Jahrgang 
1930
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5. Die Fliegergruppe der O. R. II. Im letzten Schuljahre entfaltete die Jungfliegergruppe eine rege Tätigkeit. Mehrere Schüler traten der Gruppe bei. Während der Ferien herrschte auf dem Dörnberg reger Flugbetrieb. Breidenstein

k) Die Berufsberatung

Sie fällt meist den Klassenleitern zu. Es gilt unter den herrschenden Verhältnissen mehr und mehr, vor der Ergreifung gänzlich überfüllter Berufe zu warnen. Es gilt auch vielfach, schwächeren Schülern der Mittelklassen die Ergreifung eines Berufes an- zuraten, um ihnen Enttäuschungen auf der Ober- stufe der Schule zu ersparen und sie vor dem

1) Das Schulgeld

An der Höhe der Sätze hat sich nichts geändert. Einheimische zahlen 200 RM. jährlich, Auswärtige 250 RM. Auch die Ermäßigungen für jüngere Ge-

5. Der Elternbeirat

Im abgelaufenen Schuljahr sind 3 Sitzungen abge- halten worden. Der E. B. hat sich beschäftigt mit der Einführung von abgestuften Gebühren für die Schulbibliothek und der Einführung von Latein als 2. Fremdsprache für die-deutsche Oberschule. Anläßlich des 40 jährigen Jubiläums der Schule hat der E. B. eine Sammlung bei der Elternschaft für

O la legte in den Pfingstferien die A-Prüfung ab. In den Herbstferien nahm Nolte O IIIc an einem Kursus teil. Obmann der Gruppe war Breiden- stein O Ia. Für das neue Schuljahr wurde Siebold U Ib zum Obmann bestimmt.

damit verbundenen Zeitverluste zu schüßen. Sie können, während sie sich erfolglos auf der Schule abmühen, in einem ihren Fähigkeiten entsprechen- den Berufe eine griindliche Ausbildung erfahren, die später eintretenden Lehrlingen nicht in solchem Maße zuteil werden kann.

schwister, die für das 2. Kind, das eine höhere Schule besucht, 25%, für das 3. 50% usw. aus-

machen, sind dieselben geblieben.

den Bau der Bootshäuser des Turnrudervereins veranstaltet. Ein Betrag von 456.20 RM. konnte dem Verein zum Weihnachtsfest übergeben werden. Bei allen Sitzungen der Arbeitsgemeinschaft der Elternbeiräte der höheren Schulen der Provinz Hessen-Nassau war der E. B. vertreten. Vorsitzen- der war Herr Stadtbaumeister Hungerland.

6. Verhältnis zu Eltern und ehemaligen Schülern

Die Schule erstrebt engste Zusammenarbeit mit den Eltern ihrer Schüler. Diesem Ziele dienen einmal die Elternabende, zu denen in der Regel die Klassenleiter einladen. Ihm dienen aber eben- so sehr auch die Unterhaltungsabende im Festsaale der Schule, für die nur ein geringes Eintritts- geld erhoben wird und deren Reingewinn aus- schließlich zu Schulzwecken Verwendung findet. Ihm dient auch eine gesellschaftliche Veranstaltung, die als Abschiedsfeier für die ins Leben tretenden

7. Verschiedenes

Der Religionsunterricht für die katholischen und israelitischen Schiiler wurde an zwei Nach- mittagen im Realgymnasium I bzw. Realgymnasium II erteilt.

Die neue Zubringerklasse(Vc, Jahrgang 1930) wurde nachmittags in einem Vorkursus im Eng- lischen unterrichtet.

60 Schüler erhielten je 200 g Milch unentgeltlich von der Stadt als warmes Frühstick während der Wintermonate.

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Reifeprüflinge gedacht ist und an der außer den Eltern und Angehörigen der Primaner und Ober- sekundaner auch die Lehrer und ehemaligen Schüler mit ihren Damen teilnehmen.

Die ehemaligen Schüler haben sich zu einem Ver- ein ehemaliger O. R. IIer zusammengeschlossen, der bei Schulfeiern gleich dem Elternbeirat vertreten ist und der mit der Schule zusammen ein beson- deres Nachrichtenblatt herausgibt.

Für die Schulsammlungen konnten keinerlei Neuanschaffungen gemacht werden, weil die Stadt nicht in der Lage war, die nötigen Geldmittel zur Verfügung zu stellen. Lediglich die Büchereien konntenin bescheidenem Umfange erweitert werden.

Die Schülerbücherei wurde nach Abgang der beschädigten und unzeitgemäßen Bücher in den Klassen durch Neuanschaffungen aus den verschie- densten Gebieten ergänzt und weiter ausgebaut. Mehrere Kataloge sind für die Oberklassen