nl
la
2 — 22—
8. Ministerialerlaß vom 5. November 1926. Auf die Notwendigkeit und den Wert der Zahn- pflege wird hingewiesen. 9. Ministerialerlaß vom 4. Dezember 1926. Die Schreibweise des Ortsnamens„Kassel“ wird genehmigt. 10. Die Ferienordnung für 1927/28 rird bekanntgegeben: Osterferien 3. April bis 26. April. Pfingstferien 3. Juni bis 14. Juni. Sommerferien 3. Juli bis 2. August. Herbstferien 27. September bis 12. Oktober. Weihnachtsferien 21. Dezember 1927 bis 5. Januar 1928. Schluß des Schuljahres 31. März 1928. 11. Ministerialerlaß vom 1. März 1927. Die Rangordnung der Schüler an höheren Lehranstalten fällt von Ostern 1927 ab fort.
Gemäß einer Verfügung des Provinzialschulkollegiums vom 1. März 1927 fand in der Oberrealschule I in der Zeit vom 14. bis 17. März und vom 21. bis 24. März ein Doppellehr- ſ ng für Mathematik, Physik, Chemie, Biologie und Erdkunde statt. Am 18. und 19. bezw. am 25. und 26. März wurde der Lehrgang in der Studienanstalt zu Kassel fortgesetzt. Seitens der Oberrealschule I waren am Lehrgang, innerhalb dessen Unterrichtsstunden, Besprechungen für jedes Fach, Vorträge und erdkundliche Ausflüge veranstaltet wurden, außer dem Direktor leitend beteiligt die Herren Studienräte Dr. Christ, Dr. Schultz, Dr. Enders, Leumann, Dr. Schanze, Dr. Voigt, Dr. Hoefke. Der 1. Lehrgang bestand aus 11 Teilnehmern und einem„Wolegentlieh erscheinenden Gast, der 2. aus 9 Teilnehmern und 2 Gästen.
Mitteilungen an die Eltern.
Auf Grund des Ministerialerlasses vom 22. Februar 1926 ist die Oberrealschule I der Unfallversicherung bei dem„Verband der öffentlichen Lebensversicherungsanstalten in Deutsch-
land“ beigetreten. Es wurden im abgelaufenen Schuljahr 27 Anträge auf Schadenersatz bei Unfällen,
darunter einigen schweren, eingereicht und von der Gesellschaft in entgegenkommender Weise erledigt. Bei der starken Inanspruchnahme mußte die Versicherungsprämie für das Schuljahr 1927 auf 1,50 Mk. erhöht werden. Zahlung erfolgt in 2 Raten.—
Die Eltern unserer Schüler werden gebeten, im Interesse ihrer Kinder die Sprechstunden der Lehrer während des ganzen Jahres regelmäßig zu besuchen. Besuche während der letzten 4 Wochen vor der Versetzung sind jedoch nicht erwünscht und auf außerordentliche Fälle zu beschränken.
Kassel, im Mai 1927. Der Direktor der städtischen Oberrealschule I:
Wilhelm Friedrich,
Oberstudhendirebtor.


