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. Sexta. I. Ordnungsübungen: Bilden und Umbilden zum Reihenkörper. Nachstellgang, Winkelzug. Vorbei- und Durchzug. Aufzug. II. Freiübungen: Armkreisen, Armbeugen und strecken. Pugwippen und Kniebengen. III. Geräte: Leiter. Reck, Schwebestangen, Rundlauf, Kletterstangen, Schaukelringe. 2
Quinta. I. Ordnungsübungen: Öffnen und Schließen der Reihen durch Seitwärts- und Rück- wärtsgehen. Drehungen im Marsch. Einfache Reihungen im Marsch und aus dem Stand. Staffeln. Schrägzug. Schlangenlinie. Schnecke. Aufzug. II. Freiübungen: Übungen mit leichten Hanteln. Hüpfen an und von Ort. Kreu⸗zschrittstellung. III. Geräte wie bei Sexta, sowie Bock.
Quarta. I. Ordnungsübungen: Schlängeln. Schwierigere Reihungen und Staffelungen. Schwenkungen aus dem Marsch. Aufzug. II. Freiübungen: Drehungen in und zu Sehrittstellungen. IHolzstabübungen. III. Geräte wie bei Quinta, sowie Pferd.
Unter-Tertia. I. Ordnungsübungen: Fortsetzung. Schwenkungen aus dem Stand. Auf- zug. II. Freiübungen: Ausfall- und Auslegestellungen mit hölzernen Stäben. III. Geräte wie bei Quarta. . Ober-Pertia. I. Ordnungsübungen: Fortsetzung. Verbindungen. Aufzug. II. Freiübungen: HHantelübungen. III. Geräte wie bei Quarta.
Unter-Sekunda. I. Ordnungsübungen: Staffeln. Schwenkungen und Reihungen in größeren Reihen. Aufzug. II. Freiübungen: Eisenstabübungen. III. Geräte wie bei CQuarta, sowie Sturmlauf-
brett, Gerwerfen und Stabspringen. Nebelsieck. Ober-Sekunda und Prima. I. Ordnungsübungen: Schwierigere Verbindungen. Mili- A tärische Ubungen. II. Preiübungen: Hantel- und Eisenstabübungen(Stabhwinden). III. Geräte wie * bei U II, sowie Doppelgeräte.
Spiele wurden in allen Klassen geübt. Lohfink.
Bemerkung: Auf Grund eines ärztlichen Zeugnisses waren in der Vorschule 3, in der Oberrealschule 21 Schüler vom Turnen hefreit.
. Prüfungsarbeiten für die Reifeprufung Ostern 1904.
1. Deutscher Aufsatz. Worin bestehen die Hauptabweichungen der Goetheschen Iphigenie von der Euripideischen?
2. Französische Arbeit: Ubersetzung eines diktierten deutschen Textes.
5 3. Englische Arbeit: Aufsatz: How does Diekens in the first stave of his Christmas Carol depiet Scrooge’s character?
4. Mathematische Arbeit:
a. Arithmetik: Man berechne die Wurzeln der Gleichung*— 12— 14= 0 auf trigonometrischem Wege.
b. Trigonometrie: Wie lang ist der Schatten des Stephansdomes in Wien um 3 Uhr nachmittags am S. April bei einer Deklination der Sonne von 7⁰ 14, wenn die geographische Breite von Wien 48⁰ 14“ beträgt?
c. Stereometrie: Einer Halbkugel ist ein Zylinder von möglichst großer Oberfläche ein- zubeschreiben.
d. Analytische Geometrie: Es ist nachzuweisen, daß die Gleichung X— 5 X vy+ 4„² — 2 X— 3 y+S= O eine Hyperbel darstellt. Welchen Winkel schließen die beiden Asymptoten miteinander ein?
5. Naturwissenschaftliche Arbeit: Das Aluminium und seine wichtigsten Verbindungen.
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