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ist kein ew'ger Bund zu flechten. Chrie. 4. Ist die Arbeit für die Menschen ein Segen?(Probearbeit). 5. Wie ver- teidigt Rudenz seine Hinneigung zu Osterreich? 6. Weshalb ist dem Deutschen der Rhein so lieb? 7. Die vier Zeitalter.(Freie UÜbersetzung nach Ovid). 8. Welche Verdienste hat sich Hermanns Vater um die Stadt erworben? 9. Wodurch wurde hauptsächlich die Niederlage bei Jena und Auerstädt herbeigeführt?(Prüfungsarbeit.)
Aufsätze in b: 1. Wozu gebraucht man die Steine? 2. Das Wohnzimmer im Siebzigsten Geburtstag. 3. Bericht über Selbsterlebtes.(Briefform). 4. Lob der Blätter.(Probearbeit). 5. Blinder Eifer schadet nur. 6. Es ist nicht alles Gold, was glänzt. 7. Baumschule und Kinderschule. 8. Wie benutzt der Mensch das Wasser?(Prüfungsarbeit.) Latein. 4 Std. In a Prof. Dr. Ulrici, in b Prof. Dr. Siebert I. Die Formenlehre und die Syntax wurden wiederholt. 20 schriftliche Ubersetzungen in das Lateinische, darunter die Häalfte Klassenarbeiten, einige Ubersetzungen aus dem Lateinischen. Gelesen in a: Caes., bell. Gall. V, VI z. T. Ovid, Metamorph. lib. I und II mit Auswahl.
Französisch. 4 Std. In a Oberl. Dr. Krüger, in b Oberl. Dr. Stehlich. Das Pensum der Obertertia wurde wiederholt. Die syntaktischen Hauptgesetze über den Artikel, das Adjektiv, das Adverb, das Fürwort, die Kasusrektion, den Infinitiv, die Präpositionen und Konjunktionen (Plötz-Kares, Sprachlehre§§ 29— 40, 48,§§ 58— 60,§§ 74— 98 und§§ 100— 128 und Plötz- Kares, Ubungsbuch, Ausgabe B, Nr. 26— 31 und 49— 76) wurden erläutert und eingeübt. Die Sprechübungen schlossen sich an das Gelesene(Erckmann-Chatrian, La campagne de Mayence en 1792/93, in der Ausgabe von Velhagen und Klasing) und an den grammatischen Ubungsstoff an. Es wurden 24 schriſtliche Arbeiten geliefert, darunter 12 häusliche.
Englisch. 3 Std. In a Oberl. Dr. Krüger, in b Oberl. Dr. Stehlich. Syntax des Artikels, Hauptwortes, Eigenschaftswortes und Zahlwortes; die Fürwörter, Umstandswörter, Verhältnis- wörter und Bindewörter.(Zimmermann, Lehrbuch II). Gelesen wurde W. Scott, Tales of a grandfather(in der Ausgabe von Velhagen und Klasing). Hieran wie an den grammatischen Ubungsstoff schlossen sich Sprechübungen. Es wurden 24 schriſtliche Arbeiten geliefert, darunter 12 häusliche.
Geschichte. 2 Std. In a Prof. Dr. Ulrici, in b Prof. Dr. Siebert I. Deutsche und preussische Geschichte von 1740 bis zur Gegenwart mit Heranziehung der eingreifenden ausserdeutschen Geschichte unter Berücksichtigung der Kulturgeschichte. Pütz, Grundriss für die mittleren Klassen, III.
Erdkunde. 1 Std. In a Oberl. Heydenreich, in b Prof. Dr. Kramm. Wiederholung der Erdkunde Europas. Übersicht der wichtigsten Verkehrswege der Gegenwart. Bewegungen des Meeres. System der Winde. Seydlitz, Schulgeographie. Sydow-Wagner, Schulatlas.
Mathematik. 5 Std. In a Oberl. Heydenreich, in b Prof. Dr. Kramm. I. Geometrie und Trigonometrie. Die notwendigsten Sätze über Ebenen und Gerade; einfache Körperberechnungen. Koppe-Diekmann I.
II. Arithmetik und Algebra. Die Lehre von den Logarithmen nebst UÜbungen im loga-
rithmischen Rechnen. Gleichungen des 1. Grades mit einer und mehreren Unbekannten. Exponentialgleichungen. Quadratische Gleichungen. Rechnen mit imaginären Grössen. Heis, Aufgabensammlung; Gauss, Logarithmentafel. Naturbeschreibung. 2 Std. In a Oberl. Heydenreich, in b Prof. Dr. Kramm. Einiges aus der Anatomie und Physiologie der Pflanzen sowie über Kryptogamen und Pflanzenkrankheiten. Anatomie und Physiologie des Menschen nebst Unterweisung in der Gesundheitspflege. Ein- führung in die Chemie. Elemente der Krystallographie.


