Jahrgang 
1876
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Französisch. Ploetz, Elementargrammatik, Theil II, zu Ende. Ploetz, Schulgrammatik, Abschnitt I. und II, Lection 1 23(Orthographische Veränderungen einiger regelmässiger Verben und die unregelmässigen Verben). Ausgewählte Lectüre aus Lüdeckings Lesebuch, Ab- schnitt I. V und VIII. Wöchentlich ein Thème oder Extemporale. Dictirübungen sowie Auswendiglernen von Gedichten. 6 St. w. In A: Pfr. Zinn, im zweiten Quartale Stern, im Winter Feitel; in B: Dr. Wachenfeld; in C: Röse.

Geschichte. Geschichte des Mittelalters nach Stacke. 2 St. w. In A und B: Klinckerfues; in C: im Sommer Schellhas, im Winter Spangenberg.

Geographie. Betrachtung der aussereuropäischen Erdtheile. Mittheilungen aus der mathematischen Geographie. Leitfaden von Hartmann. 2 St. w. In A und B: Klinckerfues; in C: im Sommer Klinckerfues, im Winter Kothe.

Mathematik. a) Arithmetik: Wiederholung der Bruchrechnung. Die Decimalbrüche. Die umge- kehrte und zusammengesetzte Schlussrechnung mit mannigfacher Anwendung auf das bürgerliche Leben. 4 St. w. In A und B: Wiegand; in C: Credé. b) Geometrie: Uebungen im geometrischen Zeichnen, dann Anfang des systematischen Unterrichts(im An- schluss an Kamblys Lehrbuch der Planimetrie, Abschnitt I und II). Lehre von den geraden Linien, Dreiecken und Parallelogrammen. 4 St. w. In A: Dr. Kessler; in B: Dr. Ackermann; in C: Credé.

Naturgeschichfe. Pflanzenbeschreibung. Einreihen der beschriebenen Pflanzen ins Linné'sche System, Anleitung zum Pflanzenbestimmen nach Garcke. Beschreibung von wirbellosen Thieren unter Rücksichtnahme auf systematische Anordnung. Anleitung zum Anlegen von Herba- rien und Sammlungen von Käfern und Schmetterſingen. 2 St. w. In A: Dr. Kessler; in B: Wiegand; in C: Credé.

Zeichnen. Erweiterte Aufgaben der vorigen Klasse. Die Schüler wurden angeleitet, geometrische Figuren nach eigener Erfindung zu verzieren. 2 St. w. Neumann.

Schönschreiben. Schreiben ein- und mehrzeiliger Vorschriften in deutscher und englischer Schrift. Ziffern. 2 St. w. In A, B und C: Jäger.

Singen. Einübung dreistimmiger Choral- und Figuralgesänge. Treffübungen. Kenntniss der ge- bräuchlichsten Dur- und Moll-Tonarten. 2 St. w. In A, B und C: Heidenreich.

Turnen. Zur Wiederholung der Pensen in den früheren Abtheilungen kamen die imneuen Leit- faden mit* versehenen Frei-, Geräth- und Gerüstübungen und die dieser Stufe ent- sprechenden Uebungen an der wagrechten Leiter, den Ringen, dem Bock und dem Pferd. Meistens in 6 Reihen an verschiedenartigen Gerüsten gleichzeitig geübt. Turnspiele. 2 St. w. In A und B: Grün; in C mit(Quinta A comb.: Boppenhausen.

Quinta.

(Ordinarius von A: Dr. Mülhaupt, im Winter Aschermann; von B: Hartmann; von C Herbstquinta]: im ersten Quartal Kotne, dann Seibt.)

Religion. Die biblischen Geschichten des N. T. nach Preuss. Uebersicht und Eintheilung der Bücher des A. und N. T. Erklärung des ersten und zweiten Hauptstückes, des Katechis- mus und des Kirchenjahres, dazu einige Bibelsprüche und Kirchenlieder. 3 St. w. In A: Aschermann; in B: Markert; in C: Kothe.

Deutsch. Lesen und mündliches Wiedererzählen des Gelesenen. Memoriren und Vortragen von Gedichten aus dem Lesebuch von Lüben und Nacke, Theil IV. Grammatik im Anschluss an das Lesebuch: Wortarten und Lehre vom einfachen Satze, sowie die leichteren Formen des zusammengesetzten Satzes. Aufsätze: Wiedergeben von Fabeln, Erzählungen und Be- schreibungen. Orthographische und grammatische schriftliche Uebungen. 5 St. w. In A: Im Sommer Dr. Mülhaupt, im Winter Aschermann; in B: Credé; in C: Kothe.

Französisch. Erster Theil der Elementar-Grammatik von Ploetz zu Ende und zweiter Theil der- selben. Thèmes oder Extemporalien wöchentlich. 6 St. w. In A: Dr. Mülhaupt, im Witker Aschermann, in B: Dr. Wachenfeld; in C: Dr. Mülhaupt, vom 1. August an Seibt.

Geschichte. Römische Geschichte nach Stacke. 2 St. w. In A: Dr. Mülhaupt, im Winter Ascher- mann; in B: im S. Dr. Mülhaupt, im W. Seibt; in C: Schellhas, später Seibt.