Jahrgang 
1912
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Mathematik. Lehre von den Potenzen, Wurzeln und Logarithmen. Wortgleichungen erſten Grades

mit einer und mehreren Unbekannten. Quadratiſche Gleichungen mit einer Unbekannten.

Ahnlichkeitslehre, Proportionalität gerader Linien am Kreiſe, ſtetige Teilung. Regelmäßige Vielecke. Konſtruktionsaufgaben.

Phyſik. Anfangsgründe der Chemie nebſt Beſprechung einzelner wichtiger Steine. Einfachſte Erſcheinungen aus der Lehre vom Magnetismus und von der Elektrizität. Halbjährlich eine kürzere Ausarbeitung.

Zeichnen(wahlfrei). A. Freihandzeichnen: Fortſetzung der UÜbungen der Obertertia. B. Linear⸗ zeichnen: Mathematiſche Konſtruktionen als Vorübungen. Sodann rechtwinklige und ſchräge Purrallelhesektinn: Drehungen, Abwickelungen, Durchdringungen. Schattenkonſtruktion und

erſpektive.

Obertertia.

Religion. Lebensbild Jeſu nach den ſynoptiſchen Evangelien. Kirchenjahr und Gottesdienſtordnung. Mitteilungen aus der älteren Kirchengeſchichte ſowie aus der Geſchichte der Reformation. Wiederholungen aus dem Katechismus; Wiederholung früher gelernter Sprüche, Pſalmen und Lieder. Auswendig gelernt wurden Stellen aus der Bergpredigt.

Deutſch. Gedichte und Proſaſtücke des Leſebuchs, beſonders Balladen von Schiller und Uhland, außerdem Uhlands Ludwig der Bayer und Körners Zriny. Übungen im Vortragen von Gedichten. Das Wichtigſte aus der Wortbildungslehre(Ablaut, Umlaut, Brechung). Zehn Aufſätze, davon 4 Klaſſenaufſätze.

Lateiniſch. Wiederholung der Formen⸗ und Kaſuslehre; Tempus⸗ und Moduslehre. Mündliches Überſetzen aus dem Übungsbuch und Rücküberſetzungen aus Cäſar. Übungsarbeiten und Extemporalien; in jedem Vierteljahr eine Überſetzung aus Cäſar; halbjährlich eine kürzere Ausarbeitung. Geleſen Caes. de bello Gall. I 30 54; II 114, 28 35; VII 1.16, 24 31, 37, 38, 63 70, 72 90. Ovid. metam. I 1 4; VI 146 381; VIII 618 720; XV 871879.

Griechiſch. Abſchluß und Wiederholung der Formenlehre, beſonders Verba auf und Anomala; Hauptregeln der Syntax, beſonders Partizipialkonſtruktionen und Wiedergabe des deutſchen daß, mündliches und ſchriftliches Überſetzen, teilweis nach dem UÜbungsbuch. Vierteljährlich eine Überſetzung ins Deutſche, halbjährlich eine kürzere Ausarbeitung. Geleſen Xen. Anab. I 2 bis 5. 7. 3. 10, 14, 1619; 11 1. 2. 3. 4, 1-11, 5, 142; 1II 1. 147.

Franzöſiſch. Sprachlehre§ 9 34, UÜbungsbuch, Kap. 1 24. Leſe⸗, Überſetzungs⸗ und Sprechübungen. Alle 14 Tage eine ſchriftliche Arbeit, zuletzt nach je drei Übungsarbeiten ein Extemporale. Auswendiglernen von Gedichten.

Geſchichte und Erdkunde. Deutſche und brandenburgiſch⸗preußiſche Geſchichte vom Ausgang des Mittel⸗ alters bis zum Regierungsantritt Friedrichs des Großen, nach dem Lehrbuch von Jaenicke. Halbjährlich eine kürzere Ausarbeitung. Phyſiſche und politiſche Erdkunde von Deutſchland.

Mathematik. Multiplikation und Diviſion mit abſoluten und relativen Zahlen. Einführung in die Gleichungen erſten Grades mit einer Unbekannten. Lehrſätze über die Gleichheit und die Inhaltsberechnung geradliniger Figuren. Verwandlungs⸗ und Teilungsaufgaben..

Naturbeſchreibung. Lehre vom Bau und vom Leben des menſchlichen Körpers. Unterweiſungen in der Geſunndheſtebilegr⸗ Einfache Erſcheinungen aus dem Gebiete der Mechanik und der Wärmelehre. Halbjährlich eine kürzere Ausarbeitung.

Zeichnen. Fortſetzung von IIIz. Zum Bleiſtift tritt die Farbe. Übungen im Zeichnen von Gegen⸗ ſtänden des Zeichenſaals oder Teilen des Zimmers.

Untertertia.

Evangeliſche Religionslehre. Kirchengeſchichte bis zur Reformation(vorzüglich in Lebensbildern). Die 17 Geſchichtsbücher des A. T. Kirchenjahr. Wiederholung von Katechismus und Liedern.