Jahrgang 
1879
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der Perspective, Schattenconstruction, Spiegelung und Anatomie wird in Verbindung mit den entsprechenden Uebungen erläutert und zur Anwendung gebracht. 2 St. w. Neumann.

Singen. Gesänge für gemischten Chor. Repetition der Choralmelodien. 2. St. w., mit Secunda und Tertia combinirt. Heidenreich.

Schonschreiben. 1 St. w. für diejenigen Primaner und Secundaner, welche im Schreiben nicht Befriedigendes leisten. Jäger.

Turnen. Das Gerüstturnen trat in den Vordergrund. Freiübungen oft in Verbindung mit

Hantel- und Stabübungen. Die strengeren Formen der taktischen Elementarübungen. Eine Turnfahrt. 2 St. w. Grün.

Secunda. (Ordinarius von a: Dr. Ackermann; von b: Stern.)

Feligion. Bibelkunde: Inhalt der Bücher des A. u. N. T. Erklärendes Lesen biblischer Abschnitte. Im A. T.; messianische Weissagungen und Stellen von typischer Be- deutung; aus dem N. T.: das Evang. Joh., die Apostelgeschichte, die Briefe an die Philipper und an die Galater. Kirchengeschichte. Wiederholung des Kate- chismus mit Sprüchen und einer Anzahl von Liedern. 2 St. w. In a: Röse; in b: Hasselbaum.

Deutsch. Repetition der Grammatik und Verslehre. Declamationsübungen. Lectüre aus Lüben und Nacke, Theil VI. Aufsätze erzählenden und beschreibenden Inhalts nebst viel- fachen Disponirübungen. 3 St. w. In a: Röse; in b: Feitel.

Französisch. Repetition der wichtigsten Theile der Grammatik nach Plötz' Schulgrammatik, Abschnitt I V. Fortsetzung des Unterrichts von Abschnitt V IX. Lectüre aus Herrig, premières Lectures françaises, mit Sprechübungen. Wöchentlich ein Thème oder Extemporale. 6 St. w. In a: Feitel; in b: Stern.

Englisch. Grammatik nach Zimmermann's Lehrbuch, Abth. II. die Lectionen 1 27. Lectüre aus Lüdecking's Lesebuch, Theil I, Abthl. 1, 2, 3, 4 und 7 mit Auswahl; Sprech- übungen. 4 St. w. In a und b: Stern.

Geschichte. Griechische und römische Geschichte nach W. Müller's Leitfaden§. 5 91 nebst der Geographie von Altgriechenland und Altitalien. 2 St. w. In a und b: Seibt. Geographie. Europa, insbesondere Preussen, nach Klöden's Leitfaden. 1 St. w. In a undb: Seibt. Mathematil. a) Arithmetik. Die Lehre von den Potenzen, Wurzeln und Logarithmen(Logarithmen- tafeln von Schrön), Gleichungen des ersten Grades mit einer und mehreren Unbekannten. Uebungen in den kaufmännischen Rechnungsarten. 4 St. w. In a: Dr. Ackermann; in b: Dr. Ide. b) Geometrie. Wiederholung und Erweiterung der ebenen Geometrie nach Uth. Con- structionen. Im Winter: Ebene Trigonometrie. 4 St. w. In a und b: Dr. Ackermann.

Naturwissenschaft. a) Physik. Lehre vom Magnetismus, der Elektricität und der Wärme nach Koppe, Abschnitt 6, 7 und 10. 2 St. w. In a und b: Dr. Ackermann. b) Chemie. Die Metailloide und ihre wichtigsten Verbindungen nach Casselmann. c) Mineralogie. Kennzeichenlehre, die Krystallsysteme, Oryktognosie nach Schilling. 2 St. w. In a und b: Dr. Kessler..

Zeichnen. Schattirte Ornamente nach Gyps mit schwarzer und weisser Kreide auf Tonpapier. Zur Aneignung einer besseren Technik erhalten einzelne Schüler auch Vorlagen. 2 St. w. Neumann.

Schonschreiben. Siehe Prima.

Singen. Siehe Prima.

Turnen. Zusammengesetzte Freiübungen, theilweise mit Hanteln oder kurzen Holzstäben. Geräth- und Gerüstturnen an sämmtlichen in der Halle vorhandenen Durngeräthen; theils Gemein-, theils Reihenturnen. Turnspiele. Mit Ieine Turnfahrt. a und b combinirt. 2 St. w. Grün.