Jahrgang 
1915
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Prerniegs Lehrbücher. Tras Klassen. Matthiessen, UÜbungsbuch für Arithmetik u. Algebra. 2.50 UIII om unon Schlömilch, 5stellige Logarithmentafeln..... 1.30[(UIIſonCwI01 Mathematik. Thieme, Leitfaden der Mathematik für Realanstalten 1..1.606⁰ V IV[UIIIOIIUI-ℳʒ II. 2.50 ol UI01 Harms und Kallius, Rechenbuch........ 2.85 VI VIV Koppe, Physik, Ausgabe B; I. Teil...... 2.40 O0OmmſUIIOIIUI 01 Naturwissen- ," 5. B) II. Tel 5.20/⁰ 1[[on dr01 Lipp, Lehrbuch der Chemie und Mineralogie... 4. omCaI01 schaften. Rüdorff, Anleitung zur chem. Analyse.... 0.80 0I1/01 Schilling, Kleine Schulnaturgeschichte der 3 Reiche.3.60 IV UIIIOII CI Gesig Erk und Greef, Liederkranz, I. Heft, Abt. B... 0.80 VI V V

Chorbuch dasSängerhain, II. A. 2.70 Chorsänger.

III. Jahresbericht.

Das Schuljahr begann am 21. April 1914 mit der Prüfung der für die Klassen Quinta bis Unterprima angemeldeten Schüler; die für Sexta angemeldeten waren bereits am Freitag, den

3. April, geprüft worden. Im ganzen wurden 106 Schüler aufgenommen, 79 in Sexta und 27 in den übrigen Klassen.

Die Verwaltungskommission bestand aus den Herren Bürgermeister Jochmus(Vorsitzender bis zum Schluß des Jahres 1914), Oberbürgermeister Koch(NVorsitzender seit dem Beginn des Jahres 1915), Stadtschulrat Bobritz, Oberstleutnant z. D. Henrici und Großhändler F. W. Schoppach als Mitgliedern des Stadtrats, den Herren Justizrat Dr. Bartels, Hofapotheker Nagell und Sanitäts- rat Dr. med. von Wild als Stadtverordneten und dem Unterzeichneten.

Am 8. Januar 1915 entschlief das Ehrenmitglied des hies. Königlichen Provinzialschul- kollegiums Herr Oberregierungsrat a. D., Geh. Regierungsrat D. Dr. Lahmeyer. der von Ostern 1885 bis Ostern 1888 und von Herbst 1902 bis Herbst 1904 das Dezernat der Oberrealschule I innege- habt und bis zu seinem Ausscheiden aus dem Amte, den 30. Sept. 1904, dem höheren Schulwesen der Provinz vorgestanden hatte. Das Lehrerkollegium gab dem um das Schulwesen hochverdienten und allverehrten Manne, der unserer Schule bis zu seinem Heimgang bei jeder sich bietenden Ge- legenheit sein warmes Interesse bewiesen hat, am 11. Januar das letzte Geleit.

Am 1. April 1914 wurde der bisherige wiss. Hilfslehrer H. Schoppe zum Oberlehrer ernannt ¹). Gleichzeitig trat für H. Kaplan Dr. Schäfer H. Kaplan Himmelmann als kathol. Religionslehrer ein.

¹) Wilhelm Schoppe, geb. am 14. April 1887 in Cassel, besuchte das Kgl. Friedrichsgymmasium in seiner Heimat- stadt und studierte von 1906 bis 1910 auf den Universitäten Berlin und Marburg Deutsch, Geschichte und Latein. Die Staatsprüfung legte er im Herbst 1910 in Marburg ab. Von Ostern 1911 bis Ostern 1912 war er Mitglied des Kgl. Pädagogischen Seminars an der Oberrealschule I in Cassel und an derselben Anstalt während des Probejahres und im Schuljahr 1913/14 als wissenschaftlicher Hilfslehrer beschäftigt.