Jahrgang 
1929
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März 1929: 20 Nichtschüler. 1 zog seine Meldung zurück, 9 traten im Laufe der Prüfung zurück Es bestanden die Prüfung:

Anna Criegee. geb. 25. 4. 1897, Preußin; Medizin. Walter Feldmann, geb. 5. 9. 1907, Preuße; Landmesser. Oskar Fuchs, geb. 18. 9. 1909, Preuße; Kaufmann. Rudolf Haber, geb. 17. 4. 1908, Reichsdeutscher; Medizin. Kurt Krüger, geb. 23. 12. 1898, Preuße; Zahnarzt. Ottilie Kümmel, geb. 20. 10. 1903, Preußin; künstlerisches Lehramt. Wilhelm van de Loo, geb. 15. 7. 1902, Preuße; Diplomlandwirt. Gottfried Oppermann, geb. 4. 10. 1905, Preuße; Gewerbeschullehrer. Albert Sauer, geb. 23. 11. 1904, Preuße; Jura.

f) Auf Grund ärztlichen Zeugnisses waren vom Turnen befreit:

a) vollständig im Sommer 18 Schüler im Winter 26 b) von einzelnen Ubungen im Sommer 9

im Winter 12 Vom Religionsunterricht war ein Schüler auf Grund des Erlasses vom 1. April 1919 befreit.

g) Teilnahme am freiwilligen Unterricht.

Englische Arbeitsgemeinschaft: im Sommer 14, im Winter 9. Französische 2 8,. 7. Kunstgeschichtliche 5 12, 8. Geschichtliche. 14, 22. Mathematische. 15, 13 Physikalische 7 11, Chemische 5. 12, 10 Biologische 35. 12, 5 14. Philosophische 9 5. 6, 7 15

Instrumentalmusik: 17. Werkuntericht: im Sommer 50, im Winter 55. Latein: OT: im Sommer 5, im Winter 5.

UI: im Sommer 9, im Winter 7,

OII: im Sommer 10, im Winter 10, dazu 2 aus UI. Spanisch: OI, UI: 3; O0II: 9. Kurzschrift: Anfängerkurs(OIII, UIII): 33.

Fortbildungslehrgang(U II, OIID: 15. Am orthopädischen Turnen nahmen im Sommer 35, im Winter 33 vom Schularzt ausgesuchte Schüler der Klassen IV, V, VI teil, darunter 4 auf Wunsch der Eltern.

h) Schülerselbstverwaltung.

Der Schülerausschuß bestand aus den Vertrauensschülern der Klassen Oberprima bis Unter- sekunda und je einem Vertreter der Schülervereine. Er trat monatlich einmal zusammen und verhandelte über laufende Fragen des Schullebens. Berater war auch im Berichtsjahre Studienrat Dr. Kellermann. Wir sehen in der Arbeit des Schülerausschusses ein wertvolles Mittel, seine Mitglieder sowie die gesamte Schülerschaft zu selbstverantwortlichen Menschen zu erziehen und vor allem die Schüler der Oberstufe an diejenige geistige und sittliche Selbständigkeit zu gewöhnen, die sie nach Abschluß der Schulzeit für das Leben nötig haben.