Jahrgang 
1913
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III. Kürzere Ausarbeitungen: 1) Geschichte: Das Schlachten- jahr 1757. 2) Physik: Kernschatten und Halbschatten. 3) Naturkunde: Die Assimilation der Pflanzen. 4) Fran- zösisch: Die Pariser Parade am 13. September 1870. 5) Englisch: John Milton. 6) Französisch: Der Louvre

in Paris. 7) Physik: Die elektrische Klingel. 8) Na- turbeschreibung: Die Verdauungsdrüsen. Französisch. Lesestoff: D'Hérisson, Journal d'un Officier d'Ordonnance. Englisch.

Lesestoff: Burnett: The Little Lord Fauntleroy.

Untersekunda b.

Deutsch.

I. Aufsätze: 1) Der Kampf des Frühlings mit dem Winter. 2) Was erfahren wir aus dem 1. Akt von Schillers Wil- helm Tell über die Bedrückung der Schweizer und ihre Aussichten auf Errettung? 3) Durch welche Gründe wird Rudenz bewogen, sich auf die Seite der unter- drückten Schweizer zu stellen?*) 4) Wodurch erscheint uns der Tod Geßlers als gerechte Strafe? 5) Die Be- deutung der Steinkohle für den Haushalt des Menschen.*) 6) Inwiefern läßt sich das Leben des Menschen mit den vier Jahreszeiten vergleichen? 7 a) Was gefällt uns an Tellheims Charakter?*) 7 b) Welche Bedeutung haben Flüsse für ein Land?*) 8a) Nennt man Minna von Barnhelm mit Recht ein nationales Drama? 8b) Cha- rakteristik des Wirts zumKönig von Spanien. 9) Melchthals Bericht von den Verhandlungen auf dem Rütli.

Lesestoff: Schiller, Wilhelm Tell; Das Lied von der Glocke. Lessing, Minna von Barnhelm. Die Dichtung der Freiheitskriege. Paul Heyse, Colberg. Lesestücke und Gedichte aus dem Lesebuch.

Kürzere Ausarbeitungen: 1) Deutsch: Baumgartens Flucht und Rettung. 2) Geschichte: Vorgeschichte des 7-jährigen Krieges. 3) Englisch: Doomsday-Book. 4) Französisch: Die Erlebnisse des Daniel Eyssette bis zu seinem Eintritt in Sarlande. 5) Französisch: Was er- fahren wir aus Daudets Le petit Chose über die höhe- ren Knabenschulen Frankreichs? 6) Chemie: Die Schwe- felsäure. 7) Naturbeschreibung: Der Blutkreislauf. 8) Physik: Die Würmewirkungen des elektrischen Stromes.

II

III.

Französisch. Lesestoff: Daudet, Le petit Chose(Ausgabe Kühtmann).

Englisch.

Lesestoff: Marryat, The Settlers in Canada.

*) Klassenarbeiten.

8

Vom evangelischen Religionsunterricht waren im Sommer keine Schüler, im Winter 28 Konfirmanden befreit.

Vom Freihandzeichnen waren 3 Schüler befreit.

Am Linearzeichnen beteiligten sich Ostern 1912 in OIIIa 21(58%), in OIIIb 19(56%), in UIIa 21(64%), in UIIb 28(85%), in OII 9(28%), in UI O, in OI 7(41%) Schüler; Michaelis 1912 in OIIIa 19(56%), in OIIIb 18 (53%), in UIIa 18(61%), in UIIb 28(85%), in OII 8(25%), in UI 0, in OI 4(25%) Schüler.

Turnen. Die Anstalt besuchten im Sommer 559, im Winter 541 Schüler. Von diesen waren befreit

V vom Turnen von einzelnen auf einen Teil überhaupt Ubungsarten des Halbjahres auf Grund ärzt- lichen Zeugnisses: im S. 36, im S. 8, im S. 11, im W. 33, im W. 5, im W. 17, aus anderen Grün- den: im S., im 8., im S., im W.. im W.. im W., zusammen im S. 36, im S. 8, im S. 11, im W. 33, im W. 5, im W. 17, also von der Ge- samtzahl der Schüler: im S. 6,4%, im S. 1,2%, im 8. 2⁰%. im W. 6,1%, im W. 0,9%, im W. 3,2%.

Der Turnunterricht fand in der Turnhalle der Anstalt statt. Es bestanden 14 Abteilungen. Zur kleinsten Turn- abteilung gehörten 25, zu den größten rund je 50 Schüler.

Während des Sommerhalbjahres fand eine Reihe von Fußball-Wettspielen zwischen den einzelnen Klassen statt. Ferner wurden zahlreiche Turn- und Wanderfahrten unter- nommen. Eine Pfadfindertruppe, die sich aus Schülern der Quarten, Tertien und Sekunden zusammensetzte, veranstal- tete unter Führung des Professors Weber 10 Gelände- übungen, an denen sich bis zu 100 Schülern beteiligten.

Der Schülerturn- und-Ruderverein der Anstalt zählte 35 Mitglieder.

Baden und Schwimmen. In dankenswerter Weise hatte die Stadt auch für das Jahr 1912 wieder die Summe von 15 600 M in den Haushaltsplan eingestellt, um den Schülern der städtischen Schulen die Benutzung des Fluß- bades in der Fulda zu sehr ermäßigten Preisen zu ermög- lichen. Von dieser Gelegenheit wurde reichlich Gebrauch gemacht. Es beteiligten sich am Baden und Schwimmen 382, also 68% unserer Schüler. Eine Schwimmprüfung war vorbereitet, konnte aber der ungünstigen Witterung halber nicht abgehalten werden.