Jahrgang 
1896
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Deutsch und Geschichtserzählungen. 4 St. w. Prosa- stücke und Gedichte aus Ferdinand Sehmidts Lese- buche J. Wiederholung und Erwoitorung der Formen- lehre. Der einfache und erweiterte Satz, sowie das Not- wendigsto vom zusammengesetzten Satze. Diktate (Rechtschreibe- und Interpunktionsübungen) in der Klasse. Übungen im mündlichen Nacherzählen; schriftliches Nacherzäühlen im ersten Halbjahre nur in der Klasse, im zweiten auch als Hausarbeit. Wöcheutlich eine schriftliche(Klassen- oder Haus-) Arbeit. Erzählungen

aus der sagenhaften Vorgeschichte der Griechen und

Dr. Pohler.

Französisch. 6 St. w. PErweiterte Beschreibung einiger Jahreszeitenbilder von Hölzel. Ausgowählte Lesestücko aus dem französischen Lesebuche von Karl Kühn, Unter- stufe. Lieder und Gedichte. Gowinnung von Sprach- stoff durch Verarbeitung des Lesestoffs und durch Sprechübungen über die nähere und weitore Umgebung und die Hölzelschen Bilder. Im Anschluſs an den An- schauungs- und Lesestoffgrammatische Ubungen; Formen- bildung der regelmäſsigen und der gebräuchlichsten unrogelmäſsigen Zeitwörter(mit Ausschluſs des Kon-

Römer.

junktivs) nebst den hauptsächlichsten Bildungsgesetzen.

Zusammenstellung der Formen. Das Wichtigste über Fürwörter, Zahlwörter, über die Formen der Hauptwörter, Eigenschaftswörter, Umstandswörter. Schriftliche Ar- beiten: Diktate, Nioderschriften aus dom Gedächtnisse, Umformungen, Beschreibungen des Anschauungsstoffes, Antworten auf französisch gestollto Fragen, grammatische Ubungen. Zergiebel.

Erdkunde. 2 St. w. Physischo und politischo Erdkunde Deutschlands unter Benutzung von Daniels Leitfaden. Weitere Einführung in das Verständnis des Reliefs, des Globus und der Karten. Entwerfen von einfachen Kartenskizzen an der Wandtafel und im Hefte. Theisen.

Rechnen. 5 St. w. Die Bruchrechnung(gewöhnliche Brüche).

Einfacho Regeldetri mit ganzen Zahlen und Brüchen.

Teilbarkeit der Zahlen und UÜbungen im Zerlegen der-

selben. Prof. Dr. Hoobel. Naturbeschreibung. 2 St. w. Im Sommer: Pflanzon- kunde. Beschreibung einheimischer Pflanzen mit

deutlich sichtbaren Blütenteilen. Erläuterung der Begriffe: Gattung, Art, Abart. Bail, Botanik I. Anlegung einer

Pflanzensammlung. Zeichnen von einfachen Pflanzen- teilen. Im Winter: Tierkunde. Vergleichende Be- schreibung von Säugetieren, Vögeln und einigen wichtigen Reptilien, Amphibien und Fischen. Gattung, Art, Abart wie bei den Pflanzen. Grundzüge des Knochenbaues der Wirbeltiere. Bail, Tierkunde J. Zeichnen von einfachen Körperteilen. Dr. Schreibor.

Zeichnen. 2 St. w. Zeichnen einfacher ebener gerad- und krummliniger Gebildo nach Wandtafeln mit UÜbungen im Abändern der vorgeführten Formen und erläutert durch Zeichnungen des Lehrers. AIllwohl.

Sexta. Klassenlehrer: Herr wiss. Hilfslehrer Wagner. Roligion. 3 St. w. Biblische Geschichten des alten Testa- ments bis zur Teilung des Reiches, nach Preufs. Vor don Hauptfesten auch die betr. Geschichten des Neuen Testamentes. Durchnahme und Erlernung des 1. Haupt- stückes mit Luthers Erklärung, ferner Auswendiglernen

des 2. Hauptstückes. Sprüche und 4 kKirchenlieder. Allwohl.

Deutsch und Geschichtserzählungen. 5 St. w. Aus- gewählte Prosastücke und Gedichte(Fabeln, Märchen, Erzühlungen aus der vaterländischen Sage und Ge- schichte) aus dem Lesebuche von Ferdinand Schmidt I. Übung im Lesen und Nacherzühlen, Vortrag auswendig gelernter Gedichte. Redeteile und Glieder des einfachen Satzes. Formenlehre des Hauptwortes und des Zeit- wortes. Rechtschroibübungen; wöchentlich ein Diktat in der Klasse. Lebensbilder aus der vaterländischen Geschichte von Wilhelm I. bis zu Karl dem Groſsen. Dr. Pohloer.

Französisch. 6 St. w. Lautliche Schulung mit Benutzung von Lauttafeln. Anfangsunterricht auf Grundlage der Anschauung im Anschluſs an die nächste Umgebung (Schulzimmer), an Vorkommnisse im täglichen Leben und an die Hölzelschen Bilder(Jahreszeiten). Daneben kleine Erzählungen und Gedichto(auch sangbare Lieder) aus dem Französischen Lesebuche von Karl Küihn. Im Anschluſs an den Anschauungs- und Lesestoff Sprech- übungen und Einübung der Grammatik: Hauptwort in Verbindung mit dom Geschlechtsworte und Eigenschafts- worte in der Einzahl und Mehrzahl, Verschmelzung von de und à mit dem bestimmten Artikel, die Zahl- wörter,(Lösung kleiner Rechenaufgaben), UÜbung des Subjekts- und Objektskasus. Konjugation der Hilfszeit- wörter avoir und être sowie der Zeitwörter auf-er. Schrift- liche Arbeiten(vom 2. Vierteljahr an): Antworten auf fran- zösisch gestellte Fragen, freie Sätze über die Bilder, Diktate. Niederschriften aus dem Gedächtnisse. Wöchent- lich eine Arbeit ins Reinheft. Der Direktor.

Erdkunde. 2 St. w. Heimatkunde von Cassel und Um- gebung; der Reg.-Bez. Cassel. In Anlehnung darau Grundbegriffe der physischen und mathematischen Erd- kunde elomentar. Ersto Anleitung zum Verständnis des Reliefs, des Globus und der Karten. Übersicht der oro- und hydrographischen Verhältnisse der Erdober-