Lehrer an der Caſſelſchen Schule Nikolaus Eckhard, der am 30. Auguſt 1622 als Superintendent in Caſſel verſtorben iſt, und ſeiner am 9. November 1621 verſtorbenen Ehefrau Kunigunde Eckhard. S. Programm 1844, S. 57.— Dieſes Beneficium genießt ſeit 1898 der Studioſus der Medizin Ernſt Rauſch aus Leipzig⸗Reudnitz.
4. Die Richterſche Denkmünze, geſtiftet im Jahre 1847 von ehemaligen Schülern des erſten Rektors des Caſſelſchen Lyceums Karl Ludwig Richter(† 1802) zur Verleihung an ſolche Abiturienten des Friedrichs⸗Gymnaſiums, die ſich durch Fleiß und Sittlichkeit während ihres geſamten Aufenthaltes in Prima bewährt haben. S. Programm von 1848, S. 79 ff.—
5. Die Flügel⸗Stiftung, geſtiftet im Jahre 1870 von ehemaligen Schülern des Profeſſors Dr. Johannes Flügel(Lehrers am Gymnaſium von 1835 bis 1870, verſtorben in Caſſel am 18. Januar 1894) zur leihweiſen Abgabe von Schulbüchern und zur unentgeltlichen Verteilung von Schul⸗ heften an bedürftige Schüler des Friedrichs⸗Gymnaſiums. S. Programm von 1872, S. 30 f.— Aus dieſer Stiftung wurden im Laufe des verfloſſenen Schuljahres Bücher und Schreibhefte an 57 Schüler ausgegeben. Der Kapitalſtock der Stiftung beträgt 4682,10 Mark.
6. Das Prinz Wilhelm⸗Stipendium, geſtiftet 1877 von Ihren Kaiſerlichen Hoheiten dem Kronprinzen Friedrich und der Frau Kronprinzeſſin Viktoria zum Andenken an den Gymnaſialbeſuch Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen Wilhelm, jetzigen Deutſchen Kaiſers und Königs Wilhelm II. Majeſtät, für Studierende, die an dem Friedrichs⸗Gymnaſium die Entlaſſungs⸗ prüfung als Schüler der Anſtalt beſtanden haben, und zwar in erſter Linie für ſolche, die Söhne von Lehrern dieſes Gymnaſiums ſind. S. Programme von 1877, S. 56 und von 1889, S. 71.— Dieſes Stipendium erhielt von Oſtern 1899 ab der Stud. theol. Rudolf Stehfen.
7. Das Jubiläums⸗Beneficium, geſtiftet beim erſten hundertjährigen Jubiläum des Friedrichs⸗ Gymnaſiums im Jahre 1879 zur Unterſtützung bedürftiger und würdiger Schüler dieſer Anſtalt. S. Programm von 1880, S. 23 ff.— Der Kapitalbeſtand der Stiftung beträgt 4581,87 Mark. Das Beneficium wurde zu einer Hälfte dem Oberprimaner Fritz Schaub verliehen, zur andern Hälfte dem Oberprimaner Wilhelm Ide und dem Unterprimaner Friedrich Israel.
8. Das Dr. Ernſt Kornemannſche Stipendium, geſtiftet 1879 von dem frühern Schüler des Gymnaſiums, dem am 3. November 1892 als Inſtitutsvorſteher in Paris verſtorbenen Dr. Ernſt Kornemann, für ſolche Studierende der neueren Sprachen im Ausland, welche Abiturienten des Friedrichs⸗Gymnaſiums geweſen ſind. S. Programme von 1880, S. 25 und von 1881, S. 68 f.— Der Kapitalbeſtand dieſer Stiftung beträgt 20306,57 Mark.— Für dieſes Stipendium war in dem ab⸗ gelaufenen Schuljahr kein Bewerber vorhanden.
9. Die Lotzſche Stiftung, begründet 1879 durch ein Geſchenk des Banquiers Edmund Lotz als Beihülfe zu den Ausbildungskoſten für Söhne von Lehrern des Friedrichs⸗Gymnaſiums. S. Programme von 1880, S. 25, und von 1881, S. 69.— Das Stiſtungskapital iſt durch Zinſenertrag jetzt auf 6379,59 Mark angewachſen.— Das Stipendium der Stiftung erhielt im abgelaufenen Schul⸗ jahr der Stud. jur. Walther Stoll.
10. Die Dr. Friedrich Großſche Stiftung, ein Vermächtnis des früheren Lehrers des Gymnaſiums(1845 bis 1847 und 1854 bis 1869), des am 30. September 1879 als Bibliothekar der Landesbibliothek in Caſſel verſtorbenen Dr. Friedrich Groß zur Unterſtützung bedürftiger und würdiger


