Auszüge aus der Odyssee in der Ubersetzung von Hu- batsch. Belehrungen über die persönlichen Verhältnisse der Dichter, sowie über die poetischen Formen und Gattungen. Auswendiglernen und Vortragen von Ge- dichten und Stellen aus Dramen, nach dem Kanon.— Ablaut, Umlaut, Brechung. Das Wichtigste aus der Wortbildungslehre. Alle 4 Wochen ein Aufsatz, dar- unter in jedem Vierteljahre ein Klassenaufsatz. In a: Obl. Theisen; in b: Obl. Dr. Koniecki.
Aufsätze: In a: 1) Wie zeigt Hagen seine Königstreue? 2) Unser Klassenausflug.(Ein Brief.)(Klassenaufsatz.) 3) Die Begebenheiten in Schillers„Kampf mit dem Drachen“ in der natürlichen Reihenfolge(Klassenaufsatz)). 4) Was erlebte Ernst von Schwaben bis zu seiner Achtung? 5) Wie betätigt Ernst von Schwaben seinen Ausspruch„Vom Werner laß ich nicht“? 6) Wie kamen die Angelsachsen nach Britannien? (Klassenaufsatz). 7) Die Entwicklung des Lehnswesens.(Nach
Walter Scott.) 8) Die Götterversammlung, in der die Heim- kehr des Odysseus beschlossen wird. 9) Wie rettet Odysseus sich und seine Gefährten aus der Höhle des Kyklopen? 10) Die Heimkehr des Odysseus(Klassenaufsatz).
In b: 1) Ingo v. Ingersleben und der Knappe im„Taucher“ (Ein Vergleich). (Klassenaufsatz). 3) Zeugen der Vergangenheit Kassels. 4) Die Boten des Herbstes(Klassenaufsatz). Gebirgswanderung. 6) Griechische Kultur im homerischen Zeitalter(nach dem I. Gesange der Odyssee). erzählt einer Freundin ihre Begegnung mit Odysseus(Klassen- aufsatz). 8) Der Nutzen der Leibesübungen. 9) Die Kas- seler Landschaft in Urzeit und Gegenwart. und Odysseus(Klassenaufsatz).
Kürzere Ausarbeitungen: In a: 1) Englisch: Wie verläuft
die große Feuersbrunst in London i. J. 16662 2) Natur- beschreibung: Der virginische Tabak. 3) Erdkunde: Das Alpenvorland. 4) Deutsch: Wie bewies Kolumbus die Schwie- rigkeit seines Unternehmens? 5) Französisch: Der König von Vvetot. 6) Physik: Der Bodendruck. 7) Französisch: Auf dem Wege zum Kriegsschauplatze. 8) Deutsch: Der Tod des Herzogs Ernst I. von Schwaben. 9) Naturbeschrei- bung: Der gemeine Tintenfisch. 10) Englisch: England und Schottland(nach W. Scott). 11) Physik: Die unregelmäßige Ausdehnung des Wassers. 12) Geschichte: Das Heer Frie- drich Wilhelms I.
In b: 1) Französisch: Inhaltsentwicklung des Gedichtes„Die Schwalben“. 2) Erdkunde: Die physikalische Erdkunde der oberdeutschen Hochebene. 3) Geschichte: Karls V. Kampf
mit dem deutschen Protestantismus. 4) Naturbeschreibung: Die
Korbblütler. 5) Physik: Die einfachsten Pendelversuche. 6) Deutsch: Der Einfluß einer Fußreise auf unser Wissen. 7) Erdkunde: Die Großherzogtümer Deutschlands in ihrer Lage zu Gebirgen und Flüssen. 8) Naturbeschreibung: Der Flußkrebs. 9) Englisch: Der Römerwall. 10) Deutsch: Odysseus bei den Phäakenspielen. 11) Physik: Die physikalischen Vorgänge beim Zufrieren stehender Gewässer. 12) Geschichte: Friedrich Wilhelms I. äußere Politik.
Französisch: 6 Std. w. Gelesen wurden im S. in a und b
Gedichte von Lafontaine, Béranger, Hugo, Coppée und anderen aus der Auswahl von Gropp und Hausknecht, im W. in a und b G. Monod, Allemands et Français
2) Graf Eberhards Sieg über die Schlegler 5) Vorzüge einer
7) Nausikaa
10) Polyphnem
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Englisch: 4 Std. w.
Prdkunde: 2 Std. w.
(Rengersche Ausgabe). Sprechübungen im Anschluß an den Lesestoff und an Vorkommnisse des täglichen Le- bens unter Zugrundelegung von Harnisch-Duchesne (XI. Professions et Métiers. XII. Voyage. XIII. La Correspondance. XIV. Argent, Mesures, Poids). Fort- gesetzte Erweiterung des Wort- und Phrasenschatzes. Auswendiglernen von Gedichten nach dem Kanon.—
Hauptgesetze der Syntax: Infinitiv, Partizipien, Gerun-
dium; Geschlechtswort und Hauptwort, nach Striens Schulgrammatik. Wiederholung des grammatischen Stof- fes aus früheren Klassen. ibungen im bersetzen aus dem Deutschen, nach Striens Lehrbuch, III. Alle 8 Tage eine schriftliche Arbeit ins Reinheft(Haus- und Klassenarbeiten): Übersetzungen, Diktate, Beantwortung französisch gestellter Fragen, grammatische Üpungen. In a: Prof. Dr. Kreßner; in b: Obl. Dr. Heuser.
Gelesen wurde im W. in a und b: Walter Scott, Tales of a Grandfather(Velhagen und Kla- sing). Leseübungen. Sprechübungen im Anschluß an das Gelesene, an Verhältnisse des täglichen Lebens und an die Umgebung des Schülers. Erweiterung des Wortschatzes. Übung im Vortragen von auswendig gelernten Gedichten nach dem Kanon.— Wiederholung des grammatischen Stoffes der Tertia. Syntax des Zeitworts, insbesondere die Rektion der Zeitwörter, die Lehre von den Hülfs- zeitwörtern, dem Infinitiv, dem Gerundium und dem Partizip, sowie von dem Gebrauche der Zeiten und Aus- sageformen, nach Deutschbein-Willenbergs Leitfaden, Teil II. iöbungen im Übersetzen aus dem Deutschen. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit(Haus- und Klassen- arbeiten abwechselnd) ins Reinheft: Übersetzungen, Dik- tate, Umwandlungen, Nacherzählungen. In a: Obl. Theisen; in b: Obl. Dr. Heuser.
Geschichte: 2 Std. w. Deutsche Geschichte vom Ausgange
des Mittelalters bis zum Regierungsantritte Friedrichs des Großen, insbesondere brandenburgisch-preußische Geschichte, nach Jäniche. Außerdeutsche Gesechichte insoweit, als zum Verständnis der deutschen erforderlich. Einprägung von Jahreszahlen und Wiederholung der früher gelernten. In a: Obl. Pietschker; in b: Obl. Dr. Koniecki.
Wiederholung und Ergänzung der Landeskunde des deutschen Reichs, nach Daniel. Kar- tenskizzen an der Wandtafel und in Heften. In a: Obl. Pietschker; in b: Obl. Laubert.
Mathematik: 5 Std. w. a) Arithmetik. 2 Std. w.: Lehre
von den Potenzen und Wurzeln, Gleichungen ersten Grades mit einer und mehreren Unbekannten, Ein- fache quadratische Gleichungen mit einer Unbekann-


