Jahrgang 
1904
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stantivs, des Adjektivs, der Zahlwörter im Anschluss an das Elementarbuch von Dr. G. Plötz (Ausg. C.) Lekt. 1 35. Sprechübungen. Vom zweiten Vierteljahre an wöchentlich eine schriftliche Arbeit, Diktat, Extemporale. Dreyling.

5. Geschichte: 1 St. Lebensbilder aus der vaterländischen Geschichte. Begonnen wurde mit der Heimatgeschichte bezw. Friedrich mit dem silbernen Bein. Seine Bedeutung für die Stadt Homburg. Ubergang auf die Römerzeit. Arminius, Karl der Grosse, Friedrich Barbarossa, Rudolf von Habsburg, Friedrich Wilhelm, der Grosse Kurfürst; Friedrich der Grosse, Friedrich Wilhelm III. und Luise, Kaiser Wilhelm I. und Friedrich III. nach münd- lichem Vortrag und kleinen Notizen. Hoffmann.

6. Erdkunde: 2 St. Grundbegriffe der physischen und mathematischen Erdkunde in elementarer Darstellung und in Anlehnang an die nächste örtliche Umgebung. Erste Anleitung zum Verständnis des Reliefs, des Globus und der Karten. Oro- und hydrographische Verhältnisse der Erdoberfläche im allgemeinen und nach denselben Gesichtspunkten. Bild von Homburg und der nächsten Umgegend, ferner des Ober-Taunuskreises, des Regierungs- bezirks Wiesbaden und der Heimatprovinz Hessen-Nassau. Die deutschen Staaten über- sichtlich. Dombach.

7. Rechnen: 4 St. Die vier Grundrechnungen mit ganzen Zahlen, unbenannten und benannten. Die deutschen Masse, Gewichte und Münzen nebst Ubungen in der decimalen Schreibweise und den einfachen dezimalen Rechnungen, Zerlegung und Teilbarkeit der Zahlen. Zeitrechnung. Einfache Aufgaben aus dem bürgerlichen Leben. Dombach.

8. Naturgeschichte: 2 St. Im Sommerhalbjahr Beschreibung vorliegender Blüten- flanzen, im Anschluss daran Erklärung der Formen und Teile, als Wurzeln, Stengel, Blätter, lüten, leicht erkennbare Blütenstände und Früchte. Exkursionen. Im Winterhalbjahr

Beschreibung wichtiger Säugetiere und Vögel in Bezug auf Gestalt, Farbe und Grösse nach vorhandenen Exemplaren oder Abbildungen nebst Mitteilungen über ihre Lebensweise, ihren Nutzen und Schaden. Hoffmann.

9. Schreiben: 2 St. Einübung der deutschen und lateinischen Schriftformen nach Vorschriften an der Wandtafel in genetischer Reihenfolge, Anwendung in Wörtern und kurzen Sätzen. Taktschreiben. Hoffmann.

Katholischer Religionsunterricht. Untere Abteilung(2 St.) Katechismus. Die leichteren Fragen des I. Hauptstückes. Biblische Geschichten des alten Testaments. Mittlere Abteilung(2 St.) Sämtliche Fragen des I. Hauptstiicks des Katechismus. Obere Abteilung(2 St.) Wiederholung der Glaubens- und Sittenlehre nach, dem Lehr- buch. Lebensbilder aus der Kirchengeschichte der mittleren und neuen Zeit. UÜbersetzung und Erklären der kirchlichen Hymnen. Apologetik., Pfarrer Menzel.

lüdischer Religionsunterricht. Untere Abteilung(2 St.) Lektüre Deuteron, Kap. 13 30. Religionslehre: Die Fest- und Fasttage, die Bücher der Bibel. Wiederholung der bibl. Geschichte. Mittlere Abteilung(2 St.) Lektüre des zweiten Buches der Könige Kap. 115. Religionslehre: Stern, Vorschriften der Thora, Abschnitt 1153. Jüd. Gesch.: Die Juden in Babylonien und Spanien. Obere Abteilung(2 St.) Lekt. Jesaya 1 20. Religionslehre: Stern, Vorschriften der Thora, Abschnitt 111 130. Jüdische Geschichte wie in der mittleren Abteilung. Rabbiner Dr. Kottek.

Aufgaben für die Reifeprüfung zu Ostern 1904.

1. Deutscher Aufsatz: Was lehrt uns Goethes Wort:Ein unnütz Leben ist ein früher Tod? 2. Ubersetzung ins Lateinische. 3. Obersetzung aus dem Griechischen. Platons Phaidon, Anfang.