Jahrgang 
1901
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3. Französischer Unterricht. Heinze, Quellenlesebuch für den Unterricht in Vietor, die neuern Sprachen.(F.) der vaterländischen Geschichte.

Behrens, Zeitschrift für französische Sprache 3. und Litteratur.(F.) 6. Mathematischer Unterricht. Hoffmann, Zeitschrift für mathematischen und

naturwissenschaftlichen Unterricht.(F.) Günther& Boehm, Rechenbuch für höhere Lehr- anstalten

4. Englischer Unterricht. Muret, Encyklopädisches Wörterbuch der eng- lischen und deutschen Sprache.(F.) Murray, A new English Dictionary.(F.)

Goerlich, Materialien für freie englische Arbeiten. 7. Naturwissenschaftlicher Unterricht.

Encyklopädie der Naturwissenschaften.(F.)

5. Geschichtlicher und geographischer Muspratt, Theoretische, praktische und analy- Unterricht. tische Chemie.(F.) Umlauft, Deutsche Rundschau für Geographie Fehling, Handwörterbuch der Chemie.(F.) und Statistik.(F.) Rey, Die Eier der Vögel Mitteleuropas.(F) Seidel, Hohenzollern-Jahrbuch 1899.(F.) Biehringer, Einführung in die Stöchiometrie.

Oncken, Geschichte der neuern Zeit.(F.)

Ib. Schülerbibliothek.

Spemann, Der gute Kamerad.(F.) Hoffmann, Neuer deutscher Jugendfreund.(F.) Das neue Universum.(F.)

1c Anschaffungen für das physikalische Kabinet, für das chemische Laboratorium und das Naturalienkabinet.

I. ifber den im Sommer 1900 hergestellten Anschluß unseres physikalischen Lehrzimmers an das städtische Elektrizitätswerk erstattet Herr Oberlehrer Rausenberger folgenden Bericht:

Im Winter 1899/1900 wurden von den städtischen Behörden die Mittel bewilligt zum Anschluß des Physikzimmers unserer Anstalt an das städtische Elektrizitätswerk sowie zur Beschaffung einer Akkumulatorenbatterie und eines Experimentiertisches. Der Experimentiertisch wurde von Schreiner- meister Kolb hier angefertigt, die elektrische Einrichtung von der hiesigen Firma Ohl& Dieterich ausgeführt. Das städtische Elektrizitätswerk liefert Gleichstrom nach dem Dreileitersystem mit, 2 ¼ 110 Volt Spannung. Unsre elektrische Anlage ist nur an einen Zweig des Leitungsnetzes an- geschlossen; die Leitungen haben 10 qmm Querschnitt, vertragen also etwa 30 Ampere. Vor dem Eintritt der Leitung in das Physikzimmer zweigt eine kurze Leitung nach der Aula ab, endigt dort in Sicherung und Stöpselanschluss und ermöglicht es, unsern Projektionsapparat zu Vorführungen vor einem größeren Publikum zu benutzen. Im Physikzimmer teilt sich die Leitung nochmals, ein Zweig führt in der Mitte der Rückwand herunter zum Projektionsapparat, der andere geht auf der Fensterseite an der Decke her bis zu dem Pfeiler, auf welchen der Experimentiertisch stößt; beide Zweige endigen in Sicherungen(20 A) und Stöpselanschlüssen; außerdem ist an die zweite Leitung noch ein Wandarm mit Glühlampe angeschlossen zur Beleuchtung des Spiegelgalvanometers(nach Szymanski).

Der Projektionsapparat ist aus einem älteren Apparat Stöhrer'scher Form von dieser Firma für elektrische Beleuchtung umgebaut(s. Stöhrer, Die Projektion physikalischer Experimente unter No. 4) und mit den üblichen Nebenapparaten versehen. Die Bogenlampe wird mit einem Strom von 15 A. benutzt und reicht deshalb auch zur Projektion mikroskopischer Gegenstände aus. Zu diesem Zweck wird auf der Bank des Projektionsapparats, gehalten von einer Klemmvorrichtung, unser Zeiß'sches Mikroskop(Stativ V zum Umlegen) aufgestellt, und dieses kann dann zur Projektion