Jahrgang 
1906
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Auf welchen Ursachen beruhte am Ende des 16. Jahr- hunderts der Gegensatz zwischen England und Spanien? 12) Physik: Der Grundversuch zur Brechung des Lichtes.

Französisch: 5 Std. w. Gelesen wurden in a: Sandeau, Made- moiselle de la Seiglière(Ausgabe Renger) und Stücke aus Thiers, Expédition de Bonaparte en Egypte, in b: Seribe, Mon Etoile und Général G. Nioæ, Histoire de la Guerre franco-allemande 1870 1871, herausgegeben von Bretschneider. Lesen und Auswendiglernen von Gedichten der Sammlung von Gropp und Hausknecht, nach dem Kanon. Sprechübungen im Anschluß an das Gelesene und an Vorkommnisse des täglichen Lebens nach Harnisch-Duchesne(XV. La France. XVI. Paris. XVII. La Société), mit Vorführung von Lichtbildern von Paris.

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Befestigung und Erweiterung des Wort- und

Phrasenschatzes. Wiederholung und Erweiterung der Grammatik, mit eingehender Besprechung der Lehre vom Eigenschaftswort, Fürwort und Umstandswort, der Ver- gleichungssätze und Negationen, im Anschluß an die

Schulgrammatik von Strien(Ausgabe A): zur Einübung

des grammatischen Stoffes Ubersetzungen aus dem Lehr-

buch der französischen Sprache von Strien, Teil III. Physik: 2 Std. w.

Die schriftlichen Arbeiten(alle 14 Tage, Haus- und Klassenarbeiten) bestanden in Nacherzählungen, Dik- taten, Antworten auf französische Fragen, Briefen, gram- matischen UÜbungen und vorzugsweise in Ubersetzungen.

In a: der Direktor: in b: Obl. Dr. Heuser.

Englisch: 4 Std. w. Gelesen wurde Gardiner, Historical Biographies(Renger), in a außerdem im S. Walter Scott,

Tales of a Grandfather(Velhagen d Klasing). Auswen-

diglernen englischer Gedichte nach dem Kanon. Lese- und Sprechübungen im Anschluß an den Lesestoff und an Vorkommnisse des täglichen Lebens, u. a. London nach dem Rengerschen Pictorial Plan(mit Lichtbildern). Aneignung des Wortschatzes. Syntax des Geschlechts- wortes, Hauptwortes, Eigenschaftswortes, Fürwortes und Umstandswortes, nach Deutschbein- Willenberg, II. Teil. Die wichtigsten Verhältniswörter. Wiederholung der früheren Lehraufgaben. dem Deutschen. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit (Diktate, freie Arbeiten, Briefe, Beahtwortung englischer Fragen, grammatische Ubungen, überwiegend Uber- setzungen), Haus- und Klassenarbeiten. In a: Prof. Theisen: in b: der Direktor.

Geschichte: 2 Std. w. Deutsche und preußische Geschichte von 1740 bis zur Gegenwart(nach dem Leitfaden von Jaeniche). Außerdeutsche Geschichte nur bezüglich der Revolution von 1789 genauer, sonst, soweit zum Ver- ständnis der deutschen erforderlich. Wiederholungen

UÜbungen im Übersetzen aus

aus der brandenburgisch-preußischen Geschichte. In a

und b: Obl. Dr. Koniecki.

Erdkunde: 1 Std. w. Wiederholung und Ergänzung der Länderkunde Europas mit Ausnahme des deutschen Reiches, nach Daniel. Die bekanntesten Verkehrs- und Handelswege der Jetztzeit. Elementare mathematische Erdkunde. Kartenskizzen. In a: Obl. v. Hanxleden: in b: Obl. Laubert.

Mathematik: 5 Std. w. a) Arithmetik: Wiederholung der Potenz- und Wurzelrechnung, Logarithmen, Quadratische Gleichungen, nach Matthiessen. b) Planimetrie: Wiederholungen aus der Planimetrie. Konstruktionsauf- gaben, besonders auch solche mit algebraischer Vor- untersuchung, nach dem Lehrbuch von Uth-PFranz. c) Trigonometrie: Anfangsgründe der Trigonometrie und Berechnung von Dreiecken. d) Raumgeometrie: Die einfachen Körper nebst Berechnung von Kanten- längen, Oberflächen und Inhalten. Anleitung zum per- spektivischen Zeichnen räumlicher Gebilde. Alle 14 Tage abwechselnd Haus- und Klassenarbeiten. In a: Obl. v. Hanxleden; in b: Obl. Laubert.

Die einfachsten Erscheinungen aus der Lehre vom Magnetismus und der Elektrizität, der Akustik und Optik, in experimenteller Behandlung, nach Koppe-

Husmann, Anfangsgründe der Physik. Zusammenfas- sende Bemerkungen zur Wetterkunde. In a: Obl. v.

Hanxleden: in b: Obl. Laubert.

Chemie und Mineralogie: 2 Std. w. Die wichtigsten Ele- mente und ihre hauptsächlichsten, besonders anorgani- schen Verbindungen, Grundgesetze der Chemie, stöchio- metrische Aufgaben, die wichtigsten Kristallformen, die physikalischen Eigenschaften und die chemische Zu- sammensetzung, die geologische und technische Bedeu- tung der wichtigsten Mineralien, nach Schreiber, Me- thodischer Leitfaden der Chemie und Mineralogie. In a: Obl. Schröder: in b: Obl. Laubert.

Naturbeschreibung: 2 Std. w. Im Sommer: Einiges aus der Anatomie und Physiologie der Pflanzen, sowie über Pflanzenkrankheiten und ihre Erreger, nach Bail, Bo- tanik II. Im Winter: Anatomie und Physiologie des Menschen und Einiges über Gesundheitspflege, nach Bail, Zoologie II. Ubungen im schematischen Zeichnen. In a: Obl. Schröder:; in b: Prof. Dr. Wetzell.

Freihandzeichnen: 2 Std. w. Zeichnen und Malen von Ge- fäßen, Geräten und anderen Gebrauchsgegenständen (auch Gruppen, z. B. von alten Büchern), sowie von Früchten, Knospen, Blüten und Zweigen, Schädeln, Tierteilen und ganzen Tieren usw. nach der Natur. Einige Innenansichten. Skizzier- und Gedächtnisübungen.