Verkehrs- und Handelswege. In a: Zimmermann, in b: Gally.
Mathematik: 5 Std. Elementare Theorie der Maxima und
Minima. Der binomische Lehrsatz für beliebige Exponenten. Die wichtigsten Reihen der algebra-
ischen Analysis. Analytische Geometrie der Ebene. Sphärische Trigonometrie. Wiederholungen. In a: Beinhauer, in b: Gally.
Physik: 3 Std. Die Lehre vom Schall und vom Licht. Wiederholungen aus verschiedenen Gebieten. Lehr- buch von Koppe. In a: Dr. Merkelbach, in b: Dr. Schaefer.
Chemie: 3 Std. Einzelne wichtige Kapitel aus der or- ganischen Chemie. Wiederholungen aus der unor- ganischen Chemie. Einfache Arbeiten im Laboratorium. Rüdorff, Grundrils der(hemie und Anleitung zur chemischen Analyse. In a: Dr. Merkelbach, in b: Gally.
Zeichnen: 2 Std. Wie in OII. Müller.
Linearzeichnen:(wahlfrei zusammen mit UI): Wie in UI. Gally.
Der katholische Religionsunterricht für die Schüler des Realgymnasiums, der Oberrealschule und der Real- schule wurde in 5 Abteilungen erteilt, und zwar in Ab- teilung 1, 2, 3 u. 4 mit je 2 Stunden, in Abteilung 5 mit 3 Stunden wöchentlich.
Abt. 1.(OI, UI, OIh: Glaubenslehre nach Drehers Lehrbuch.— Abt. 2.(UII): Apologetik nach Drehers Lehrbuch.— Abt. 3.(O III, U III): Sakramentenlehre und Kirchengeschichte nach Drehers Leitfaden. Kaplan Goebel. — Abt. 4.(IV, V): Das 3. Hauptstück des Katechismus und Wiederholung des 1. Hauptstücks. Bibl. Geschichte des Neuen Testamentes: ffentliches Auftreten Jesu, Ein- prägung einiger Kirchenlieder.— Abt. 5.(VIl): Das 1. Hauptstück des Katechismus. Bibl. Geschichte: Altes Testament bis Moses. Neues Testament. Jugend- und Leidensgeschichte Jesu. Gebete und Kirchenlieder. Lehrer Schwab.
Der israelitische Religionsunterricht wurde in 2 Std. wöchentlich in 1 Abteilung(Schüler v. III— VI) erteilt.
Biblische Geschichte: Von der Eroberung des Landes bis zum Regierungsantritt Davids. Nachbibl. Geschichte: Die Geschichte der Juden Deutschlands im Mittelalter. Religion: Erklärung der 10 Gebote nach Steins Religions- lehre. Mehrere Psalmen wurden erklärt und auswendig gelernt. Festtage. Katz.
Vom Zeichnen waren 3 Schüler ein ganzes Jahr lang befreit. Für die Sonnabende und für die jüdischen Fest- tage waren auf Wunsch der Eltern 5 jüdische Schüler vom Zeichnen und Schreiben befreit.
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An dem wahlfreien Unterricht im Linearzeichnen beteiligten sich in 01 2, in UI 4, in 0II 14, in UII 29 und in O III 44 Schüler.
Die Anstalt besuchten im Sommer 589, im Winter 585 Schüler; von diesen waren vom Turnen befreit:
Von einzelnen Uvungen.
Vom Turnunter- richte überhaupt.
Auf Grund arztlichen
Zeugnisses: im S. 31, im W. 34. im S. 2, im W. 2. aus anderen Gründen:—— zusammenſim S. 31, im W. 34. ſim S. 2, im W. 2. also von der Gesamt- zahl der Schüler: im S. 5,3% im S. 0,3% im W. 5,8% im W. 0,3%
Der Turnunterricht fand in 14 Abteilungen mit je 3 Stunden wöchentlich statt:
1) OIa, b und UIa: Ob. Bröcking; 2) UIb und OIIb: Ob. Bröcking; 3) OIIa und UIla: Ob. Siegel; 4) UIIb: Ob. Beinhauer; 5) OIIIa: Ob. Hofmann; 6) OIIIb: Ob. Beinhauer; 7) UIIla: Ob. Siegel; 8) UIIIb: Dr. Schultz; 9) Va: Im Sommer: Laus, im Winter: Zimpel; 10) Vb: Im Sommer: Laus, im Winter: Zimpel; 11) Va: Schreier; 12) Vb: Schreier; 13) VIa: Im Sommer: Laus, im Winter: Zimpel; 14) VIb: Schreier.
UÜbungsstoff: In VI und V einfache Freiübungen (auch mit Holzstäben) und Marsch- nebst Laufübungen, leichte Auf- und Abmärsche; Gemeinturnen am Reck, Barren, Bock; an den wagerechten und schrägen Leitern, an den Stangen, Tauen und Schwebelatten; Freispringen; Steigübungen und Schwungseilübungen; Spiele und ein Reigen.
In IV und III schwierigere Freiübungen, Keulen- übungen, sowie Hantel- und Eisenstabübungen, gefällige Auf- und Abmärsche, Neben-, Vor- und Hinterreihen; Gemeinturnen, wie in VI und V, aber mit Entwicklung zusammenhängender Übungsgruppen, dazu Ubungen am Pferd und an der Tiefsprungtreppe; Spiele und ein Reigen.
In II und I zusammengesetzte Freiübungen, Keulen- übungen, sowie Hantel- und Eisenstabübungen, Auf- und Abmärsche, Marschübungen mit Wendungen und Reih- ungen, Gemein- und Riegenturnen an allen Geräten, auch am Sturmlaufbrette, an den Ringen und mit den Gewichten.
Die Turnhalle beſindet sich im Schulgebäude, der Turn- und Spielplatz an der Rückseite des Gebäudes. Soweit es das Wetter erlaubte, wurde im Freien geturnt. Die dritte Turnstunde wurde in der Regel zum Spielen benutzt. Die Turnspiele fanden entweder auf dem Spiel- platze der Schule oder auf dem 5 Minuten vom Schul- gebäude gelegenen, der Firma Zimmermann und(o.


