einfachen Körpern. Konstruktion einfacher Formen des Schlagschattens. Dr. Schreiber.
Sekunda.
Klassenlehrer: Im Sommer Herr Oberlehrer Zergiebel; im Winter: Herr Dr. Schwarzentraub. Religion. 2 St. w. Das Reich Gottes im Neuen Testamente. Lesung entsprechender biblischer Abschnitte aus den Evangelien und der Apostelgeschichte. Eingehende Be- sprechung der Bergpredigt und der Gleichnisse. Wieder-
holung des Katechismus und Sicherung des in den voran-
gegangenen Klassen angeeigneten Spruch- und Lieder- schatzes. Erklärung einiger Psalmen.
Dr. Kressner.
Deutsch. 3 St. w. Prosaische und besonders poetische Lesestückée aus Schmidt's Lesebuch II. Stücke aus Homer in der übersetzung von Voss. Belehrungen aus der Poetik und Rhetorik. Vortrag von auswendig ge- lernten Gedichten. Wiederholungen aus der Grammatik. Anleitung zur Bildung von Aufsätzen durch Aufsuchen und Ordnung des Stoffes. Alle 4 Wochen ein Aufsatz. Dr. Pohler.
Aufsätze: 1) Wie entstehen Mond- und Sonnen- finsternisse? 2) Die Wohnungen der Menschen(Klassen- arbeit). 3) Welchen Einfluss hat die Heimat der Menschen auf ihre Nahrung und Lebensweise? 4) Die Ursachen des dreissigjährigen Krieges(Klassenarbeit). 5) Steter Tropfen höhlt den Stein. 6) Die elektrische Klingel. 7) Der Nutzen der Wälder. 8) Der west- fälische Frieden. 9) Der Monat Dezember. 10) Lebens- geschichte eines Löwen. 11) Fehrbellin(Klassenarbeit). 12) Der Frühling ein Bild der Jugend.
Französisch. 6 Std. w. Gelesen wurde:„De Phalsbourg à Marseille“(nach Bruno's Le Tour de la France). Im Anschluss an die Lektüre Sprechübungen, Beantworten französisch gestellter Fragen, Inhaltsangaben. Durch- nahme der Schulgrammatik von Ploela, Lektion 39— 69, 72 u. 75 mit Mustersätzen aus der Lektüre. Ubersetzung zusammenhängender Ubungsstücke des Lehrbuchs mit Auswahl. Die schriftlichen Arbeiten bestanden in Dik- taten, Inhaltsangaben, Beantwortung französisch gestellter Fragen, UÜbersetzungen aus dem Deutschen. Sommer: Zergiebel; Winter: Dr. Schwarzentraub.
Englisch. 4 St. w. Gelesen wurden grössere Stücke aus dem Lesebuch von Vietor und Dörr. Im Anschluss daran und an die Betrachtung der näheren und weiteren Umgebung und von Bildern über London Sprech- übungen und Einübung der Grammatik; Wiederholung des grammatischen Stoffes aus Tertia; Syntax des Verbs, Syntax des Artikels. Stellung im Haupt- und Neben-
Reformations- geschichte im Anschluss an ein Lebensbild Luthers.
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satze; Participialkonstruktion(mit Benutzung von Zimmer- mann's Lehrbuch der englischen Sprache). Übung im Vortrage auswendig gelernter Gedichte und Prosastücke. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit ins Reinheft, in- haltlich wie in III, dazu freie Wiedergabe gelesener Stücke. Theisen.
Geschichte. 2 St. w. Deutsche Geschichte vom Ausgange des Mittelalters bis zum Regierungsantritte Friedrichs des Grossen, insbesondere brandenburgisch-preussische Geschichte von 929 an. Ausserdeutsche Geschichte nur insoweit, als zum Verständnis jener notwendig. Wieder- holungen aus der Geschichte des Altertums und des Mittelalters(nach Andréä). Dr. Pohler.
2 St. w. Wiederholung der physischen und politischen Erdkunde Deutschlands. Asien und Afrika mit besonderer Berücksichtigung der deutschen Kolonien (nach Daniels Leitfaden). Kartenskizzen an der Wand- tafel und in Heften. Dr. Pohler.
Mathematik. 5 St. w. a) Arithmetik. 2 St. W. Potenzen und Wurzeln. Proportionen. Gleichungen 1. Grades mit einer und mehreren Unbekannten. Einfache quadratische Gleichungen.— b) Planimotrie. 3 St. w. Flächen- Gleichheit, Flächenberechnung, Verwandlung und Teilung gradliniger Figuren. Proportionalität der Strecken. Ahn- lichkeit der Figuren. Proportionale Linien am Kreis. Berechnung regelmässiger Vielecke und des Kreises. Konstruktionsaufgaben. Beinhauer.
Naturbeschreibung. 2 St. w. a) Im Sommer: Botanik. Schwierigere Pflanzenfamilien. Das Wichtigste aus der Zellenlehre nach Bail, Botanik II. Ubungen im Zeichnen. — b) Im Winter: Zoologie. Beschreibung des mensch- lichen Körpers. Ubungen im Zeichnen. Bail, Zoologie II. Beinhauer.
Physik. 2 St. W. Aufklärung über Gegenstand und Auf- gabe der Physik. Die allgemeinen Eigenschaften der Körper. Die Grundlehren des Magnetismus, der Elektri- zität und der Wärmelehre. Einiges aus der Mechanik fester Körper. Dr. Hoebel.
Zeichnen. a) Freihandzeichnen. 2 St. w. Perspek- tivisches Zeichnen einfacher geometrischer Körper ein- schliesslich der Beleuchtungserscheinungen. Einfache Gerüte und Architekturteile. Beginn des Zeichnens nach Gips. Allwohl.— b) Projektionszeichnen. it I vereinigt). Dr. Schreiber.
Erdkunde.
Tertia.
Klassenlehrer: Herr Oberlehrer Beinhauer. Religion. 2 St. w. Das Reich Gottes im Alten Testamente. Wiederholung der entsprechenden Geschichten aus Preuss und Nachlesen einzelner Abschnitte in der Bibel. Dazu


