Jahrgang 
1903
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31.

Hinkel, Kördel, Lampe, Schmelz, Mühlhausen und Siebert; von den Tertianern Ködding, Kochendörffer, Möller, Homburg, Bechtel, Röse, Pfleging, Berge, Schäfer und Hildebrandt; von den Quartanern Simons, Bohl, Lippert, Zimmer. Hoffmann, Schulze, Brinkmann, Richardt Fuelwell, England, Schmidt, Dörrbecker und Süfse; von den Quintanern Oehler, Michelbach, . Iffert, Abt, Wenzel, de Greiff, Sommerfeld, Riebeling, Heine, Wiedekopf, Reusse, Mergard, Schreiber, Linge, Kilian, Reutlinger, Wille, Lindenborn, Hohndorff, Tiessen, CGarspecken, Quentin, Kersten, Sturm, Bickhafer, Nufsbaum, Mergell, Schmidt und Arthur Müller; von den Sextanern Lepper, Schnabel, Beutgen, Siebert, George, Bechtel und Zuschlag.

14) Die Sammlung für Linear-Zeichnen(Verwalter Herr Oberlehrer Schröder) wuchs

von 52 auf 67 Nummern. Angeschafft wurden: Klapptafelgestell(nach Rühlmann) und Nebenapparate dazu. Reiſsbrett, Schiene

und Dreieck. Einsatz-Stahlspitze zum Wandtafelzirkel. Grofse Holzmodelle von Kegel, Cylinder, 2 Prismen, 2 Pyramiden. 4 Mappen zum Aufbewahren von Zeichnungen.

15) Die Sammlung für den Gesangunterricht(Verwalter Herr Zeichenlehrer AIIwohl) zählt unverändert 23 Nummern.

16) Die Sammlung für Turnen und Spielen(Verwalter Herr Oberlehrer v. Hanx- leden) stieg von 54 auf 57 Nummern.

Angeschafft wurden: Eine Sekundenzähleruhr und 2 Fulsbälle.

VI. Stiftungen und Unterstützungen.

Aus den Zinserträgnissen des Kersting'schen Vermächtnisses wurde für das Jahr 1902 einem Sekundaner ein Betrag von 100 Mark bewilligt.

Entsprechend der Schülerzahl standen der Schule 32 ganze Freistellen zur Verfügung. Im Sommer erhielten 23 Schüler je eine ganze und 17 Schüler je eine halbe Freistelle; im Winter wurde an 24 Schüler je eine ganze und an 15 Schüler je eine halbe Freistelle verliehen.

Aufserdem wurden würdigen und bedürftigen Schülern Schulbücher aus der Hilfsbibliothek leihweise zur Verfügung gestellt.

Allen, die der Schule Schenkungen zugewandt haben, sage ich im Namen der Anstalt verbindlichsten Dank.

VII. Mitteilungen an Eltern und Schüler.

Die Realschulklassen stimmen mit den entsprechenden Klassen der Oberrealschule in Bezug auf Lehrplan, Berechtigungen und Schulgeldsatz völlig überein.

Der erfolgreiche Besuch der Prima der Realschule, auf Grund dessen der Berechtigungs- schein für den einjährig-freiwilligen Militärdienst und für alle Zweige des Subalterndienstes erworben wird, berechtigt zugleich zum Ubergang in die Ober-Sekunda der Ober-Realschule ohne Aufnahme-Prüfung.

Der Besuch der Realschule kann vollen Erfolg nur dann haben, wenn der betreffende Schüler die Anstalt wirklich bis zu der Schlufsprüfung, die für Schüler unter 15 16 Jahren nicht zu erreichen ist, besucht. Ist einmal der Entschluſs gefaſst, dem Knaben eine höhere Schul- bildung angedeihen zu lassen, die ihm die Einjährigen-Berechtigung verleiht und die Wege zum weiteren Fortkommen ebnet, so mufs, wenn die Mittel es irgend erlauben und die Begabung des Schülers ausreichend ist, darauf gehalten werden, daſs er nun auch wirklich einen bestimmten Abschlufs erreicht. Jedes Stückwerk ist bei der Jugenderziehung von Übel. Verlälst ein Schüler die höhere Lehranstalt bereits aus Quarta oder Tertia, so hat er notwendiger- weise von manchen Lehrgegenständen nur die Anfangsgründe erlernt und ist zu einer abge-

schlossenen Bildung nicht gelangt.

Das neue Schuljahr wird Montag, den 20. April 1903, mit der Prüfung der nen Angemeldeten beginnen. Zu derselben haben sich die betreffenden Schüler vor 8 Uhr im Schulgebäude, Hedwigstralse 1, zwei Treppen hoch, einzufinden.