichte bis zum Tode Alexanders des Grossen nebst einem Ausblick auf die Diadochenreiche. Nach einem Hinweis auf die römische Sagengeschichte, die Ständekämpfe in Rom und die Ausbreitung der römischen Macht in Mittelitalien. UÜbersicht über die römische Geschichte vom Auftreten des Pyrrhus bis zum Tode des Augustus. Jänicke, Geschichte der Griechen und Römer.

6. Erdkunde: 2 Std. In a Prof. Bauer, in b Prof. Siebert. Europa ohne Deutschland. Erdkund- liche Vorbegriffe. Einfache Kartenzeichnungen. Seydlitz, Geographie, Ausgabe D, Heft II. Debes, Schulatlas für die mittleren Unterrichtsstufen.

7. Mathematik: 4 Std. In a Prof. Heydenreich, in b Oberlehrer Grebe. I. Rechnen: 2 Std. Wiederholung der Bruchrechnung. Die Lehre von den Dezimalbrüchen. Einfache und zusammen- gesetzte Regeldetri mit ganzen Zahlen und Brüchen. Gewinn- und Verlustrechnung. Zins-, Rabatt- und Verteilungsrechnung. Schellen, Auf- gaben.

II. Planimetrie. Einleitende Formenlehre, welche die geometrischen Grundbegriffe durch Betrachtung einfacher Körper vermittelt. Die Lehre von den Winkeln, Parallelen und Dreiecken. Einfache Konstruktionen. Spieker, ebene Geo- metrie.

8. Naturbeschreibung: 2 Std. In a Prof. Heyden- reich, in b Oberlehrer Grebe. Im Sommer: Ver- gleichende Beschreibung verwandter Arten von