Jahrgang 
1927
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-) Freivilliger Unterricht.

Latein. O Hl: 14; U I: 5: OI: 7 Schüler.

Spanisch. O IIi: 13; U H: 8;: O H: 12; U lI: 2:; O I: 5 Schüler Kurzschrift.

Handferfigkeiftsunterricht. Der Lehrgang wurde in 2 Wochenstunden von Herrn Miftelschullehrer Behrens von der Eberhard-Schule Hanau gehalten und war von 28 Schülern besucht. Die Teilnahme an solchem Unterricht ist den Schülern der unleren und mittleren Klassen durchaus zu empfehlen.

5. Freiwillige Arbeitsgemeinschaften. 3) Deufsch. 14 Schüler. b) Französisch. 14 Schüler. c) Englisch. 12 Schüler. d) Mafthematik. 7 Schüler. e) Physikalische Uebungen. 10 Schüler. ) Philosophie. 12 Schüler.

h) 1. Schülerselbstiverwaltung.

2. Schülervereine.°) Die Ruderriege. Celeifet wurde die Riege von dem Obmann Sfudienrat Dr. Arendt. Der Kreis der aufzunehmenden Schüler wurde in diesem Jahr auf die Schüler der Obertertia ausgedehnt. Es gehörten der Riege 28 Schüler der Prima, Sekunda und Oberierfia an. Sie bildelen eine selbsländige Juqendabieilung der Hanauer Rudergesellschaft. Im Jahre 1926 beteiligie sich die Riege an zwei Achferrennen der Jugendregçalte in Offenbach und an den Hanauer Reidisjugendweftkämpfen im Rudern. Die Ausbildung der Rennmannschaft hatte dankenswerter Weise ein Herr von der Hanauer Rudergesellschaft übernommen Nach dem Tode des Studienrats Arendts übernahm Studienrat Hellmuth die Leitung der Gruppe.

b) Musikverein. Das Orchester des Musikvereins Sludierle die Chorfantasie op. 80 von Beethoven und mehrere kleinere Werke. In öffentlichen Aufführungen und Feiern bestand das Orchester allein und im Verein mit dem Chor in Ehren. Des Trommler- und Pfeiferkorps wirkte ebenſalls bei versciedenen Gelegenheiten in der Oeffentlichkeit mit und erzielle reiche Anerkennung.

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c) Verein für das Deutschtum im Ausland. Unsere Anstalt ist dem Beispiel vieler höherer Schulen geſolgt und hat gemâß Anregung des Herrn Dinisters eine Schulgruppe des Vereins für das Deufschtum im Ausland gegründet. Am 5. Mlärz hielt Herr Dr. Bell-Kossel vor den Schülern einen Vorfrag, in dem er ein erschüfterndes Bild von dem ver- zweiſelten Ringen unserer Stammesbrüder jenseits der Reichsgrenzen um die Aufrediterhaltung ihrer Sprache und Sitten, um die Reftung deutscher Art und deutschen Wesens Hab. Der Erfolg des Vortrags war, daß alle Schüler der Schulgruppe beiftraten. Der monatliche Beitrag beträgt 10 Pfq., wer mehr zahlt, erhält denJung Roſand. An der Werbung von Mugliedern für den V. D. A. und der Sammlung von Spenden beteiligten sich viele Schüler sehr eifrig, mit besonderem Erfolg Sippel(LI II b), Adam(dV b) und Weidert(IYV a). Für den Sommer ist ein qrößeres Fest in Wilhelmsbad geplant, das qanz im Zeichen des V. D. A. stehen soll, um auch weiſeren Kreisen die hohe Bedeufung der voferländischen Arbeit dieses Vereins eindringlich vor Augen zu führen.

3. a) Der Spielnachmittag wurde vorsdhiftsmäßig erteill, bei schlechtem Weltler trat dafür Geräteturnen ein.

Der Spielnachmiftag ist aufgobenfrei. Damit ist nicht gesagt, daß die Schüler, vor allem in den oberen Klassen am folgenden Toge nichts zu leisten brauchen. Besonders in den nur mit wenigen Stunden bedachten Fächern ist es unmöglich, daß der Lehrer Hanz auf häusliche Vorbereiſung der Schüler verzichlet. Die Aufgaben für solche Stunden können meistens sehr wohl an einem zwischen der ersten und zweiien Wochenstunde dieses Faches liegꝗendem Tage erledigt werden. Die Schule muß von den Schülern der oberen und miftleren Klassen verlangen, daß sie nicht mehr wie in Sexta, Quinta und Quarta von einem Tage zum andern arbeiten, sondern sich ihre Arbeit auf die qanze Woche vernünſtig verteilen.

b) Wanderungen. In jedem Monat, in den keine Ferien ſielen, wurde eine qroßere Wanderung unternommen.