Jahrgang 
1894
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höhere Lehranstalten, VII. Abteilung; für 32. Von Herrn Oberlehrer Baseler dahier sieben Obersecunda. Bände Literaturblatt für germanische und 28. Von Otto Meissners Verlag in Hamburg: romanische Philologie. 1) Schwahn, Hilfsbuch für den Geschichts- V 33. Von den Schülern der Ib Mohr und Zwerne- anterricht, 1. 3. Teil. 2) Schwieker; Lehr- mann je einige Mineralien. und Lesebuch der englischen Sprache. 3) 34. Von dem Quartaner Franz eine Sammlung Fricke u. Maas, Liederbuch. einheimischer Käfer. 29. Von der Nicolay'schen Verlagshandlung in 35. Von dem Sextaner Zimmermann ein Liter, Berlin: Kurz, Fülfsbuch für den evangeli- b welches in cem zerlegbar ist. schen Religionsunterricht. 36. Von dem Sekundaner Sachsenweger einige 30. Von Carl Meyers Verlag in Hannover: Fossilien. Ohlert, Deutsch-Französisches Ubungsbuch. 37. Von Frau Lehrer Lucas Wwe. einige 31. Von B. G. Teubners Verlag in Leipzig: Mineralien.

Holzmüller, Methodisches Lehrbuch der Ele- mentan Mathematik.

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VI. Stiftungen und Unterstützungen von Schülern.

Im verflossenen Jahre ist Schulgelderlass oder Ermässigung gewährt worden: 1. Für Söhne städtischer Lehrer im Betrage von 810 Mark. 2. Für bedürftige Schüler, welche sich durch Fleiss und gutes Betragen der Unterstützung würdig gemacht haben, 2035 Mark.

VII. Mitteilungen an die Schüler und deren Eliern.

a. Nachdem die städtischen Behörden den Ausbau der Realschule zu einer Oberrealschule und zwar von Ostern d. J. ab beschlossen haben, wird mit dem kommenden Schuljahre die erste der neu hinzutretenden drei Oberklassen, die Obersekunda, eröffnet werden. Das lateinlose Schul- wesen hat seit dem Jahre 1892, nachdem die Berechtigungen der lateinlosen Vollanstalt, der Ober- realschule, bedeutend erweitert worden sind. einen mächtigen Aufschwung genommen. Die Zahl der Oberrealschulen im Königreich Preussen war bereits im Oktober vorigen Jahres von 8 auf 24, ihre Schülerzahl von 4137 auf 10152 gestiegen. Die Zahl der Realschulen hat in noch grösserem Maasse zugenommen da sich dieselbe zur angegebenen Zeit von 16 auf 90 erhöht hatte, die zu- sammen etwa 23000 Schüler zählten. Die lateinlosen Schulen insgesammt wurden von etwa 35000 Schülern besucht. Während vor 1892 die Zahl der, nicht Latein lernenden Schüler sich zu der Latein lernenden verhielt wie 1:9, hatte sich nach dem Centralblatt der Unterrichtsverwaltung von. 1892 dieses Verhältniss schon zu 1:5 ½ verschoben und ist gegenwärtig schon 1:3 ½. Aus dem Gesagten geht hervor, dass das lateinlose Schulwesen sich einer zunehmenden Wertschätzung erfreut, und so dürfen wir hoffen, dass auch in unserer Stadt, einer Stadt des Handels und der