der Perspective, Schattenconstruction, Spiegelung und Anatomie wird in Verbindung mit den entsprechenden Uebungen erläutert und zur Anwendung gebracht. 2 St. w. Neumann.
Singen. Gesänge für gemischten Chor. Repetition der Choralmelodien. 2. St. w., mit Secunda und Tertia combinirt. Heidenreich.
Schonschreiben. 1 St. w. für diejenigen Primaner und Secundaner, welche im Schreiben nicht Befriedigendes leisten. Jäger.
Turnen. Das Gerüstturnen trat in den Vordergrund. Freiübungen oft in Verbindung mit
Hantel- und Stabübungen. Die strengeren Formen der taktischen Elementarübungen. Eine Turnfahrt. 2 St. w. Grün.
Secunda. (Ordinarius von a: Dr. Ackermann; von b: Stern.)
Feligion. Bibelkunde: Inhalt der Bücher des A. u. N. T. Erklärendes Lesen biblischer Abschnitte. Im A. T.; messianische Weissagungen und Stellen von typischer Be- deutung; aus dem N. T.: das Evang. Joh., die Apostelgeschichte, die Briefe an die Philipper und an die Galater. Kirchengeschichte. Wiederholung des Kate- chismus mit Sprüchen und einer Anzahl von Liedern. 2 St. w. In a: Röse; in b: Hasselbaum.
Deutsch. Repetition der Grammatik und Verslehre. Declamationsübungen. Lectüre aus Lüben und Nacke, Theil VI. Aufsätze erzählenden und beschreibenden Inhalts nebst viel- fachen Disponirübungen. 3 St. w. In a: Röse; in b: Feitel.
Französisch. Repetition der wichtigsten Theile der Grammatik nach Plötz' Schulgrammatik, Abschnitt I— V. Fortsetzung des Unterrichts von Abschnitt V— IX. Lectüre aus Herrig, premières Lectures françaises, mit Sprechübungen. Wöchentlich ein Thème oder Extemporale. 6 St. w. In a: Feitel; in b: Stern.
Englisch. Grammatik nach Zimmermann's Lehrbuch, Abth. II. die Lectionen 1— 27. Lectüre aus Lüdecking's Lesebuch, Theil I, Abthl. 1, 2, 3, 4 und 7 mit Auswahl; Sprech- übungen. 4 St. w. In a und b: Stern.
Geschichte. Griechische und römische Geschichte nach W. Müller's Leitfaden§. 5— 91 nebst der Geographie von Altgriechenland und Altitalien. 2 St. w. In a und b: Seibt. Geographie. Europa, insbesondere Preussen, nach Klöden's Leitfaden. 1 St. w. In a undb: Seibt. Mathematil. a) Arithmetik. Die Lehre von den Potenzen, Wurzeln und Logarithmen(Logarithmen- tafeln von Schrön), Gleichungen des ersten Grades mit einer und mehreren Unbekannten. Uebungen in den kaufmännischen Rechnungsarten. 4 St. w. In a: Dr. Ackermann; in b: Dr. Ide. b) Geometrie. Wiederholung und Erweiterung der ebenen Geometrie nach Uth. Con- structionen. Im Winter: Ebene Trigonometrie. 4 St. w. In a und b: Dr. Ackermann.
Naturwissenschaft. a) Physik. Lehre vom Magnetismus, der Elektricität und der Wärme nach Koppe, Abschnitt 6, 7 und 10. 2 St. w. In a und b: Dr. Ackermann. b) Chemie. Die Metailloide und ihre wichtigsten Verbindungen nach Casselmann. c) Mineralogie. Kennzeichenlehre, die Krystallsysteme, Oryktognosie nach Schilling. 2 St. w. In a und b: Dr. Kessler..
Zeichnen. Schattirte Ornamente nach Gyps mit schwarzer und weisser Kreide auf Tonpapier. Zur Aneignung einer besseren Technik erhalten einzelne Schüler auch Vorlagen. 2 St. w. Neumann.
Schonschreiben. Siehe Prima.
Singen. Siehe Prima.
Turnen. Zusammengesetzte Freiübungen, theilweise mit Hanteln oder kurzen Holzstäben. Geräth- und Gerüstturnen an sämmtlichen in der Halle vorhandenen Durngeräthen; theils Gemein-, theils Reihenturnen. Turnspiele. Mit Ieine Turnfahrt. a und b combinirt. 2 St. w. Grün.


