1. Religion.
Quinta.
Klassenvorstand: In a im Sommer: Proſessor Dr. Peters, im Winter: Professor Stange; in b im Sommer: Professor Siebert II; im Winter:
Lic. theol. Bach.
2 Std. In a Jürgens, in b Erd- mann. Ausgewählte biblische Geschichten des Neuen Testaments. Wiederholung des ersten, Erklärung und Einprägung des zweiten Haupt- stückes. 4 Kirchenlieder(Nr. 28, 31, 131, 141 des Gesangbuchs) und 35 Sprüche wurden neu gelernt, die früher gelernten wiederholt. Schäfer, Lehrbuch für den evangelischen Religionsunter- richt, 2. Teil. Katechismus mit Spruchsammlung, Gesangbuch.
. Deutsch und Geschichtserzählungen. 3 Std.
In a Professor Dr. Peters, in b im Sommer: Professor Siebert ll; im Winter: Lic. theol. Bach. 1) Deutsch. Lesen von Prosastücken und Gedichten aus dem Lesebuche von Muff. Mündliches Nacherzählen und erste Versuche im schriftlichen Nacherzählen. Einige Gedichte wurden auswendig gelernt. Die Lehre vom er-— weiterten und zusammengesetzten Satze mit Be- schränkung auf das Notwendigste. Übungen in der Rechtschreibung und Zeichensetzung. Wöchent- lich ein Diktat, im zweiten Halbjahre zuweilen ein kleiner Aufsatz.
2) Geschichtserzählungen. Erzählungen aus der Sage und Geschichte der Griechen und Römer.
Latein. 8 Std. In a Professor Dr. Peters, in b im Sommer: Professor Siebertll; im Winter: Lic. theol. Bach. Wiederholung der regelmässigen Formenlehre, die Deponentia, die unregelmässige Formenlehre mit Beschränkung auf das Notwendige. Einübung des accusativus cum infinitivo, des participium coniunctum und des ablativus absolutus. Wöchentlich eine Haus- oder Klassenarbeit. Ostermann-Müller, Übungs- buch für Quinta.
.Erdkunde. 2 Std. In a Oberlehrer Dr. Knatz, in b Oberlehrer Menges. Länderkunde Mittel- europas, insbesondere des Deutschen Reiches. Weitere Anleitung zum Verständnis des Globus und der Karten. Seydlitz, Geographie, Aus-— gabe D, Heft I. Debes, Schulatlas für die unteren und mittleren Unterrichtsstufen.
Rechnen. 4 Std. In a Professor Stange, in b Oberlehrer Grebe. Einführung in die Bruch-
. Naturbeschreibung. 2 Std.
.Schönschreiben.
I. Religion.
rechnung. Die 4 Grundrechnungen mit gemeinen Brüchen. Regeldetri mit Brüchen. UÜbungen mit benannten Dezimalzahlen. Schellen, Auf- gaben zum Gebrauch beim Rechenunterricht.
In a im Sommer: Oberlehrer Kunze, im Winter: Professor Stange, in b Professor Völler. Im Sommer: Einzelbeschreibung von Blütenpflanzen unter be- sonderer Berücksichtigung ihrer Lebensbeding- ungen. Vergleichung verwandter Formen. Im Winter: Beschreibung wichtiger Wirbeltiere nebst Mitteilungen über ihre Lebensweisse, ihren Nutzen und Schaden.
2 Std. In a Jürgens, in b Erdmann. Die deutschen und lateinischen Buchstaben in stufenmässiger Folge, einzeln und in Wörtern und Sätzen. Taktschreiben.
. Zeichnen. 2 Std. In a und b Erdmann. Frei-
handzeichnen nach Vorzeichnungen an der Schul- tafel. UÜbungen im Skizzieren und im Zeichnen aus dem Gedächtnis.
Sexta.
Klassenvorstand: In a Oberlehrer Dr. Fuckel, in
b Oberlehrer Krauth.
3 Std. In a Jürgens, in b Erd- m ann. Ausgewählte biblische Geschichten des Alten Testaments. Von den Hauptfesten die be- treffenden Geschichten des Neuen Testaments. Erstes Hauptstück mit Erklärung. Wortlaut des zweiten und dritten Hauptstücks ohne Erklärung. Einprägung von 40 Bibelsprüchen und 4 Kirchen- liedern. Lehrbuch für den evangelischen Re-— ligionsunterricht von C. Otto Schäfer, II. Teil, Katechismus mit Spruchsammlung, Gesangbuch.
. Deutch und Geschichtserzählungen. 4 Std. In
a Oberlehrer Dr. Fuckel, in b Oberlehrer Krauth. lI. Deutsch. Lesen von ausgewählten Prosastücken und Gedichten aus dem Lesebuche von Muff; einige Gedichte wurden auswendig gelernt. UÜbungen im Nacherzählen. Recht- schreibeübungen in wöchentlichen Diktaten. Die Redeteile, die starken und schwachen Formen der Deklination und Konjugation, die Glieder des einfachen Satzes wurden besprochen.
II. Geschichtserzählungen. Lebensbilder aus der vaterländischen Geschichte.


