Naturgeschichte: Die Metalloide und Metalle nach Rüdorff. Stöchiometrische Rechnungen. Orxktognosie. Wiederholungen aus dem Gebiete der Zoologie und Botanik nach Schilling. 3 St. w. Dr. Ackermann.
Zeichnen. Freihändig: Ornamente nach Gips, Köpfe, Landschaften und Genrebilder nach Vor- lagen. Zur Anwendung kommen: Bleistift, schwarze und weisse Kreide, Estompe, Zeichen- feder und schwarze Tusche. Linear: Schattenkonstruktionen und Durchdringungen ein- facher geometrischer Körper. Einführung in die Centralprojektion. 1. St. w. Freihand- zeichnen. 1 St. w. Linearzeichnen. Müller.
Singen. Gesänge für gemischten Chor. Wiederholung der Choralmelodien. 2 St. w. mit Unterprima, Secunda und Tertia kombiniert. Heidenreich.
Turnen. Das Gerüstturnen trat in den Vordergrund. Freiübungen oft in Verbindung mit Hantel-
und Stabübungen. Die strengeren Formen der taktischen Elementarübungen. a. u. b kom- biniert. 2 St. w. Grün.
Unter-Prima. (Ordinarius Feitel.)
Religion. Inhalt und Zusammenhang der biblischen Bücher. liniges aus der Kirchengeschichte älterer und neuerer Zeit(Noack§. 1— 95). Evangelische Glaubenslehre. Repetition von Kirchenliedern. 2 St. w. Röse.
Deutsch. Lektüre:„Hermann und Dorothea“ von Goethe und„Maria Stuart“ von Schiller. Ubung im freien Vortrag. Biographisches. Das Nötigste aus der Poetik. Deklamationsübungen. Übung im Disponieren. Aufsätze. 3 St. w. Feitel.
Französisch. Die wichtigsten Teile der Grammatik nach dem methodischen Teil der Schulgrammatik von Plötz. Sprechübungen, meist im Anschluss an die Lektüre. Gelesen: Lüdecking Französ. Lesebuch II. Theil mit Auswahl; ferner: Mademoiselle de la Seiglière, Comédie en 4 actes par J. Sandeau. 5. St. w. Dr. Brunner.
Englisch. Grammatik nach Zimmermanns Lehrbuch, Lektion 20 bis zu Ende; dann Repetition der wichtigsten Teile der Grammatik. Conversationsübungen. Memorieren von Gedichten und Lektüre aus Lüdeckings Lesebuch, I. Theil und aus„The Children of the New Forest“ von Marryat, Seite 1— 45. Wöchentlich eine häusliche Arbeit oder ein Extemporale. 5 St. w. Feitel..
Geschichte. Mittlere Geschichte. Wiederholung der alten Geschichte nach Andräs Grundriss der Weltgeschichte.§. 2— 93. 2 St. w. Seipt.
Geographie. Mitteleuropa nach Daniels Leitfaden und das Wichtigste aus der mathematischen und physikalischen Geographie. 2 St. w. Seibt.
Mathematilk. a) Arithmetik: Gleichungen vom ersten Grade mit einer und mehreren Unbekannten, zweiten Grades mit einer Unbekannten. Progressionen, Zinseszins-, Rabatt- Diskonto- und Effekten-Rechnung. 3 St. w. Der Direktor. b) Geometrie: Stereometrie. Repetition der Planimetrie und Trigonometrie. 3 St. w. Dr. Ackermann.
Naturwissenschaft. a) Physik: Statik und Dynamik fester, tropfbar flüssiger und gasförmiger Körper. Einzelnes aus der Lehre vom Lichte nach Koppe. 2 St. w. Dr. Ackermann. b) Chemie: Die Metalloide und Metalle nach Rüdorff. 1 St. w. c) Naturgeschichte. Botanik: das Linnésche System und die wichtigsten natürlichen Pflanzenfamilien. Mineralogie: Oryktognosie nach Schilling. 2 St. w. Dr. Kessler.
Zeichnen. Ornamente und Köpfe nach Gips und Vorlagen, Landschaften und Genrebilder nach Vorlagen. Zur Anwendung kommen: Bleistift, schwarze und weisse Kreide, Estompe, Zeichen- feder, schwarze Tusche und Wasserfarben. Spiegelung und Anatomie werden in Verbindung mit den entsprechenden Ubungen erläutert. Linearzeichnen: Projektion des Punktes, der Linie, der Ebenen und der Körper; Netzzeichnen(Abwickelungen der Körper). 1 St. w. Freihandzeichnen. 1 St. w. Linearzeichnen. Müller.


