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II. Arithmetik und Algebra. Arithmetische und geometrische Reihen, Zinseszins- und Rentenrechnung, Gleichungen vom 2ten Grad mit mehreren Unbekannten. Permutationen, Kombinationen und Variationen. Der binomische Lehrsatz für ganze positive Exponenten. Heis, Aufgabensammlung.
8. Physik. 3 Std. In a Professor Stange, in b Professor Dr. Kramm. Die Lehre von der Wärme, dem Magnetismus und der Elektricität, UÜbungsaufgaben. Jochmann, Physik.
90. Chemie und Mineralogie. 2 Std. In a Oberlehrer Grebe, in b Oberlehrer Heydenreich. Einführung in die Chemie. Entwicklung der chemischen Grundlehren auf Grund von Ver- suchen. Die Elemente: Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Chlor, Brom, Jod, Fluor, Schwefel, Phosphor, Kohlenstoff nebst ihren wichtigsten Verbindungen, einschliesslich Mineralien. Stöchiometrische Aufgaben. Rüdorff, Chemie; Hornstein, Mineralogie.
0. Zeichnen. 2 Std. In a und b Karbiner. Zeichnen nach Gipsornamenten. Projektives Zeichnen.
Untersekunda.
Klassenvorstand: In a Oberlehrer Heydenreich, in b Professor Völler. Wöchentlich
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31 Stunden(ohne Turnen und Gesang). Lehrgang einjährig.
. Religion. 2 Std. In a Professor Dr. Schantz, in b Professor Dr. Siebert I. Wieder— holung und Erweiterung der Geschichte des Reiches Gottes im Alten Bunde. Erklärung des Evangeliums Matthäus. Bibellesen. Im Katechismus Wiederholung des früher Gelernten.
Die innere Gliederung des Katechismus. Wiederholung von Sprüchen, Liedern, Psalmen; neu wurden gelernt Ps. 110, 121, 130.
. Deutsch. 3 Std. In a Professor Dr. Schantz, in b Oberlehrer Krauth. Stücke aus dem Lesebuch von Muff. Balladen von Schiller und Gõthe. Schillers Tell, Göthes Hermann und Dorothea, Lessings Minna von Barnhelm. Wiederholung früher gelernter Gedichte, Aus- wendiglernen sieben neuer. Vorträge eigener kleiner Ausarbeitungen über Gelesenes. Vers- lehre im Anschluss an das Gelesene. Wiederholung, Erweiterung und Vertiefung des grammatischen Stoffes. UÜbungen im Gliedern von Aufsatzaufgaben.
Aufsätze in a: 1) Charakterschilderung der Personen in Schillers Taucher. 2) Cäsars Krieg gegen Usipeter und Tenchterer. 3) Was nützt Handel und Schiffahrt einem Volke? 5) Es liebt die Welt das Strahlende zu schwärzen und das Erhabne in den Staub zu ziehn. 6) Der Gastwirt in den vier ersten
Gesängen von Göthes„Hermann und Dorothea“. 7) Die Auswanderer. Nach„Hermann und Dorothea“. 8) Tellneim und Riccaut. Ein Vergleich.(Klassenarbeit.)
Aufsätze in b: 1) Von der Stirne heiss rinnen muss der Schweiss etc.(Chrie.) 2) Welche Gehilfen hat der Mensch bei seinen Arbeiten? 3) Cäsars erster Heereszug nach Britannien 4) Wie zeigt sich in der ersten Scene von Schillers Wilhelm Tell der Hauptheld des Dramas?(Probearbeit.) 5) Welche Eigen- schaften zieren Gertrud, Stauffachers Gemahlin? 6) Was trat den Römern bei der Unterjochung Germaniens hindernd entgegen? 7) Die Vorfabel zu Lessings„Minna von Barnhelm“. 8) Wodurch erwarb sich Fried- rich II. von Preussen den Beinamen des Grossen?(Klassenarbeit.)
. Latein. 4 Std. In a Professor Dr. Schantz, in b Oberlehrer Krauth. Wiederholung der Formenlehre und Syntax mit Ubersetzungsübungen aus dem Deutschen ins Lateinische. 20 schriftliche UÜbersetzungen in das Lateinische und aus dem Lateinischen, darunter die Hälfte Klassenarbeiten. Gelesen wurde in a: Caes., bell. Gall., l. IV, Ovid, I und II mit Auswahl, in b dasselbe und Caes., b. G., V.


