rKünstleriscier und jediischer Unterridu.
1) Der Husikunterricht..
In 5 Chorstunden wöchentlich wurden einstudiert-
3) Große Werke: Drei Motellen von Daldesirina, Mich. Bach und Wilh. Berger(a capella), „Normannenzug“ von Bruch, Teile aus Mendelssohns„l. Walpurgisnadn“, die Weihnachls- Kantate Nr. 142„Uns ist ein Kind geboren“ von J. S. Bach und der Chorwalzer„An der schönen blauen Donau von J. Sirauß, die vier letzten Werke mit Orchesterbegleitung, die das Orchester des Musikvereins gut bewältige.—
b) Kleine Werke:„Stabat mater“ von Nanini, Choräle von Bach, ein Messesatz(Canon für Doppelchor mit Begleitung von Bläsern, Orgel und Pauke)„Gloria in excelsis“ von W. Dufay und Volkslieder.
Der Unterridu in Musikgesdiichte und für die Nichtsänger wurde in drei Slunden wöchentlich in drei Cruppen dV und UÜI, Olll und UII, Oll und!) den neuen Richtlinien gemãß durchgeführt.
In mehreren öfſfenilichen Feiern und Schulveronstaltungen(Verfassungsfeier, Iotenfest, Schulfest, Entlassung der Reifeprüflinge) bestand der Chor im Verein mit dem Orchester des Musikvereins mit den obenaufgeführten Werken vor der Offentlichkeit.
2) Der Zeichenunterridit wurde lehrplanmäßig gegeben.
3) Der Turn- und Spielunferricht wurde lehrplanmäßig gegeben. Die Schüler der oberen Klassen kamen wöchenflich einmal zusammen, um freiwillig zu jurnen. Die Oberprimaner, die zur Reiſeprüfung zugelassen waren, wurden am 23. II. 26 in Freiübungen und Geräfeturnen geprüft. Die Oberrealschule beteiligte sich an ſolgenden Weitkämpſen umd errang die unten angegebenen Siege: 1. Sclagballweftspiele(6 Schulen) 2. Sieg in der A-Mannschaft, I. Sieg in der B-Mannschaft. 2. Staſfellauf„Quer durch Hianau“, 2400 Meter, 24 Läuſer I. Sieg. 3. Reichsjugendweltkämpſe. A) Turnen. I. AlLtersklasse 6 Dreikampf 16 Siede, darunter den 5. Sieg 1
1.„)„ 2„„„ 1.„ 1.„) Vierkampf 7„».„ 1.„ 1.„ X) Siebenkampf 6 ⸗„„ 1.„„ 2.„ Dreikampf 6„„»„ 1.„» 2.„ Vierkampf 6„„„ 1.„ 2.„ Siebenkampf 3„.»„ 3.„ 3.„ Dreikampf 8»„„ 2.„ 3.„ Vierkampf 3„ 2„ 1.„ 3.. Achtkampf 1„„„ 2.„ 2* 8) Stofſellauf. 8 Mann je 100 Meter(6 Schulen) 2. Sieg.
C) Schwimmen, Schülerstafelte, je den l. Sieg in der Ober-, Mittel- und Unterstufe
Beridh über die Lehrer.
a) Veränderungen im Lehrkörper. Zu Beginn des neuen Schuljahres wurde Sludien- Assessor Hellmuth der Anstalt zur Verwaltung einer Sfudienratssfelle überwiesen.
Siudienassessor Hofadker wurde zum Studienrat ernannt.
Kurt Hofacker, geboren am 10. 12. 1891 in Mottgers Kreis Schlüchtern, evangelischen Glaubens- bekenntnisses, besuchte die städtische Oberrealschule in Hanau und bestand hier Ostern 1911 die Reifeprüfung. Er widmete sich an den Universitäten Marburg und Frankfurt dem Studium der neueren Sprachen. Vom 6. 8. 1914 bis zum 18. 12. 1018 stand er im Heeresdienst. Am 18. 12. 1920 bestand er in Marburg die Staatsprüfung; er hat die Lehrbefähigungen für Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch. Seine praktische Ausbildung erfuhr er an der Oberrealschule in Hanau und bestand auch dort die pädagogische Prüfung, Danach verwaltete er Studienratsstellen an der Oberrealschule in Hanau und an der Helmholtz-Oberrealschule in Frankfurt. Seit dem 1. 8. 1925 ist er an der hiesigen Anstalt als Studienrat angestellt. 5
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