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8. Teilnahme am wahlfreien Anterricht. Es nahmen teil:
an der philoſophiſchen Arbeitsgemeinſchaft.... 17 Schüler(im Winter 15) an der deutſchen Arbeitsgemeinſchaft. 12„
an der franzöſiſchen Arbeitsgemeinſchaft.... 13„(im Winter 17) an der geologiſchen Arbeitsgemeinſchaft 7
an der chemiſchen Arbeitsgemeinſchaft der Q II. 7
an der chemiſchen Arbeitsgemeinſchaft der UI. 7
am wahlfreien Engliſch.......... 7„ am wahlfreien Werkunterricht...... 18
am wahlfreien Unterricht in Kurzſchrift..... 29
h. a) Vom Leben der Schülerſchaff.
Das Schillerkränzchen(Protektor Dr. Waldeck, 8 aktive, 86 inaktive Mitglieder), behandelte an den Leſeabenden, die auch von J.⸗A. eifrig beſucht wurden, Werke von Droſte⸗Hülshoff, Gorki, Hebbel, Heſſe, Ibſen, Löns, Schiller und St. Zweig, ferner Dichtungen von Döblin, Frank, Lienhardt, Schlaf, Spitteler, Strindberg, Sudermann und Ullitz. Im Herbſt 1928 wurden die letzten Gymnaſiaſten inakti⸗ viert. Anfang Sommer feierten wir unſer Weihnachtsfeſt im„Schwänchen“ in Keſſelſtadt. Dippe U I.
Ruderverein. Dem Ruderverein gehörten im Sommer 1928 zwanzig Schüler aus den Klaſſen Unterſekunda bis Unterprima an. Größere Fahrten wurden nicht unternommen. Dagegen beteiligten wir uns mit mehreren Vierern erfolgreich an der internen Regatta der Hanauer Rudergeſellſchaft und bei dem Rennen der Reichsjugendwettkämpfe. Engel U I.
Der Schachklub beſtand am Ende dieſes Schuljahres aus 13 Mitgliedern, die ſich auf die Klaſſen U II-— U Iverteilten. Die Beteiligung, beſonders die der Mädchen, war größer als im Vorjahre, ſo daß die Zahl der Partien ſich auf ungefähr 110 erhöhte. Die Spiele wurden jeden Montag von 55— 6 Uhr im Schülerzimmer ausgetragen. Am 1. Februar 1929 wurde das zweijährige Beſtehen des Ver⸗ eins gefeiert. G. Gottſchlich U I.
Das Schülerzimmer wurde in dieſem Jahre weniger beſucht als im vorhergehenden, wahrſcheinlich, weil auch während der Wintermonate Möglichkeit zu ſportlicher Betätigung im Freien beſtand. Es wurde der Verſuch gemacht, eine größere Tageszeitung, nach der politiſchen Richtung monatlich wech⸗ ſelnd, im Schülerzimmer auszulegen. Doch wurde der Verſuch nach einigen Monaten aufgegeben, weil die Anteilnahme der Schüler gering war. Die Bibliothek wurde vergrößert. Die Zeitſchriften waren dieſelben wie im Vorjahr. Herr Amtsgerichtsrat Eckhardt ſtellte uns freundlicherweiſe weiter die Zeitſchrift„Deutſche Luftſchau“ zur Verfügung.— Die Aufſicht in den Nachmittagsſtunden wurde von der U I geführt.
Schulgruppe des Vereins für das Deutſchtum im Auslande(B. D. A.).
Pfingſifahrt nach Gmunden. Schön war der erſte Eindruck nicht, den wir vom geliebten öſterreich empfingen. Denn als wir am Pfingſtſamstag nach langer Nachtfahrt im Zug die Augen öffneten, — waren ſie überhaupt in der Nacht viel geſchloſſen, abgeſehen von denen, die es ſich im Gepãäcknetz „bequem gemacht“ hatten?— als wir alſo in den jungen Tag hinausblinzelten, da regnete es mit einer Beſtändigkeit und Cleichmäßigkeit, daß jede ſtandhaft treue Seele ihre Freude daran haben konnte. Bequem und warm war es in den Viehwagen auch nicht, in die uns unſere ehemaligen Bundesbrüder zur Weiterfahrt einluden, und als wir mittags in Gmunden eintrafen, da war der Regen noch kräftiger und ausdauernder geworden. Am Abend triefte einfach alles, Dächer, Schirme,
draußen. Am erſten Pfingſttag früh noch das gleiche Bild. Troſtlos! Aber gegen 9 Uhr hörte der Regen auf, einzelne helle Flecken erſchienen am Himmel, die größer und größer wurden. Gegen
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