Jahrgang 
1906
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Cona, Schwarzwaldtanne. Fikentseher, Eichhörnchen. Bergmann, An der Tränke. Roman, Römische Campagna. Kampy⸗ Einsegnung von Freiwilligen. 1813. Hein, Schneewittchen. Favenstein, Venedig. Biese, Klosterruine. Bilz, Rudelsburg. Schiestl, Dürer. Otto, Christus und Nikodemus. OMo. Maria und Martha. Haueisen,

Badisches Landstädtchen.

Die Zahl der Diapositive für den Projektionsapparat stieg von 98 auf 498. Angeschafft wurden besonders Ansichten aus Europa und Afrika.

Geschenkt wurde: Vom Magistrat der Residenzstadt Cassel: Bauer, Schiller.(Steinzeichnung.) Von Herrn Ing. E. Mons: 2 Pläne von Alt-Cassel..

11) Die Münzsammlung(verwaltet von Herrn Prof. Boekholt).

Herr Gärtnereibesitzer Aug. Weber schenkte eine römische Kupfermünze aus der Zeit des Kaisers Con- stantinus.

Herr Lehrer a. D. Magnus König schenkte der Schule einen Kartenständer. Den freundlichen Gebern sage ich im Namen der Schule verbind- lichsten Dank.

VI. Stiftungen und Unterstützungen.

Der Vermögensbestand der Jubiläumsstiftung beträgt nach dem am 22. Januar 1906 von der hiesigen Stadtkämmerei erstatteten Berichte 6420,50 M. Diese Summe erhöht sich um 200 M, die als Reinertrag der Abend- unterhaltung vom 26. Februar hinzugekommen sind. Die Zinsen der Stiftung wurden auch in diesem Jahre dem stud. phil. Karl Stern überwiesen. Ein Untertertianer erhielt aus den Zinserträgnissen des Kersting'schen Vermächtnisses eine Unterstützung von 100 M.

Der Magistrat verlieh während des Schuljahres 31 Schülern je eine ganze und 34 Schülern je eine halbe Freistelle.

Aus der Hilfsbibliothek wurden auch in diesem Jahre Schulbücher an würdige und bedürftige Schüler geliehen.

M Der für das Trommelkorps verfügbare Betrag(Einlagebuch der Städt. Sparkasse Nr. 20 962) beträgt 163,80 M.

VII. Mitteilungen an Eltern und Schüler.

Sonnabend den 7. April morgens 9 Uhr wird das Schuljahr mit einer Feier im Saale geschlossen werden.

Bereits in früheren Jahresberichten habe ich des öfteren darauf hingewiesen, daß es im Interesse der Schüler liegt, wenn die Familien sich in môglichst enger Fühlung mit der Schule halten. Zu unserer Freude hat der persönliche Verkehr zwischen Eltern und Lehrern im Laufe der Jahre immer mehr und mehr zugenommen und die Erkenntnis von der Wichtigkeit persönlicher Verbindung zwischen Schule und Haus große Fortschritte ge- macht. Nur in sehr vereinzelten Faâllen noch ist den Lehrern eine gewisse Scheu auf Seiten der Eltern, die Lehrer zwecks Rücksprache persönlich aufzusuchen, entgegengetreten; diese Scheu beruht offenbar auf der Anschauung, als kônne ein Besuch eine Belästigung der Lehrer bedeuten. Es bedarf keiner weiteren Auseinandersetzung, daß diese Anschauung unbegründet ist; in der Tat ist der persönliche Verkehr zwischen Eltern und Lehrern von der groößten Bedeutung für die gedeihliche Entwickelung der Schüler. Er ver- hindert einerseits, daß Mißverständnisse zwischen Schule und Haus entstehen und beseitigt etwa