Jahrgang 
1891
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sche Kindersymphonie, welche unter Leitung des Oberlehrers Dr. Wackermann eine Anzahl unserer Zöglinge eingeübt katten, zur Aufführung und erntete wohlverdienten reichen Beifall. Am 9. März, als dem Todestage weiland Sr. Majestät Kaiser Wilhelm I., fand eine Er- innerungsfeier an den unvergesslichen Gründer des Reiches statt. Im Laufe des Wintersemesters fand eine Anzahl von Klassenprüfungen statt und zwar für Prima am 18. November, für Obersekunda am 9. Dezember, für Untersekunda am 20. Februar, für Obertertia am 12. März. Ausserdem hielten sämmtliche Lehrer, welche Geschichtsunterricht erteilen, jeder eine Lehrprobe in diesem Fache in Gegenwart der übrigen Geschichtslehrer ab und zwar der Direktor am 20. November(II*), Oberlehrer Dr. Wac kermann am 24. November (IIIy, Oberlehrer Schaub am 27. November(II!), Oberlehrer Ricker am 6. Dezember(V). Gymnasiallehrer Wiegand am 17. Dezember(III), Gymnasiallehrer Wenning am 7. März(V). Nach Schluss der Proben fand eine kurze Besprechung der jeweiligen Beobachtungen und ein Aus- tausch der Ansichten über das eingehaltene Unterrichtsverfahren zwischen den Kollegen statt. Der Gesundheitszustand der Lehrer und Schüler war, abgesehen davon, dass einzelne schwächliche oder kränkliche Schüler für längere oder kurze Zeit vom Besuche des Unterrichts befreit werden mussten, in dem verflossenen Schuljahr im allgemeinen günstig. Von den Lehrern mussten krankheitshalber dem Unterricht fern bleiben der Direktor an 3 Tagen, Oberlehrer Schaub an 14 Tagen, Gymnasiallehrer Wenning an 4 Tagen, Gymnasiallehrer Henkel und technischer Lehrer Ruth an je einem Tag. Ausserdem waren beurlaubt Oberlehrer Ricker und wissenschaftlicher Hülfslehrer Reinhard an je einem, wissenschaftlicher Hülfslehrer Dr. Spohr an 4, Gymnasiallehrer Wiegand an 5 Tagen, alle in Familienangelegenheiten. Vom 11. März ab war Oberlehrer Dr. Wackermann zu einer 10tägigen militärischen Übung einberufen.