Jahrgang 
1905
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lich 42 Stunden für den Turnunterricht angesetzt. Ihn erteilte Prof. Siebert Il in U IIb, im Sommer auch in Vb, Oberlehrer Dr. Krüger in l und U Illa, Oberlehrer Dithmar in IVa und IVb, Oberlehrer Grebe in OIll und VIh, Oberlehrer Kunze in UIla, U IIlb, im Winter auch in O IIIb, Oberlehrer Dr. Kugel in OIlla und Va, Ober- lehrer Dr. Knatz im Sommer in O III b, Lic. theol. Bach im Winter in Vb und Lehrer am Realgym- nasium Jjürgens in VIa.

Die Schule hat in unmittelbarer Nähe die ihr zugehörige Halle mit Turnplatz; soweit es das Wetter erlaubte, wurde im Freien geturnt.

Turnspiele werden hauptsächlich in den unteren Klassen innerhalb der Turnstunden gepflegt, und es wird darauf etwa eine Stunde wöchentlich verwandt; in mittleren und oberen Klassen wird Anleitung zum Spielen gegeben. Zuweilen werden zwei Turn- stunden zu grösseren Spielen im Freien, im Winter auch zum Eislauf zusammengelegt. Einer Anzahl von Schülern wurde das Fussball-Spielen auf dem Schulhofe gestattet.

b) Schwimmen. An den Bade- und Schwimm- einrichtungen nahmen 365 Schüler teil; von diesen haben sich im Sommer 22 freigeschwommen. Die Gesamtzahl der Freischwimmer beträgt 124= 20,7% der Gesamtzahl der Schüler.

c) Gesang. Die UÜbungen fanden in 5 Ab- teilungen statt. I. Abt.: Vierstimmiger Chor, die Schüler der I.IV. einschliesslich umfassend, soweit dieselben nicht zeitweise oder überhaupt zum Singen unbrauchbar waren; 4 Std. Erdmann. jedes Chormitglied nimmt an 2 Stunden teil, der Chor- stunde und der Stunde für seine Stimme(Tenor und Bass gemeinschaftlich 1 Stunde). 2. Abt.: Va, 3. Abt. Vb, je 2 Std., Erdmann; 4. Abt. VIa, 5. Abt.: VIb, je 2 Std., Jürgens.

d) Schreiben. An der besonders eingerichteten Schreibstunde mussten aus Obertertia im Sommer ô, im Winter 15, aus Untertertia im Sommer 17, im Winter 16, aus Quarta im Sommer 15, im Winter 13 Schüler teilnehmen. Dieser Unterricht wurde von den Lehrern am Realgymnasium Jürgens und Erdmann erteilt.

Privatkurse. Einen Lehrgang in Gabelsberger Stenographie leitete Herr Eisenbahnsekretär Haupt. Eine Tänzstunde für Schüler der Anstalt fand während der Monate Oktober bis Januar bei Herrn Hoftanzlehrer Riebeling statt.

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Aufgaben für die Reifeprüfung. a) Herbst 1904. Deutsch. Welches sind die wichtigsten Folgen der Erfindung der Buchdruckerkunst?

Französisch. La guerre de Sept ans jusqu' à la bataille de Leuthen.

, ¹ Mathematik. 1. X 3 VV 2 3x= X 2. Ein Punkt hat die Coordinaten X= 1, y= 4

und eine Curve die Gleichung: y?+ X2 8 y 12 X+ 43= 0. Wie lauten die Gleichungen der von dem Punkt an die Curve gezogenen Tan genten? 3. Der Scheitel einer dreiseitigen Ecke sei O. Die 3 Seiten mon= a= 86⁰ 14 20, mop = b= 60⁰° 58, 50, nop= c= 49° 40 30. Es soll der Winkel σϑ berechnet werden, welchen die Kante op mit der gegenüberliegenden Seite a bildet. 4. Die Radien der Grundflächen eines abgekürzten Kegels sind R= 10, r= 5, seine Höhe h= 12. Derselbe soll durch eine den Grundflächen parallele Ebene halbiert werden. Wie gross ist der Radius der Durchschnittsfläche und wie weit steht sie von der kleineren Grundfläche ab?

b) Ostern 1905.

Deutsch. Welches sind die Hauptabweichungen des Götheschen Dramaslphigenie in Tauris von dem Euripideischen?

Französisch. Egypte.

1. Mathematik. 1) X 4 2= V 2) in eine Halbkugel vom Radiuser den Cylinder von der grössten Oberfläche zu konstruieren und diese Ober- fläche zu berechnen. 3. Durch den Brennpunkt einer Parabel vom Parameter 2 p ist eine Sehne gezogen, welche die Achse unter einem Winkel von 60⁰ schneidet. Wie gross ist das entstandene Parabel- segment? 4. Die Seiten eines sphärischen Dreiecks sind a= 100⁰; b= 128⁰ 45 24; c= 71° 14/ 36. EsS sollen der Radius des eingeschriebenen Kreises und mittelst desselben die Winkel des Dreiecks berechnet werden.

Expédition de Bonaparte en

Aufsätze in den Primen und Sekunden. Oberprima.

Deutsch. 1. Kein grösseres Ubel als dies Zügel- losigkeit. 2. Warum erlagen die Hohenstaufen im Kampfe mit den Päpsten? 3. Weshalb hat Fricédrich II. von Preussen den Beinamen der Grosse erhalten? (Probearbeit.) 4. Aussaat und Ernte, ein Bild des menschlichen Lebens. 5. Idem velle atque nolle, ea demum firma amicitia est. 6. Die beiden Musen,