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Sumütigen Urteil ihrer Lehrer und des Direktors ein lüngeres Verweilen auf ihr nutzlos sein würde. och ist es für eine derartige, nicht als Strafe anzusehende Mabnahme erforderlich, dab den Eltern oder deren Stellvertretern mindestens ein Vierteljahr zuvor eine darauf bezügliche Nachricht ge- geben worden ist.
§ 9.
Solche Schüler, welehe ohne in die nächsthähere Klasse versetzt zu Sein, die Schule ver- lassen haben, dürfen vor Ablauf eines Semesters in eine höhere Klasse nicht aufgenommen werden, als das beizubringende Ahgangszeugnis ausspricht. Bei der Aufnahmeprüfung ist alsdann nicht nur der anfüngliche Standpunkt der neuen Klasse, sondern auch das zur Zeit der Prüfung bereits erledigte Pensum derselben maßgebend. Ertolgt die erneute Anmeldung bei derselben Anstalt, welche der Schüler verlassen hatte, 5 ist vor der Aufnahmeprüfung unter Darlegung der besonderen Verhältnisse die Genehmigung des Provinzinlk⸗Schulkollegiums einzuholen.
§ 10.
. Diese Bestimmungen treten mit dem 1. Janunar 1902 in Kraft. Mit demselben Tage ver- lieren alle Anordnungen, nach welchen bis dahin bei der Versetzung in den verschiedenen Provinzen zu verfahren war, ihre Geltung.
Berlin, den 25. Oktober 1901.
Der Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheiten. Studt.
Sprechstunden des Direktors und der Lehrer.
a. Der Direktor ist an den Schultagen von 11— 12 Uhr im Schulhause zu sprechen. b. Jeder Schüler ist in der Lage, seinen Eltern die Sprechstunden der einzelnen Lehrer anzugeben.
Schuljahr 1904 1905.
1. Aufnahmeprüfung: Wontag den uI. Hpril 1904, vormittags 2 Uhr. 2. Eröffnung des neuen Schuljahres und Beginn des Unterrichts: Dienstag den 12. April. 3. Ferien des Schuljahres 1904/1905:
1. Pfingstferien: 22.— 25. Mai.
2. Sommerferien: 3. Juli— 1. August.
3. Herbstferien: 25. September— 10. Oktober.
4. Weihnachtsferien: 23. Dezember 1904 mittags— 6. Januar 1905.
5. Schluß des Schuljahres 1904/1905: Samstag den 15. April 1905.
Der Unterricht beginnt im bevorstehenden Sommerhalbjahr voraussichtlich um 7 Uhr 15 Min.
Die bei 5stündigem Vormittagsunterricht für den Nachmittag übrig pleibenden Stunden beginnen um 3 Uhr.
Hanau, März 1904. Der Dircktor der Oberrenlschule
Dr. F. Schmidt.


