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Hopff leitete bei dieſer Feier muſikaliſche Vorführungen verſchiedener Art und würdigte in einer Anſprache die große Bedeutung Beethovens für Deutſchland und die muſikaliſch gebildete Welt..
Das Schuljahr ſchloß am 9. April mit einer Andacht, nach der die abgehenden Schüler von dem Direktor entlaſſen wurden.
VII. Die wichtigſten Erlaſſe und Derfügungen der Behörden.
Min. Erl. v. 26. März 1926— UII 466 uſw.— Eine Klaſſe überſpringen können nur außerordentlich leiſtungsfähige Schüler. Ein übergang von der Grundſchule nach der Quinta einer höheren Lehranſtalt iſt ausgeſchloſſen.
Min. Erl. v. 22. April 1926— UII 594.— Mit Genehmigung der Schule können auch jüngere Schüler in die Schülergruppen des V. D. A. eintreten.
Verfügung des Prov. Schul⸗Koll. v. 4. Mai 1926— Nr. 5567— der von dem preußiſchen Herrn Unterrichtsminiſter mit dem Verband offentlicher Haftpflicht- und Unfallverſicherungen in Deutſchland“ abgeſchloſſene Vertrag kann auch auf die höheren Lehranſtalten des Freiſtaates Waldeck ausgedehnt werden.
Min. Erl. v. 29. Mai 1926— UI 36144 UII.— Diejenigen Schüler der OI, die ſpäter eine techniſche Hochſchule beſuchen wollen, ſind vor der Reifeprüfung darüber zu unterrichten, daß für das techniſche Studium durchweg eine praktiſche Ausbildung in Werkſtätten oder auf Bauſtellen vorgeſchrieben iſt. Die Schüler ſollen ſich ſchon 6 Monate vor der Reife⸗ prüfung eine geeignete Praktikantenſtelle ſichern. Meldungen für die Techniſche Hochſchule Berlin: Praktikantenamt der Techniſchen Hochſchule, Charlottenburg 2, Berlinerſtr. 171.
Min. Erl. v. 18. Juni 1926— UII 482.— An Schulfeiertagen dürfen Schüler in der Schule Abzeichen mit den verfaſſungsmäßigen Reichs⸗ und Landesfarben tragen.
Min. Erl. v. 15. Juli 1926— UII 1157 uſw. Schulunterricht in der Kurzſchriſt darf nur noch das Syſtem der Einheitskurzſchrift zu Grunde legen.
Min. Erl. v. 17. Juli 1926— UVI 1738 UII— erinnert daran, daß das Boxen im Turnunterricht, in den Räumen und auf den Plätzen der Schule verboten iſt.
Min. Erl. v. 31. Juli 1926— UII 1243.— Als Fachſchulen im Sinne der Be⸗ ſtimmungen über die Erhebung des Schulgeldes an den öffentlichen höheren Schulen kommen nur ſolche Schulen in Frage, die nicht lediglich Penſionate ſind, ſondern regelmäßig lehrplan⸗ mäßigen Unterricht erteilen und die Schüler zeitlich etwa in demſelben Umfange in Anſpruch nehmen wie mittlere und höhere Schulen.
Min. Erl. v. 15. September 1926— UIII A 1562 uſw.— Am 31. Oktober fällt der Unterricht in Zukunft aus. Gedenkfeiern an die Reformation können in der Schule oder in Verbindung mit einer kirchlichen Feier abgehalten werden.
Min. Erl. v. 6. Oktober 1926— 1686 III— gibt die Berechtigungen der preußiſchen höheren Lehranſtalten an.
Min. Erl. v. 4. November 1926— UIII 2991.— Eindringliche Warnung vor den Folgen leichtſinniger Anſchläge auf Eiſenbahnzüge.


