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Königlichen Gymnasium mitgeteilt. Letzterer wurde am 10. October in seine hiesige Stellung eingeführt.
An demselben Tage trat der durch Verf. Kgl. Prov.-Schulk. vom 9. September dem hiesigen Gymnasium zur Ablegung des pädagogischen Probejahrs überwiesene Kandidat des höheren Schul- amts Karl Wiegandt in seine hiesige Stellung ein.
Karl Friedrich Gustav Hohenthal, geboren am 19. April 1851 zu Schwedt an der Oder, besuchte von Ostern 1864 bis dahin 1871 das Gymnasium zu Potsdam und studierte darauf von Ostern 1871 bis Michaelis 1874 und im Wintersemester 1876/77 in Jena und Göttingen Philologie und Germanistik, während er in der dazwischen liegenden Zeit als Erzieher am Civil-Waisenhause in Potsdam in Thätigkeit war. Nach Ablegung der Prüfung pro facultate docendi im Winter 1877/78 vor der Königlichen Wissenschaftlichen Prüfungskommission zu Göttingen wurde derselbe Ostern 1879 als Probandus und wissenschaftlicher Hülfslehrer dem Friedrich-Wilhelms-Gymnasium zu Königs- berg in der Neumark überwiesen, welcher Anstalt er auch in der Folge, und zwar seit Okt. 1879 als sechster, seit 1. Okt. 1880 als fünfter ordentlicher Lehrer angehört hat, bis er durch Verfügung des Königl. Ministeriums vom 27. September 1882 an das hiesige Gymnasium berufen wurde.
Carl Wiegandt, geboren am 12. August 1854 zu Luckau in der Provinz Brandenburg, erhielt seine wissen- schaftliche Vorbildung auf den Gymnasien zu Luckau und Guben. Von letzterem zu Ostern 1877 mit dem Zeugnis der Reife entlassen, widmete er sich auf den Universitäten Berlin und Halle dem Studium der Philologie und bestand auf letzterer Universität am 5, und 6. August 1881 das Examen pro facultate docendi.
Am 15. Oktober begingen Lehrer und Schüler gemeinsam die Feier des heiligen Abendmahls.
Die Weihnachtsferien dauerten vom 23. December bis 6. Januar.
Bei der Feier des Krönungs- und Ordensfestes(14. Januar) geruhten Se. Majestät der König Allergnädigst dem unterzeichneten Direktor den Rothen Adler-Orden 4. Klasse zu verleihen.
Am 6. März wurde unter dem Vorsitz des mit der Vertretuug des Kgl. Kommissarius beauftragten Direktors die Prüfung der Abiturienten vom Winterhalbjahr 1882— 83 vorgenommen, nachdem die schriftliche Prüfung vom 12.—17. Februar stattgefunden hatte.
Durch Verf. Kgl. Prov.-Schulk. vom 17. Februar d. J. wurde der Hülfslehrer Dr. Johannes Rittau, welcher seit Ostern 1879 am hiesigen Gymnasium thätig ist, zum ordentlichen Lehrer am Königlichen Gymnasium in Rinteln ernannt. Durch Verf. vom gleichen Tage wurde der Hülfslehrer am Realprogymnasium in Schmalkalden Iber für das nächste Sommersemester mit der Verwaltung einer Hülfslehrerstelle am hiesigen Gymnasium beauftragt.
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Das Jubiläumsstipendium Abt. I bezog wie bisher der Ober-Primaner Anton Wilhelm; das der Abt. II der Ober-Primaner Adam Meyenschein. Mit dem besten Danke erwähne ich folgende Gaben, die dem Gymnasium im Laufe des Schuljahres zu Teil geworden sind:. 1) Vom Kgl. Ministerium der geistlichen etc. Angelegenheiten zu Berlin: Luis de Camoens sämtliche Gedichte, deutsch von W. Storck, Paderborn 1882. 4 Bände. Jahrbücher des Vereins von Freunden der Alterthumswissenschaft in den Rheinlanden, Heft LXX— LXXIII. 2) Von der städtischen Behörde hierselbst: Grund-Etat für das Rechnungsjahr 1882/83. 3) Von der Handelskammer hierselbst: Jahresbericht der Handelskammer zu Hanau iür 1881 nebst einem Anhang. Hanau 1882. 4) Von dem Herrn Verfasser: Dr. F. Heussner, J. H. Voss als Schulmann in Eutin. Festschrift zum hundertjährigen Gedenktage seiner Ankunft daselbst. Eutin 1882. 5) Von dem Herrn Verfasser: Dr. Rothfuchs, Beiträge zur Methodik des altsprachlichen Unterrichts. 2. Aufl. Marburg 1882.


