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Franzöſiſch, 2 St. König. Lektüre aus Plötz Manuel.— Grammatik nach Plötz II. Lektion 39— 60. Exercitien alle 14 Tage. Extemporalien alle 3 Wochen.
Hebräiſch, 2 St. Seehauſen. Grammatik: Verbum, nomen, nach Geſenius. Lektüre: Leſebuch von Geſenius.
Phyſik, 2 St. Hebel. Im Sommer: Lehre von der Wärme mit beſonderer Berückſichtigung der Dampfmaſchine. Im Winter: Leichtere Kapitel aus der Mechanik; Lehre vom Magnetismus und der Reibungselektricität.
Geſchichte u. Geographie, 3 St. Im Sommer: Michel. Griechiſche Geſchichte bis zum peloponneſiſchen Kriege. Im Winter: Heymach. Fortſetzung der griechiſchen Geſchichte bis zu den Diadochen. Daneben Repetition der deutſchen Geſchichte des Mittelalters. Geographiſche Repetitionen.
Secunda 2. 3 Ordinarius: G.⸗L. Hebel.
Deutſch, im Sommer: Weidenbach, im Winter: Heymach. Geleſen wurden Wilhelm Tell und Maria Stuart. Daneben Lektüre nach Hopf und Paulſiek. Memorieren und Erklären einiger Uhlandſcher und beſonders Schillerſcher Gedichte. Themata der Aufſätze: 1) Stadt⸗ und Landleben. (Ein Dialog). 2) Charakteriſtik Hannibals(nach Livius). 3) Vergleich zwiſchen Schillers Taucher und Handſchuh. 4) Gang der Handlung in Schillers Wallenſtein mit Berückſichtigung der Haupt⸗ charaktere. 5)(Klaſſenarbeit). Hannibals Übergang über die Rhone(nach Livius). 6) Die Erobe⸗ rung Sagunts. 7) Der Strom, ein Bild des menſchlichen Lebens. 8) Das Glück eine Klippe, das Unglück eine Schule. 9) Der Schiffbrüchige(nach Chamiſſos„Salas y Gomez“). 10) Die Expoſition in Schillers Maria Stuart(Klaſſenarbeit).
Lateiniſch, 6 St. Weidenbach. Lektüre im Sommer: Liv. XXI, 1—38. Im Winter: Cicero pro rege Deiotaro, Catilinar. Reden I u. II. Grammatik: Im Sommer: Moduslehre. Oratio obliqua. Im Winter: Caſuslehre. Wöchentlich ein Exercitium oder Extemporale. Münd⸗ liche Übungen. Vergil. Aen. IV u. I, 2 St. Angermann.
Mathematik, 4 St. Hebel. Algebra 2 St. Gleichungen erſten Grades mit einer und meh⸗ reren Unbekannten, Repetition der früheren Penſa.— Planimetrie 2 St.; Proportionen, Ähnlichkeit der Figuren, Repetition der früheren Sätze, Konſtruktionsaufgaben. Alle 8 bis 14 Tage eine ſchriftliche Arbeit.
In allen übrigen Fächern mit II 1 combiniert.
Tertia 1. Ordinarius: G.L. Leiß.
Religion, 2 St. Seehauſen. Combiniert mit Tertia 2. Lutheriſcher Katechismus. Daneben Memorieren von Pſalmen und Kirchenliedern.
Deutſch, 2 St. Leiß. Lektüre und Erklärung poetiſcher und proſaiſcher Stücke aus Hopf und Paulſiek. Belehrungen über Satzbau, Interpunktion, Metrum. Memorieren von Gedichten. 16 Aufſätze.
Lateiniſch, 9 St. Lektüre: Caesar, bell. gall. II. III. VI. VII. 4 St. Grammatik: Tempus⸗ und Moduslehre; Repetition der Kaſuslehre. Mündliche und ſchriftliche Ubungen nach Oſtermanns


