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9. Das Aufnahmegeld beträgt 3 Mark, das Schulgeld für die Schüler der Prima und Oberſekunda vierteljährlich 37 ½ Mark, für die Schüler aller übrigen Klaſſen vierteljährlich 32 ½ Mark.
10. Sprechſtunden des Direktors und der Lehrer. Der Direktor iſt an den Schultagen von 11— 12 Uhr im Schulgebäude zu ſprechen.
Jeder Schüler iſt in der Lage, ſeinen Eltern die Sprechſtunden der einzelnen Lehrer an⸗ zugeben. Die Eltern werden gebeten, von dem beabſichtigten Beſuche vorher Mitteilung zu machen.
Die Eltern erſuche ich, während des ganzen Schuljahres mit den Lehrern Fühlung zu halten, nicht erſt in den letzten Wochen vor der Verſetzung bei ihnen ſich zu erkundigen, weil es dann meiſt für die Schüler zu ſpät iſt, frühere Verſäumniſſe wieder gut zu machen. In den letzten Wochen des Schuljahres Aufſchluß zu geben, ob einzelne Schüler Ausſicht auf Verſetzung haben, muß der Direktor, wenn nicht ganz beſondere Umſtände eine Ausnahme rechtfertigen, ablehnen.
Schuljahr 1911.
1. Aufnahmeprüfung: Donnerstag den 20. April 1911, vormittags 8 Uhr. 2. Eröffnung des neuen Schuljahres und Beginn des Unterrichts: Freitag den 21. April, vormittags
8 Uhr. 3. Ferienordnung für das Schuljahr 1911/12. Der Unterricht ſchließt: beginnt: a) Pfingſten.... Freitag den 2. Juni*) Freitag den 9. Juni. b) Sommerferien.. Freitag den 7. Juli*) Dienstag den 8. Auguſt. c) Herbſtferien... Sonnabend den 30. September Montag den 16. Oktober. d) Weihnachten. Donnerstag den 21. Dezember“) Donnerstag den 4. Januar 1912. e) Oſtern 1912... Sonnabend den 30. März 1912
*) Der Unterricht wird an dieſem Tage unverkürzt durchgeführt. 4. Der Vormittagsunterricht beginnt vom 20. November 1911 bis zum 15. Februar 1912 um 8 ½ Uhr. Der regelmäßige Nachmittagsunterricht beginnt mit Rückſicht auf die Bahnzüge das ganze Jahr hindurch 155 und endet 3°.
Hanau, den 31. März 1911.
Der Rönigl. Gumnaſialdirektor
Dr. Braun.


