Jahrgang 
1882
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Naturgeschichte: Die Metalloide und Metalle nach Rüdorff. Stöchiometrische Rechnungen. Orxktognosie. Wiederholungen aus dem Gebiete der Zoologie und Botanik nach Schilling. 3 St. w. Dr. Ackermann.

Zeichnen. Freihändig: Ornamente nach Gips, Köpfe, Landschaften und Genrebilder nach Vor- lagen. Zur Anwendung kommen: Bleistift, schwarze und weisse Kreide, Estompe, Zeichen- feder und schwarze Tusche. Linear: Schattenkonstruktionen und Durchdringungen ein- facher geometrischer Körper. Einführung in die Centralprojektion. 1. St. w. Freihand- zeichnen. 1 St. w. Linearzeichnen. Müller.

Singen. Gesänge für gemischten Chor. Wiederholung der Choralmelodien. 2 St. w. mit Unterprima, Secunda und Tertia kombiniert. Heidenreich.

Turnen. Das Gerüstturnen trat in den Vordergrund. Freiübungen oft in Verbindung mit Hantel-

und Stabübungen. Die strengeren Formen der taktischen Elementarübungen. a. u. b kom- biniert. 2 St. w. Grün.

Unter-Prima. (Ordinarius Feitel.)

Religion. Inhalt und Zusammenhang der biblischen Bücher. liniges aus der Kirchengeschichte älterer und neuerer Zeit(Noack§. 1 95). Evangelische Glaubenslehre. Repetition von Kirchenliedern. 2 St. w. Röse.

Deutsch. Lektüre:Hermann und Dorothea von Goethe undMaria Stuart von Schiller. Ubung im freien Vortrag. Biographisches. Das Nötigste aus der Poetik. Deklamationsübungen. Übung im Disponieren. Aufsätze. 3 St. w. Feitel.

Französisch. Die wichtigsten Teile der Grammatik nach dem methodischen Teil der Schulgrammatik von Plötz. Sprechübungen, meist im Anschluss an die Lektüre. Gelesen: Lüdecking Französ. Lesebuch II. Theil mit Auswahl; ferner: Mademoiselle de la Seiglière, Comédie en 4 actes par J. Sandeau. 5. St. w. Dr. Brunner.

Englisch. Grammatik nach Zimmermanns Lehrbuch, Lektion 20 bis zu Ende; dann Repetition der wichtigsten Teile der Grammatik. Conversationsübungen. Memorieren von Gedichten und Lektüre aus Lüdeckings Lesebuch, I. Theil und ausThe Children of the New Forest von Marryat, Seite 1 45. Wöchentlich eine häusliche Arbeit oder ein Extemporale. 5 St. w. Feitel..

Geschichte. Mittlere Geschichte. Wiederholung der alten Geschichte nach Andräs Grundriss der Weltgeschichte.§. 2 93. 2 St. w. Seipt.

Geographie. Mitteleuropa nach Daniels Leitfaden und das Wichtigste aus der mathematischen und physikalischen Geographie. 2 St. w. Seibt.

Mathematilk. a) Arithmetik: Gleichungen vom ersten Grade mit einer und mehreren Unbekannten, zweiten Grades mit einer Unbekannten. Progressionen, Zinseszins-, Rabatt- Diskonto- und Effekten-Rechnung. 3 St. w. Der Direktor. b) Geometrie: Stereometrie. Repetition der Planimetrie und Trigonometrie. 3 St. w. Dr. Ackermann.

Naturwissenschaft. a) Physik: Statik und Dynamik fester, tropfbar flüssiger und gasförmiger Körper. Einzelnes aus der Lehre vom Lichte nach Koppe. 2 St. w. Dr. Ackermann. b) Chemie: Die Metalloide und Metalle nach Rüdorff. 1 St. w. c) Naturgeschichte. Botanik: das Linnésche System und die wichtigsten natürlichen Pflanzenfamilien. Mineralogie: Oryktognosie nach Schilling. 2 St. w. Dr. Kessler.

Zeichnen. Ornamente und Köpfe nach Gips und Vorlagen, Landschaften und Genrebilder nach Vorlagen. Zur Anwendung kommen: Bleistift, schwarze und weisse Kreide, Estompe, Zeichen- feder, schwarze Tusche und Wasserfarben. Spiegelung und Anatomie werden in Verbindung mit den entsprechenden Ubungen erläutert. Linearzeichnen: Projektion des Punktes, der Linie, der Ebenen und der Körper; Netzzeichnen(Abwickelungen der Körper). 1 St. w. Freihandzeichnen. 1 St. w. Linearzeichnen. Müller.