Jahrgang 
1907
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Lateinische Sprache. 8 St. Lektüre: Cäsars Bellum Gallicum J. II. III bis c. 19. Grammatik: Wiederholung und Ergänzung der Kasuslehre. Die Hauptregeln der Tempus- und Moduslehre. ü'bersetzen in das Lateinische aus Ostermanns Übungsbuch für Tertia([ XIV). Wöchentlich eine schriftliche Übersetzung in das Lateinische abwechselnd als Klassenarbeit oder als häusliche Arbeit. In jedem Vierteljahre dafür eine Schriftliche Ebersetzung in das Deutsche als Klassenarbeit.(Macke.)

Griechische Sprache. 6 St. Die regelmäßige Formenlehre bis zum Verbum liquidum einschließlich. Übersetzen aus Weseners Griechischem Elementarbuch I. Wöchentlich abwechselnd Klassenarbeiten und häusliche Arbeiten. Hammes.)

Französische Sprache. 2 St. Plötz- Kares, Elementarbuch E:§§ 3556. Lese- und Sprechübungen. Mündliche und schriftliche Ebersetzungen; diese alle 14 Tage, meistens in der Klasse, verbunden mit Diktaten.(Macke.)

Geschichte und Erdkunde. 3 St. Das Wichtigste aus der römischen Kaisergeschichte. Deutsche Geschichte bis zum Ausgange des Mittelalters. Länderkunde der außereuropäischen Erd- teile. Die deutschen Kolonien.(Küster.)

Mathematik. 3 St. Buchstabenrechnung. Leichte Gleichungen 1. Grades mit einer Unbe- kannten. Erweiterung der Dreieckslehre. Lehre von den Parallelogrammen, Sehnen und Winkeln am Kreise. Konstruktionen.(S.: Mascher. W.: Sendler.)

Naturgeschichte. 2 St. Beschreibung einheimischer Pflanzenarten und wichtiger aus- ländischer Nutzpflanzen. Kryptogamen din Auswahl). Einiges aus der Anatomie und Physiologie der Pflanzen. Niedere Tiere. Pberblick über das Tierreich. Geographische Verbreitung der Tiere. (S.: Mascher. W.: Sendler.)

Zeichnen. 2 St. Entwickelung der wichtigsten Augenscheingesetze auf Grund von Beob- achtungen in der Natur. Darstellen einfacher Gebrauchs-, Natur- und Kunstgegenstände von vor- zugsweise eckiger Gestalt mit Wiedergabe von Licht und Schatten mittels Bleistift, Kohle, Pastell- kreide und Wasserfarbe auf weißem und getöntem Papier. Obungen im Farben- und Formentreffen mit dem Pinsel, im Zeichnen aus dem Gedächtnis und Skizzieren.(S.: Mangold. W.: Kirsch.)

OQuarta.

ordinarius: i. S.: Probekandidat Dr. Dettmering; i. W.: Oberlehrer Humpf.

Religionslehre. 2 St. a) evangelische: Die Einteilung der Bibel und die Reihen- folge der biblischen Bücher. Ergänzung der biblischen Geschichten des neuen Testaments. Wieder- holung des 1. und 2., Durchnehmen des 3. Hauptstückes. Einige Sprüche und Lieder.(Se hmit z). b) katholische: Glaubenslehre bis zum 4. Glaubensartikel(1. Hauptstück des Diözesankatechismus) mit den entsprechenden Geschichten des Neuen Testaments. Das Kirchenjahr. Geographie von Palästina. Die Klassen Quarta, Quinta und Sexta waren vereinigt.(Martin.)

Deutsche Sprache. 3 St. Lesen und Erklären von Gedichten und Prosastücken aus dem Lesebuch von Hopf und Paulsiek. Nacherzählen. Auswendiglernen der Gedichte des Kanons und Wiederholung der früher gelernten. Der zusammengesetzte Satz, die Zeichensetzung und das Ein- fachste aus der Wortbildungslehre. Aufsätze und Diktate. Thieme.)

Lateinische Sprache. S. St. Lektüre und Grammatik je 4 Stunden. Lektüre: Aus dem Pbungsbuche von Ostermann-Müller wurden mehrere Lesestücke des 1. Teils übersetzt. Grammatik:

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