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II. Verfügungen der vorgeſetzten Behörden.
1. Verfügung des Königl. Provinzial⸗Schulkollegiums vom 10. März 1914, S. 1687 betr. das Probejahr der Zeichenlehrer.
2. Desgl. vom 24. März 1914 S. 14526. Die Einführung des Deutſchen Leſebuchs von Hopf und Paulſiek, Abteilung für Tertia und Sekunda in 3 Bänden, bearbeitet von Dr. Willy. Scheel ſtatt der bisher benutzten einbändigen Ausgabe wird genehmigt..
3. Desgl. vom 24. März 1914 S. 2905. Der Unterrichtsbeginn wird für Sommer und Winter in gleicher Weiſe vom neuen Schuljahr ab auf vormittags 8 Uhr pünktlich feſtgeſetzt. Zwiſchen dem Vormittags⸗ und Nachmittagsunterricht ſoll eine mindeſtens zweiſtündige Pauſe liegen.
4. Desgl. vom 19. Mai 1914 S. 6460. Genehmigung der Weiterbenutzung von Aloys Meiſters Geſangſchule für höhere Lehranſtalten I und II.
5. Desgl. vom 20. Juli 1914 S. 8740. Die deutſche Ausgabe der Werke Friedrichs des Großen(10 Bände) wird der Anſtalt als Geſchenk überwieſen.
6. Desgl. vom 3. Auguſt 1914 S. 9206 u. vom 5. Auguſt 1914 S. 9283 betr. die Notreife⸗ prüfung der in das Heer eintretenden Oberprimaner und die Abkürzung der ſchriftlichen Prüfung, und vom 6. Auguſt S. 9336 betr. die Notprüfung von Schülern der Unterſekunda für den einjährig⸗ freiwilligen Kriegsdienſt.
7. Desgl. vom 6. Auguſt 1914 S. 9157. Bewilligung von Remuneration an Kandidaten, die der Anſtalt zu unentgeltlicher Beſchäftigung überwieſen ſind, iſt zuläſſig, wenn ſie mindeſtens 12 Stunden wöchentlich und mehr als 14 Tage Unterricht erteilt haben.
8. Desgl. vom 11. Auguſt 1914 S. 9825 und vom 15. Auguſt 1914 S. 9906: Schülern, die im 2. Halbjahr der Oberſekunda ſind, kann die Reife für Unterprima ſchon jetzt zugeſprochen werden. Auch kann Schülern der Unterſekunda, die dieſe Klaſſe noch nicht ein volles Jahr be⸗ ſucht haben, das Zeugnis über die Reife für Oberſekunda und die wiſſentſchaftliche Befähigung für den Einjährig⸗Freiwilligen Dienſt alsbald erteilt werden, wenn ſie 17 Jahre alt ſind und in den Heeresdienſt eintreten.
9. Desgl. vom 15. Auguſt 1914 S. 9891 betr. Ableiſtung von Prüfungen der wiſſenſchaftlichen Befähigung für den einjährig⸗freiwilligen Dienſt von Nichtſchülern an der Anſtalt.
10. Desgl. vom 16. Auguſt 1914 S. 10003. Nichtheerespflichtige Lehrer bedürfen zum freiwilligen Eintritt in das Heer oder als Krankenpfleger oder zur Hilfe im militäriſchen Ver⸗ waltungsdienſt der Genehmigung des Provinzial⸗Schulkollegiums.
11. Desgl. vom 10. September 1914 S. 11053. Schülern der Unterſekunda kann das Zeugnis für Oberſekunda ausgeſtellt werden, auch wenn ſie noch nicht volle 17 Jahre alt ſind, aber ſonſt den Anforderungen entſprechen und den Nachweis erbracht haben, daß ſie in das Heer ein⸗ getreten ſind.
12. Desgl. vom 16. September 1914 S. 11056 und vom 6. Oktober 1914 S. 12197 betr. die militäriſche Vorbereitung der Jugend während des mobilen Zuſtandes. Die Teilnehmer an den militäriſchen übungen können vom Turnunterricht ganz oder teilweiſe befreit werden.
13. Desgl. vom 30. September 1914 S. 11559. Durch Tod oder Penſionierung frei⸗ werdende Oberlehrerſtellen werden während des Krieges nicht beſetzt.


