Französisch: 6 Std. w.
und Vortragen von Gedichten und Stellen aus Dramen, nach dem Kanon.— Ablaut, Umlaut, Brechung. Das Wichtigste aus der Wortbildungslehre. Alle 4 Wochen ein Aufsatz, darunter in jedem Vierteljahre ein Klassen-
aufsatz. In a: Obl. Schremmer: in b: Prof. Zer- giebel.
Aufsätze: In a: 1) Die Gegensätze in König Karls Meerfahrt. 2) Was erzählt die Vorgeschichte des Dra-
mas„Ernst, Herzog von Schwaben“ über den Helden? 3) Welche Begegnungen hat der geächtete Herzog Ernst vor den Toren Basels?(Klassenaufsatz). 4) Wie beein- flußt Warmann den Lebensgang Mangolds?(Klassen- aufsatz). 5) Ein Reiseerlebnis(in Briefform). 6) Das Leben des Odysseus bis zur Abfahrt nach Troja(Klassen- aufsatz). 7) Ein Gastmahl bei den alten Griechen. 8) Die wesentlichen Eigenschaften des Phäakenvolkes. 9) Welchen Anteil hat Telemachus an der Handlung der Odyssee?(Klassenaufsatz.)
In b: 1) Lebenslauf eines Roggenkornes. 2) Die geist- lichen Ritterorden in der Geschichte und in Schillers Kampf mit dem Drachen(Klassenaufsatz). 3) Inwiefern erfüllt der Ritter in Schillers Kampf mit dem Drachen den Sinn des Gesetzes? von Uhlands Drama„Ernst, Herzog von Schwaben“ (Klassenaufsatz). 5) Ernst und Werner in Uhlands Drama „Ernst, Herzog von Schwaben“. 6) Ein Brief. 7) Ein Gang durch die Geschichte Brandenburgs bis zum Re- Fieriniesnniritio des Großen Kurfürsten(Klassenaufsatz).
8) Odysseus bei den Phäaken(Klassenaufsatz). Brief. 10) Odysseus als Bettler in seinem Palaste. (Klassenaufsatz.)
Kürzere Ausarbeitungen: In a: 1) Französisch: Der Streik der Schmiede. 2) Geschichte: Der Reichstag zu Worms. 3) Physik: Die Dezimalwage. 4) Englisch: Die Londoner Feuersbrunst im Jahre 1666. 5) Deutsch: Inhaltsangabe des Lesestücks„Deutsche Landsknechte“. 6) Naturbeschreibung: Die Nesselgewächse und ver- wandte Pflanzen. 7) Französisch: Aidons-nous mutu- ellement! Nach La Fontaine und Florian. 8) Physik: Die Feuerspritze. 9) Deutsch: Welche Ansichten äußern Menelaus und Ajax in Schillers Siegesfest über das Walten der Götter? 10) Englisch: Die Magna Charta. 11) Naturbeschreibung: Die Schwämme und die Schwamm- fischerei. 12) Erdkunde: Eine Reise von Freiburg i./Br. nach Schwerin.
In b: 1) Französisch: stand seiner Lieder.
Béranger und der Hauptgegen- 2) Englisch: Das große Feuer in
London. 3) Naturbeschreibung: Die Palmen. 4) Ge- schichte: Luther auf dem Reichstage zu Worms. 5) Erd- kunde: Wie ist Straßburgs Lage und Entwicklung geo-
graphisch zu erklären? 6) Physik: Kommunizierende Röhren. 7) Französisch: Der erste Krankenbesuch. 8) Erdkunde: Der Weinbau in Deutschland. 9) Physik: Versuche mit der Luftpumpe. 10) Deutsch: Was erlebt Odysseus bis zu seiner Ankunft äm Iaalaste des Alki- noos? 11) Englisch: Lord Nelson. 12) Naturbeschrei- bung: Der Seeigel.
Gelesen wurden im S. in a und b: Gedichte von Lafontaine, Béranger, Hugo, Coppée und
anderen aus der Auswahl von Gropp und Hausknecht,
9) Ein
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Englisch: 4 Std. w. 4) Inhalt des ersten Aufzugs
Geschichte: 2 Std. w.
im W. in a: A. Monod, Histoire de France(Velhagen d Klasingsche Ausgabe); in b: Souvestre, Au Coin du Feu (Ausgabe Velhagen dε Klasing). Sprechübungen im An- schluß an den Lesestoff und an Vorkommnisse des täg- lichen Lebens unter Zugrundelegung von Harnisch- Duchesne(XI. Professions et Métiers. XII. Voyage. XIII. La Correspondance. XIV. Argent, Mesures, Poids). Fortgesetzte Erweiterung des Wort- und Phrasenschatzes. Auswendiglernen von Gedichten nach dem Kanon.— Hauptgesetze der Syntax: Infinitiv, Partizipien, Gerun- dium; Geschlechtswort und Hauptwort, nach Striens Schulgrammatik. Wiederholung des grammatischen Stof- fes aus früheren Klassen. UÜbungen im ÜUbersetzen aus dem Deutschen, nach Striens Lehrbuch, III. Alle 8 Tage eine schriftliche Arbeit ins Reinheft(Hlaus- und Klassenarbeiten): Ubersetzungen, Diktate, Beantwortung französisch gestellter Fragen, grammatische Ubungen. In a: Obl. Askevold: in b: Prof. Zergiebel. Gelesen wurde im W. in a: Cham- bers, English History(Gärtnersche Ausgabe); in b: Walter Seott, Tales of a Grandfather(Velhagen Kla- sing). Leseübungen. Sprechübungen im Anschluß an das Gelesene, an Verhältnisse des täglichen Lebens und an die Umgebung des Schülers. Erweiterung des Wort- schatzes. Übung im Vortragen von auswendig gelernten gBedichten nach dem Kanon.— Wiederholung des gram- matischen Stoffes der Tertia., Syntax des Zeitworts, ins- besondere die Rektion der Zeitwörter, die Lehre von den Hülfszeitwörtern, dem Infinitiv, dem Gerundium und dem Partizip, sowie von dem Gebrauche der Zeiten und Aussageformen, nach Deutschbein- Willenbergs Leitfaden. Teil II. Ubungen im Übersetzen aus dem Deutschen. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit(Haus- und Klassen- arbeiten abwechselnd) ins Reinheft: UÜbersetzungen, Dik- tate, Umwandlungen, Nacherzählungen. In a: Obl. Askevold;: in b: Obl. Dr. Heuser.
Deutsche Geschichte vom Ausgange des Mittelalters bis zum Regierungsantritte Friedrichs des Großen, insbesondere brandenburgisch-preußische Geschichte, nach Jäniche. Außerdeutsche Geschichte insoweit, als zum Verständnis der deutschen erforderlich. Einprägung von Jahreszahlen und Wiederholung der
früher gelernten. In a: Obl. Pietschker: in b: Prof. Zergiebel.
Erdkunde: 2 Std. w. Wiederholung und Ergänzung der Landeskunde des deutschen Reichs, nach Daniel. Kar- tenskizzen an der Wandtafel und in Heften. In a und b: Obl. Pietschker.
Mathematik: 5 Std. w. a) Arithmetik. 2 Std. w.: Lehre
von den Potenzen und Wurzeln, Gleichungen ersten


