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Zu§ 85 Ziffer 5a. Außerdem iſt— ſofern nicht die Zulaſſung zur Prüfung vor der Kommiſſion beantragt wird das Schulzeugnis, durch welches die wiſſenſchaft⸗ liche Befähigung nachgewieſen werden ſoll, der Meldung beizufügen. Dieſer Nachweis kann erbracht werden entweder durch Vorlegung eines der im§ 91 Ziffer 4 der Wehr⸗ ordnung gedachten Reifezeugniſſe pp. oder durch ein von der Lehranſtalt nach Muſter 18. (S. 256) der W.⸗O. auszuſtellendes beſonderes Zeugnis über die wiſſenſchaftliche Be⸗ fähigung für den einjährig⸗freiwilligen Dienſt.“ Dieſes Zeugnis(Muſter 18) verbleibt 3 bei den Akten der Prüfungskommiſſion, während die erwähnten Reifezeugniſſe pp. den Bewerbern auf Antrag zurückzugeben ſind.
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Unterſchrift.
Schuljahr 1910/11.
1. Aufnahmeprüfung: Montag den 4. April 1910, vormittags 8 Uhr. 2. Eröffnung des neuen Schuljahres und Beginn des Unterrichts: Dienstag den 5. April, vor⸗ mittags 8 Uhr. 3. Ferienordnung für das Schuljahr 1910/11. Der Unterricht 4 ſchließt: beginnt: a) Pfingſten.... Freitag den 13. Mai*) Donnerstag den 19. Mai. b) Sommerferien Freitag den 1. Juli*) Dienstag den 2. Auguſt. c) Herbſtferien... Sonnabend den 24. September Montag den 10. Oktober. d) Weihnachten Dienstag den 20. Dezember*) Mittwoch den 4. Januar 1911. e) Oſtern 1911. Mittwoch den 5. April 1911 Donnerstag den 20. April 1911.
*) Der Unterricht wird an dieſem Tage unverkürzt durchgeführt.
4. Der Vormittagsunterricht beginnt vom 14. November 1910 bis zum 15. Februar 1911 um 8 ½ Uhr. Der regelmäßige Nachmittagsunterricht beginnt mit Rückſicht auf die Bahnzüge das ganze Jahr hindurch 1 55 und endet 3.
Hanau, den 28. Februar 1910.
Der Rönigl. Gumnalialdirektor Dr. Braun.
Nachtrag zur Chronik, S. 11, Z. 8 v. u. Am 4. Dezember abends fand eine muſikaliſche Abendunterhaltung der Schüler in der Aula des Gymnaſiums ſtatt, bei der u. a. eine Klavierkompoſition des Profeſſors Henkel (Paraphraſe des Uhland'ſchen Gedichtes„Des Sängers Fluch“) zum Vortrag kam, die reichen Beifall erntete.
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