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Aufsätze in b: I. Mit des Geschickes Mächten ist kein ew'ger Bund zu flechten.(Chrie.) 2. Was trat den Römern bei der Unterjochung Germaniens hindernd entgegen? 3. Warum und mit welchem Erfolg geht Cäsar 55 n. Chr. zum ersten Male über den Rhein? 4. Welche Bedeutung hat die erste Scene in Schillers Tell?(Klassenarbeit.) 5. Welchen Nutzen bringt uns das Meer? 6. Warum besuchen wir Deutsche die Wartburg so gern? 7. Warum vernichtet Jupiter das Menschengeschlecht durch die Wasserflut, und wie wird es wieder erneuert? Ovid, Met. I.(Klassenarbeit.) 8. Warum nennen wir den ersten Hohenzollernkaiser den Grossen?(Klassenarbeit.)
. Latein. 4 Std. In a Oberlehrer Kratsch, in b Oberlehrer Krauth. Grammatik:
Wiederholung und Ergänzung der Kasus-, Tempus- und Moduslehre nach Ostermann-Müllers latein. Schulgrammatik, Ausg. B. Alle vierzehn Tage eine schriftliche Arbeit, darunter vier Ubersetzungen aus dem Lateinischen in das Deutsche. Lektüre: In a: Cäsar, Bellum Gallicum, Buch V; Ovids Metamorphosen, Buch III in Auswahl. In b: Cäsar, bell. Gall., IV und V, 1— 20; Ovids Met. I und II in Auswahl.
Französisch. 4 Std. In a Oberlehrer Dr. Meyer, in b Professor Dr. Danker. Nach Wiederholung der Lehraufgabe der Obertertia wurden nach den Lesestücken der Abschnitte 55 bis 76 des UÜbungsbuches von Plötz-Kares, Ausgabe B, die syntaktischen Hauptgesetze über den Artikel, das Adjektivum, das Adverbium, das Pronomen, die Kasusrektion, den Infinitiv, die Präpositionen und Konjunktionen aufgefunden und nach Plötz-Kares, Sprach- lehre,§S 81— 99, 58— 60, 100— 128 im Zusammenhang eingeübt. Die Sprechübungen schlossen sich an das Gelesene(Brune, Les enfants de Marcel, Ausgabe von Wüllenweber) und an den grammatischen UÜbungsstoff an. Einige Gedichte wurden gelernt und wiederholt. 20 Haus- und Klassenarbeiten.
. Englisch. 3 Std. In a Oberlehrer Dr. Meyer, in b Professor Dr. Danker. Nach
Deutschbein-Willenberg, Leitfaden für den englischen Unterricht, Teil Ju. II, wurde die Lehr- aufgabe der Obertertia wiederholt, dann Teil II, Kap. VIII— XVIII, neu durchgenommen. Im Anschluss an die Lesestücke des Lehrbuchs fanden Sprechübungen, Umbildungen, Rück- übersetzungen, freie Wiedergaben und Ubersetzungen ins Englische statt. Auswendiglernen von Gedichten. 20 Haus- und Klassenarbeiten.
.Geschichte. 2 Std. In a Oberlehrer Kratsch, in b Oberlehrer Dr. Krüger. Deutsche
und preussische Geschichte von Friedrich dem Grossen bis zur Gegenwart unter Berück- sichtigung der ausserdeutschen Geschichte, soweit sie für das Verständnis der deutschen nötig ist. Jänicke, II, für mittlere Klassen. Wagner, Abriss.
Erdkunde. 1 Std. In a Oberlehrer Dr. Meyer, in b Professor Stange. Erdkunde Europas mit Ausschluss Deutschlands. UÜbersicht der wichtigsten Verkehrswege der Gegenwart.
Elementare mathematische Erdkunde. Kartenentwürfe. Seydlitz, Schulgeographie, Ausgabe D, Heft V. Sydow-Wagner, Schulatlas.
. Mathematik. 5 Std. In a Professor Dr. Kramm, in b Professor Stange. I. Geometrie
und Trigonometrie. Wiederholungen aus der Planimetrie. Trigonometrie. Die wichtigsten goniometrischen Grundbegriffe. Die Hauptsätze zur Berechnung rechtwinkeliger und schief- winkeliger Dreiecke. Ubungsaufgaben. Stereometrie: Die Hauptsätze über gerade Linien und Ebenen im Raume. Die Lehre von den einfachen von ebenen und krummen Flächen begrenzten Körpern. Ubungsaufgaben. Lehrbuch von Koppe-Diekmann, I; Gauss, Logarithmentafel.


