c. Die deutſche und fremdſprachliche Lektüre.
4⁴ Deutſch:
O III: Zriny, Die Belagerung von Kolberg, Ernſt Herzog von Schwaben. Aufſätze und Gedichte aus„Lebensgut“, 5. Teil.
U II: Balladen, Glocke, Wilhelm Tell, Jungfrau von Orleans, Hermann und Dorothea, Götz von Berlichingen, Guſtav Freytag,„Die Ahnen“ in Auswahl Ausgiebige Benutzung des Leſebuchs„Lebensgut“, 6. Teil.
OlIll: Proben altdeutſcher Werke. Nibelungen, Gudrun. Walther von der Vogelweide, Wolfram von Eſchenbach. Helmbrecht. Hans Sachs. Reineke Fuchs. Luther. Shakeſpeare: Sturm, Hamlet.
1: Sturm und Drang. Der junge Schiller: Jugenddramen. Der junge Goethe: Auswahl aus Dichtung und Wahrheit. Götz von Berlichingen. Werthers Leiden. Fauſt. Wilhelm Meiſter. Taſſo. Iphigenie. Schillers Wallenſtein. Die Romantik. Das bürgerliche Drama von Leſſing bis Hauptmann. Die Dichtung des 19. Jahrhunderts. Realismus, Naturalismus, Impreſſionismus, Expreſſionismus. Schülervorträge. Uebungen im Streit⸗ geſpräch.
Lateiniſch:
U IIl: Caesar, de bello Gallico I 1—29.:¹)
O lIl: Caesar, de bello Gallico V und VI in Auswahl.
U HI: Cicero, de imperio Cn. Pomp.; Ovid, met. Daedalus, Philemon und Baucis, Niobe.
O HI: Sallust, bellum Jug.; Tacitus, Germania nebſt ergänzenden Berichten aus anderen Schriftſtellern nach der Ausgabe von Reeb.
1: Horaz, Epoden, Lieder und Briefe in Auswahl; Cicero, de re publica VI, 9— 29; somnium Scipionis; de natura deorum, Auswahl aus Buch I und II; Tacitus, histor. B. IV und V(Der Bataveraufſtand).
— Griechiſch:*) U II: Hom. Od. in Auswahl I- VI: Auswahl aus Herodot IV; Xenophon. Hellen. II 2—4. O II: Hom. Od. VIII, IX, XIII-XXIV in Auswahl; Herodot I, 1:; VII, 100— 105, 198— 238; Plato, Apologie. 1: Hom. llias XIII—XXIV in Auswahl; Plato, Apologie und Kriton; Sophokles, Anti- gone; Aeschylos, Orestie in Ueberſetzung.
¹) Die Einführung in die lateiniſche Lektüre konnte nur langſam vor ſich gehen, weil die Klaſſe noch unter dem Einfluß der Rückverwandlung der Anſtalt von einem Reformgymnaſium Frankfurter Syſtems zu einem Gymnaſium alter Art ſtand.
²) Die Folgen der in Anmerkung 1 erwähnten Anderung machten ſich auch im griechiſchen Anfangs⸗ unterricht geltend. Deshalb mußte zunächſt die grammatiſche Grundlage befeſtigt und der Beginn der Lektüre abgeſehen von gelegentlichen Ubungen an zuſammenhängenden Stücken des Lehrbuchs nach U II verſchoben werden.


