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————————— Uinserrlctes Lehrbücher. d Klassen. Matthiessen, Übungsbuch für Arithmetik und Algebra 2.50%——— IIIOIII vnſon—— Schlömilch, 5 stellige Logarithmentafeln 1.30————— UIIlſOIIUIOI Mathematik. Thieme, Leitfaden der Mathematik für Realanstalten I. 1.60⁰(°6— VIVv UIIOIIIIUnI=—— „ 7 II. 2.50„%————-— OOIlUIſOl llarms und Kallius, Rechenbuch...[2.851 VIVIV———= Koppe, Physik, Ausgabe B; I. Teil 2.20%———— ſomünſonſUorſon Natur- 5 B; II. Teil 5.20———--—[— OIIVUIſOI wissen- Tipo. Lehrbuch der Chemie und Mineralogie.. 3.80(0—————— OIIUIOI schaften. Rüdorff, Anleitung zur chem. Analyse.o.soj——————— UIſoI Schilling, Kleine Schulnaturgeschichte der 3 Reiche[3.60%—— 1V UIIOIIG II Erk und Greef, Liederkranz, I. Heft, Abt. B. 0. 80 VI V V— V— V—— 5— 8— 1— Gesang. Stein, Auswahl von Gesängen für gemischten Chor 1.20]— Chorsänger.
II. Auswahl aus den Verfügungen.
. Königl. Provinzial-Schulkollegium, 7. 8. 1911. Die Schüler sind eindringlichst auf die Gefahren hinzuweisen, die dadurch entstehen können, dass im Walde oder in der Nähe des Waldes heuer angezündet und dann verlassen wird, bevor es völlig verloschen ist.
.Königl. Unterrichtsministerium, 22. 8. 1911. Die Dauer der Unterrichtsstunde wird allgemein auf 45 Minuten festgesetzt. Wo die Verhältnisse es erwünscht erscheinen lassen, ist Anträgen der Lehrerkollegien auf eine Zusammenlegung von 6 Lektionen auf den Vormittag durch die Provinzial-Schulkollegien zu entsprechen, wenn die Eltern der beteiligten Schüler in ihrer überwiegenden Zahl keinen Widerspruch erheben.
. Königl. Unterrichtsministerium, 21. 10. 1911. Statt der bisherigen Extemporalien sind im Unterricht der fremden Sprachen in besonderen Heften möglichst in jeder Stunde, die für grammatische und stilistische Ubungen angesetzt ist, schriftliche Übungsarbeiten von den Schülern anzufertigen, die regelmässig nach- zusehen, aber nicht zu beurteilen sind. Etwa alle 4 bis 6 Wochen sind aus dem bis dahin gewonnenen Sprachmaterial Klassenarbeiten zusammenzustellen, die zu beurteilen sind. Die schriftlichen Klassenarbeiten im Rechnen und in der Mathematik, sowie die orthographischen und stilistischen deutschen Klassenübungen auf der unteren und mittleren Stufe sind entsprechend zu behandeln.
. Das Königl. Provinzial-Schulkollegium erklärt sich unter dem 5. 12. 1911 damit einverstanden, dass im kommenden Sommerhalbjahr an den hiesigen höheren Schulen für die männliche wie für die weibliche Jugend der Vormittagsunterricht versuchsweise auf é in die Zeit von 8— 1 ½ Uhr zu legende Lehrstunden ausgedehnt wird.
III. Jahresbericht.
Das Schuljahr begann am 20. April 1911 mit der Prüfung der für die Klassen Quinta
bis Unterprima angemeldeten Schüler. Die für Sexta angemeldeten waren bereits am Dienstag, den 4. April, geprüft worden. Im ganzen wurden 105 Schüler aufgenommen, 84 in Sexta, 21 in
den übrigen Klassen.
Die Verwaltungskommission der Oberrealschule I bestand aus den Herren Bürgermeister Jochmus(Vorsitzender), Stadtschulrat Bobritz, Grosshändler F. W. Schoppach und Rechnungs- rat Stippich als Mitgliedern des Stadtrats, den Herren Justizrat Dr. Bartels, Hofapotheker Nagell und Sanitâtsrat Dr. med. von Wild als Stadtverordneten und dem Unterzeichneten.


