Jahrgang 
1929
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Erziehungsbeihilfen von je 200 RM. erhielten im Sommer und Winter je zwei Schüler. Mit dem nach Abzug dieſer Aufwendungen verbleibenden Neſtbeirag konnten die Beſtände der ſtetig wachſenden Hilfsbücherei vergrößert werden.

I. Berufsberatung.

Die Abiturienten und die Eltern der in einen praktiſchen Beruf übergehenden Schüler ſetzten ſich auch im vergangenen Schuljahre ſehr häufig mit dem Anſtaltsleiter wegen der Berufsbera⸗ tung in Verbindung. Da es in den meiſten Fällen frühzeitig geſchah, konnte der Direktor durch perſönliche Fühlungnahme mit Behörden oder ſonſtigen Stellen auf Unterbringungsmöglichkeiten hinweiſen, für die einzelne Schüler nach ihrer Veranlagung geeignet erſchienen.

Den Abiturienten wurden gemäß Anordnung der vorgeſetzten Behörde bekannt gegeben:

1. Die Beſtimmungen über die Aufnahme in die Pädagogiſchen Akademien(Min. Erl. vom 22. 1. 29 UIII 2893, I] II. 1, Zentr. Blatt 1929, S. 45).

2. Die Beſtimmungen über die praktiſche Ausbildung der Abiturienten, die ſich dem Studium eines techniſchen Fachs widmen wollen. Sie hängen in den Klaſſenzimmern der Oberſtufe dauernd aus.(Min. Erl. vom 11. 2. 29 U I 30 705 Zentr. Blatt 1929, S. 75).

3. Die Zulaſſung von Abiturienten zu den Lehrgängen für die Ausbildung von Taubſtum⸗ men⸗- und Blindenlehrern.(Min. Erl. vom 27. 8. 28 U III 1919 U II Zentr. Blatt 1928, S. 278).

4. Die Beſtimmungen über die praktiſche Vorbereitung für die Aufnahme in die techniſchen Mittelſchulen.(Min. Erl. vom 29. 11. 28 U I 33 116 U II Zentr. Blatt 1928, S. 366).

5. Die Bedingungen für die Aufnahme in die Studienſtiftung des deutſchen Volkes. Auf Empfehlung der Schule wurde auch in dieſem Jahte ein Abiturient in dieſe Stiftung aufge⸗ nommen.

Die Neuauflage der von der deutſchen Zentrale für Berufsberatung herausgegebenenMerk⸗ blätter für Berufsberatung wurde den Primanern zur Verfügung geſtellt und in Verbindung mit dem hieſigen Arbeitsamt andere aufklärende Schriften beſchafft.

IV. Elternbeirat.

Da nach Ablauf der Wahlperiode des Elternbeirats für die vom Provinzialſchulkollegium für den 24. 6. 28 angeſetzte Neuwahl nur eine Vorſchlagsliſte eingereicht war, erübrigte ſich die Wahl⸗ handlung. Dem neuen Elternbeirat gehören an:

Kirchenrat Gottheis, als Vorſitzender, Poſtſchaffner Schreiber,

Architekt Schleicher,

Frau Poſtamtmann Pflücker,

5. Bauunternehmer Lahme in Adorf.

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