Jahrgang 
1891
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Hebräische Sprache. Repetition der Formenlehre und einzelner Abschnitte der Syutax. Zusammenhängende Lesestücke aus Seffers Elementarbuch XIIIXXIV, Gen. C. 23 50 (Schmitz).

Geschichte und Geographie. 3 St. w. Geschichte vom Jahre 1648 bis zum Jahre 1888 nach Herbsts hist. Hülfsbuch 3. Teil. Repetition der. alten Geschichte. Geographische Re- petitionen(i. S. Endemann, i. W. Schaub).

Mathematik. 4 St. w. Raopetition der quadratischen Gleichungen, Progressionen nebst Anwendung auf Zinseszins- und Rentenrechnung, Kombinatorik. Stereometrie.(Wagenknecht).

Aufgaben fur die Abiturienten: Im Herbst: 1. Es ist ein Dreieck zu zeichnen, von welchem man den Radius des umgeschriebenen Kreises und die Teile kennt, in welche die Halbierungslinie des Winkels an der Spitze

die Grundlinie zerlegt. 2. Die Diagonalaxe eines Würfels ist= 16,5 cm. Wie gross ist der Radius einer Kugel, die mit dem Würfel gleiche Oberfläche hat? 3. In einem Trapeze sind die beiden Diagonalen 11,5 m und 7,9 m lang, der eingeschlossene Winkel= 134⁰ 36˙, die eine Parallele= 6,2 m. Wie gross ist die andere Parallele? 4. Die Hypotenuse eines rechtwinkligen Dreiecks ist= 25 cm, sein Inhalt= 84 qcm. Wie gross sind die Katheten? Zu

Ostern: 1. Es ist ein Trapez zu zeichnen, von dem man beide Nichtparallelen und die Winkel kennt, welche sie mit derselben Diagonale einschliessen. 2. In ein Oktaeder, dessen Kante 34 cm misst, ist eine Kugel und in diese wiederum ein Oktaeder eingeschrieben. Wie gross ist der Inhalt des letzteren? 3. In einen Kreis, dessen Durchmesser 2 ¼ cm

misst, soll ein Dreieck beschrieben werden, von welchem 2 Winkel:= 46⁰ 17,6 und= 74⁰ 28,2 gegeben sind. Wie gross ist der Inhalt des Dreiecks? 4. In einer arithmetischen Reihe ist die Differenz der Glieder= 4 ½, das Endglied= 91 ½ und die Summe aller Glieder= 975. Wie gross ist das Anfangsglied, wie gross die Anzahl der Glieder?.

Physik. 2 St. w. Lehre vom Schall und vom Licht(Wagenknecht).

Ober-Secunda. Ordinarius: Oberlehrer Dr. Wackermann.

Religionslehre. 2 St. w. a) evangelische. Geschichte des Reiches Gottes im alten Bunde. Leben Jesu nach dem Johannesevangelium(Schmitz). b) katholische. S. Prima. Deutsche Sprache. 2 St. w. Lesen und Erklären von Gedichten und Prosastücken aus Hopf und Paulsiek's dentschem Lesebuch II. 2. Einige Gedichte wurden memoriert. Vorträge. Disponierübungen. Im S.: Lessings Minna von Barnhelm, im W.: Schillers Wallenstein u. Goethes

Hermann und Dorothea.(Schmit-z.)

Themata zu den deutschen Aufsdtzen: 1. Die innere Entwicklung des Schiffbrüchigen auf Salas v Gomez (nach Chamisso). 2. Tellheim nach dem ersten Aufzuge der Minna von Barnhelm. 3. Krieg und Gewitter(Klassen- aufsatz). 4. Die Fabel der Minna von Barnhelm(eine Erzählung). 5. Es kann der Frömmste nicht in Frieden pleiben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.(Chrie.). 6. Wie werden die Einwirkungen der französischen Re- volution auf das Nachbarland in Hermann und Dorothea dargestellt? 7. Hermann, eine Charakteristik nach Goethes Hermann und Dorothea. 8. Weshalb ist der zweite punische Krieg der wichtigste, den die Römer jemals geführt haben? 9. Gedankengang des Prologs zu Wallensteins Lager. 10. Wie stellt Geibel in seinem GedichtAm Schiller- tage den Entwicklungsgang des Dichters dar?

Lateinische Sprache. 8 St. w. Vergils Aeneide B. IIII. 2 St. w.(Ricker.) Cicero Laelius, epp. selectae im S., Livius VII., VIII. mit Auswahl im W. 3 St. w. Grammatik nach Ellendt-Seyffert: Wiederholung der Syntax. Scripta nach Süpfle und Extemporalien nach Diktaten; 3 Aufsätze. Schriftliche und mündliche Übungen(letztere nach Süpfle). Stilistische

Übungen. 3 St. w.(Wackermann.),