Jahrgang 
1882
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Konjugation. Orthographische und grammatische Ubungen im Anschluss an das Lesebuch. Diktate- und Aufschreiben kurzer Erzählungen und Beschreibungen. 4 St. Fischer.

Franaösische Sprache. Erster Teil der Elementargrammatik von Plötz bis Lektion 60. Wöchentlich ein Exercitium oder Extemporale. Daneben Diktate, Deklinations- und Konjugations- Ubungen. 8 St. Fischer.

Geographie und Geschichte. Kurzgefasste Vorbegriffe, erläutert an der Stadt Kassel und Umgegend. Der Regierungsbezirk Kassel. Erzühlungen aus der griechischen und römischen Sagen- welt. 2 St. Im Sommer Amelungk, im Winter Fischer.

Naturbeschreibung. Beschreibung von Pflanzen im Sommer, von Säugetieren und Vögeln im Winter. 2 St. Im Sommer Amelungk, im Winter Fischer.

Rechnen. Mündliche und schriftliche Ubungen im Rechnen mit unbenannten und benannten ganzen Zahlen, das deutsche Münz-, Mass- und Gewichtssystem. 5 St. Im Sommer Fischer, im Winter Amelungk.

Sehreiben. Ubung der deutschen und lateinischen Buchstaben in genetischer Folge und Anwendung derselben in Wörtern und Sätzen. Ziffern. Taktschreiben. 3 St. Möller.

Zeichmen. Die grade Linie in verschiedenen Massen und Richtungen. Verbindungen grader Linien zu Winkeln und Vielecken. Gradlinige Sternpolygone, einfache Mäanderbänder, welche aus symmetrischen Gängen gebildet sind. Kreisfiguren und Konturen der einfachsten Blattformen. Die grade Linie bleibt Hauptübung. 3 St. Möller.

Turnen. 2 St. Schubert.

Gebrauchte Lehrbücher. Biblische Geschichte von mehren Lehrern in Kassel. Katechismus von Spangenberg. Lesebuch von Hopf und Paulsiek. Regeln und Wörterver- zeichnis für die deutsche Rechtschreibung. Flementargrammatib von Plötz. Koch, Aufgaben für das schriftliche Rechnen, 2. Heft.

Quinta.

Religion. Geschichten des Neuen Testaments nach derBiblischen Geschichte von mehren Lehrern Kassels. Wiederholung des 1. Hauptstücks. Erklärung und Einprägung des 1. und 2. Artikels mit Luthers Erklärung nebst Bibelsprüchen. Wiederholung der früher gelernten, so- wie Erklärung und Einprägung 4 neuer Kirchenlieder. 2 St. Fischer.

Deutsche Sprache. Stücke aus dem Lesebuche von Hopf und Paulsiek für V. wurden er- klärt, gelesen, besprochen und mündlich, teils auch schriftlich wiedergegeben, 12 Gedichte aus- wendig gelernt; aus der Grammatik das Verb, die Pronomina, die Präpositionen, die Konjunktionen, der erweiterte Satz und die leichteren Formen des zusammengesetzten Satzes durchgenommen. Einübung der Orthographie und der Interpunktion. Wöchentliche schriftliche Arbeiten, Diktate mit leichten Erzählungen oder Beschreibungen abwechselnd. 4 St. Amelungk.

Franxösische Sprache. Zweiter Teil der Elementargrammatik von Plötz, Lektion 6198. Wöchentlich ein Exercitium, Extemporale oder Diktat in Reinschrift. Lesen, Ubersetzen und Aus- wendiglernen mehrer kleinen Erzählungen. 8 St. Amelungk.

Geographie und Geschichle. Geographie von Deutschland nach Seydlitz, Stufe A. Bio- graphische Bilder aus der alten und deutschen Geschichte nach Lange, Leitfaden zur allgem. Ge-