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wie Plutarchs Themistokles i. W. 5 St. w. Alle 4 Wochen eine übersetzung aus dem Griechischen ins Deutsche, daneben kurze Ubersetzungen ins Griechische als Klassenarbeiten. 1 St. w.(Thieme.)
Französische Sprache. 2 St. w. Lektüre. Boissonas, une Famille pendant la Guerre bis Brief 14; Duruy, petite Histoire grecque und petite Histoire romaine(Paris, Hachette) mit Auswahl, zugleich zur Ergänzung des Geschichtsunterrichts. Sprechübungen. Schriftliche Über- setzungen aus dem Französischen in das Deutsche, auch Extemporalien und Diktate, alle 8— 14 Tage. Grammatische Wiederholungen.(Braun.)
Englische Sprache. Einübung der Laute. Grammatik nach Tendering. Lesestücke mit Auswahl. Klassenarbeiten. Sprechübungen.(Müller.)
Hebräische Sprache. 2 St. w. Das starke und das schwache Verbum. Übungsstücke nach Hollenberg.(Schmitz.)
Geschichte und Erdkunde. 3 St. w. Alte Geographie von Griechenland und Vorder- asien. Griechische Geschichte, dabei das Wichtigste aus der orientalischen Geschichte. Geographie von Altitalien. Römische Geschichte bis zum Tode des Kaisers Augustus nach Herbsts Hilfsbuch I. [Die französische Lektüre sowie die Sprechübungen schlossen sich an den Geschichtsunterricht an].(Braun.)
Mathematik. 4 St. w. Potenzen, Wurzeln, Logarithmen, arithmetische und geometrische Reihen 1. Ordnung, quadratische Gleichungen mit 1 und 2 Unbekannten nach Bardey. Abschluß der Xhnlichkeitslehre, goldener Schnitt, harmonische Punkte und Strahlen, planimetrische Kon- struktionen, trigonometrische Berechnung des schiefwinkligen Dreiecks nach Koppe.(Mascher.)
Physik. 2 St. w. Wärme, Magnetismus, Elektricität. Die wichtigsten Metalle und Metalloide.(Mascher.)
Unter-Sekunda.
Ordinarius: Oberlehrer Reiahard.
Religionslehre. 2 St. w. a) evangelische: Erklärung des Evangeliums Lucae. Re- formationsgeschichte im Anschluß an ein Lebensbild Luthers. Wiederholungen aus früheren Lehr- pensen.(Reinhard.) b) katholische: Die Geschichte der Kirche von der Gründung bis zur Neuzeit. In Verbindung hiermit Wiederholung der Glaubenslehre.(Weber.)
Deutsche Sprache. 3 St. w. Lesen und Erklären von Schillers„Jungfrau von Orleans“, Goethes„Hermann und Dorothea“ und Lessings„Minna von Barnhelm“. Behandlung einiger Balladen. Auswendig gelernt wurden einige Stellen aus der Jungfr. v. O.,„Die Glocke“ und„Die Kraniche des Ibykus“, wiederholt früher gelernte Gedichte. Dispositionsübungen und Aufsätze. (Reinhard.)
Themata zu den deutschen Aufsätzen: 1. Wenn ich nicht mehr wirke, bin ich vernichtet. 2. Wodurch beweist Johanna vor dem Könige ihre göttliche Sendung? 3. Es müssen starke Beine sein, die gute Tage tragen wollen. 4. Das Besitztum des Löwenwirtes in Goethe's„Hermann und Dorothea“.(Klassenarbeit.) 5. Charakteristik des Apothekers i. G.„H. u. D“. G. Der Seesturm im ersten Buche der Aeneis.(Klassenarbeit.) 7. Just und Paul Werner in Lessings„Minna von Barnhelm“. Ein Vergleich. 8. Steter Tropfen höhlt den Stein. 9. Welche Be- deutung hat die Einführung Riccauts für die Handlung in„Minna von Barnhelm“? 10. Aeneas Ankunft und Empfang in Karthago.(Prüfungsarbeit.)
Lateinische Sprache. 7 St. w. Lektüre: 4 St. w. Im S.: Ovid, Auswahl aus Buch X und fgd., Cic. pro Ligario und pro rege Deiotaro. Im W.: Verg. Aen. I nach Deutike. Livius


