10 Mitglieder der Gruppe beteiligten sich unter Führung von Herrn Sfudienreferendar Schmidt an der Pfingsttagung des V. D. XA. in Gemünden. Am Sonn- wendtage zogen wir wieder hinaus zum Waldauer Flugplat und feierten das Fest der deutschen Schule als Gedenktag für unsere Brüder im Ausland. Bei der Einweihung des V. D. XA.-Hlauses in Münden be- teiligten sich ungefähr 30 Schüler aller Klassen. An der V. D. A.-Winlterveranstaltung„Der Vogel Rock“ nahmen dic Schüler sämtlicher Klassen regen Anteil.
Ziel der Schulgruppe ist, neben der geldlichen Unterstützung des großen Hilfswerks des V. D. A. für das bedrohte Deutschtum in der Weltf, die Kenntnis vom Wesen und Wert des Deutlschtums im GCrenz-— und Ausland bei der Jugend zu verbreiten und das Bewußtsein der kulturellen Zusammengehörigkeit aller Deutschen zu stärken. In Wahrung einer strengen religiösen und politischen Ueberpartfeilichkeit soll die Pflege der Volksgemeinschaft und die friedliche Kulturhilfe der jugend neue lIdeale geben.
6. Die Jungflieꝗergruppe der O. R. II. Auch in diesem Jahre entfaltete die Jungfliegergruppe leb- hafte Tätigkeit. Im Mai besuchten mehrere Schüler der Anstalt das Kaiser-Wilhelm-Institut für Strö- mungsforschung in Göttingen. Während der Ferien herrschte auf dem Dörnberg reger Schulbetrieb, bei dem sich vor allem Breidenstein, Ula, hervortat. Breidenstein brachte es auf 15 Flüge, Steinhoff, Ola,
völlig
auf 70, darunter waren Flüge von 4 Minuten Dauer. FEin Schüler wurde zum Besuch der internationalen Luftfahrtausstellung in Berlin beurlaubt, von der er reiches Bilder- und Anschauungsmaterial mifbrachte. Obmann war wieder Steinhoff, Ola. Für das neue Schuljahr wurde PBreidenstein gewählt.
R) Die Berufsberatung
gestaltet sich immer schwieriger. Zwar ist es leicht zu sagen, ein Schüler erscheine geeignet für den cinen oder anderen Peruf, aber damit ist nichfs ge- wonnen, solange ein Ueberangebot an Arbeitskräften besteht und die meisten Berufe überfüllt sind. Die Schule hat in der Hilfsbücherei eine große Zahl von Merkblättern zur Berufsberatung ausgelegt, die ab- gehenden Schülern insbesondere der Oberklassen wertvolle Hinweise zu geben geeignet sind, sodaß verfehlten Entschließungen inbezug auf die Wahl des Berufes vorgebeugt sein dürfte.
1) Das Schulgeld.
Die Säte blieben die gleichen wie im YVorjahre. Einheimische haften 200 Mark, Auswärtige 250 Mark zu zahlen. Frmäßigungen und PBefreiungen wurden nach bestimmten von der Patronatsbehörde aufge- stellten, Grundsäßen zugestanden.
5. Der Elternbeirat.
In dem Schuljahr hat der Elternbeirat 2 Situngen abgehalten. Er beschäftigte sich mit der Ver- anstaltung von Vorträgen für die Eltfernschafft, dem sexuellen Jugendschutß und der Beschaffung weiterer Mittel für den Bootshausneubau des Turnruderver-
eins der Schule. An allen Sizungen der Arbeits- gemeinschaft der Elternbeiräte der höheren Schulen der Provinz Hessen-Nassau hat er teilgenommen. Vorsitender war wieder Herr Stadtbaumeister.
Hungerland.
6. Verhältnis zu Eltern und ehemaligen Schülern.
Seit Jahren schon erstrebt die Schule engste Zu- sammenarbeit mit den Eltern ihrer Schüler. Diesem Ziele dienen einmal die Elternabende, zu denen in der Regel die Klassenleiter einladen. Ihm dienen aber ebensosehr auch zahlreiche Unterhaltungs- abende im Festsaale der Schule, für die nur ein ge- ringes Eintrittsgeld erhoben wird und deren Reinge- winn ausschließlich zu Schulzwecken Verwendung findet. Ihm dient auch eine gesellschaftliche Ver- anstalturig, die als Abschiedsfeier für die ins Leben
tretenden Reifeprüflinge gedacht ist und an der außer den Eltern und Angehörigen der Primaner und Ober- sekundaner auch die Lehrer und Kemauoen Schüler mit ihren Damen teilnehmen. 3
Die chemaligen Schüler haben sich zu einem Ver- ein ehemaliger O. R. IIer zusammengeschlossen, der bei Schulfeiern gleich dem Elfernbeirat verfreten ist- und der mit der Schule zusammen ein besonderes Nachrichtenblatt herausgibf.


